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Academien, gelehrte Gesellschaften und Universitäten.

Altenburg. Hier hat sich am 29. September 1839 eine „Geschichts- und Alterthumsforschende Gesellschaft des Osterlandes” durch Annahme der Statuten und Wahl des Vorstandes constituirt und auch von der Landesregierung die Bestätigung erhalten. Sie stimmt in ihrer Einrichtung mit ähnlichen Vereinen Deutschlands überein, jedoch muss als nachahmungswerth hervorgehoben werden, dass nach § 16 monatlich eine und nach Befinden auch mehrere Versammlungen Statt finden sollen, welche nur zu mündlichem Ideenaustausch und zu Besprechungen über Gegenstände, welche das Wohl oder die Zwecke der Gesellschaft berühren, bestimmt sind. Vorsteher ist der Regierungsund Kaunmerrath von der Gabelentz, Geschäftsführer und Secretär Dr. Karl Back.

Halle. Die Zahl der Mitglieder des Thüringisch Sächsischen Vereins zur Erforschung des vaterländischen Alterthums, welcher in dem Ober- Präsidenten der Provinz Sachsen, dem Grafen Anton zu StolbergWernigerode einen neuen Präsidenten erhalten hat, von dessen einflussreicher Wirksamkeit man die schönsten Hoffnungen für das fernere Gedeihen des Vereins zu fassen berechtigt ist, beträgt gegenwärtig 335. Davon sind 68 Ehrenmitglieder, 177 ordentliche und 90 correspondirende Mitglieder. Zu ordentlichen Mitgliedern wurden im Laufe des vorigen Jahres ernannt: Herr Medicinalrath und Professor Dr. Damerow in Berlin, Stadtrath Dürking, Buchhändler und Buchdruckerherr G. Schwetschke, Buchhändler Lippert, Landgerichtsrath Lepsius, Universitäts-Kassen-Controleur Jungmann zu Halle, Pastor Leitzmann zu Jungenhausen bei Weissensee, Pastor Jäger zu Grosswilsbach bei Langensalza, Rector Pasemann zu Calbe, Advocat Dr. Puttrich zu Leipzig, Hauptmann Baron . v. Rosenberg zu Berlin. Als correspondirende Mit

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glieder traten dem Vereine bei: Prof. Dr. Ackersdyck zu Utrecht, Dr. Ackersdyck zu Rotterdam, Staatsrath und Freiherr Dr. van Asch van IWyck, Bibliothekar Dr. Bergmann zu Leyden, Regierungsrath Boddien zu Aurich, Prof. Dr. Dronke zu Coblenz, Privatdocent Dr. Gervais zu Königsberg, Prof. A. van Goudoever zu Utrecht, Graf Gräberg de Hemsö zu Florenz, Dr. J. A. Halbertsma zu Deventer, Dr. van Heusde zu Utrecht, Nyhoff zu Arnhem, Prof. und Bibliothekar Ratjen zu Kiel, Hr. Rethaan Macaré, Mitdirector der Zeeländischen Societät für Wissenschaften, Probst und Bibliothekar Dr. Reuterdahl zu Lund, Stadtgerichts - Assessor Scidel zm Berlin, Hr. J. ab Utrecht Dresselhuis in Zeeland, Freiherr van Westrcenen van Tiellandt im Haag, Oberlehrer Dr. Zober in Stralsund. Die Zeitschrift des Vereins hat ihren erfreulichen Fortgang.

Kopenhagen. Ueber die Thätigkeit der Königlichen Gesellschaft für nordische Alterthumskunde im Jahre 1837 haben wir im Intelligenzbl. 1838 Nr. 83 berichtet; jetzt sind uns die Berichte über die Arbeiten derselben in den Jahren 1838 und 1839 zugegangen und wir beeilen uns das Wichtigste aus denselben mitzutheilen. In der Jahresversammlung am 29. Januar 1838 legte Prof. Rafn, der Secretär der Gesellschaft, die Antiquitates Americanae sive scriptores septentrionales rerum ante- Columbianarum in America, eine Sammlung der skandinavischen Quellenschriften zur vorcolumbischen Geschichte America's nach 18 Membran – Codices und vielen anderen alten Handschriften, vollendet vor *), gab eine Uebersicht der benutzten Hülfsmittel, darauf eine historische Darstellung des Hauptinhaltes und suchte zuletzt die wahre Lage der von den alten Skandinaviern entdeckten und benannten americanischen Lande und Orte nachzuweisen. Die Resultate sind: Bjarne Herjulfson sah 986 zuerst diesen Welttheil, der dann im Anfange des 11. Jahrhunderts zu wiederholten Malen von den Söhnen Eriks des Rothen, Leif und Thorwald, so wie

*) Es sind 65 Bogen Imperial – Quart mit 18 gravirten Tafeln, 8 Facsimile's der Handschriften, 6 mit Abbildungen von

Alterthümern und 4 mit Karten.

von Thorsinn Karlsefne und andern besucht und wahrscheinlich auch colonisirt wurde. Die von ihnen benannten Länder: Gross Helluland sind das Land westlich von der Davisstrasse und Labrador, KleinHelluland: Newfoundland, Markland: Neu – Schottland, Vinland: Massachusetts und Rhode Island, Kjalarnes: Cap Cod, Furdnstrandir: Nauset, Chatham und Monomoy – Beach, Krossanes: Gurnet Point oder Point Alderton, Straumsey: Marthas Vineyard oder Egg lsland, Straumsfjördr: Buzzards Bay, Höp: die Gegend bei Mount Hope Bay. Dabei deutet er an, dass Hutramannaland oder Irland it mikla (Gross- Irland), wohin Are Marsoe und mehrere Nordbewohner desselben Zeitalters segelten, möglicherweise Florida sein könne, und dass Króksfjardarheidi, von wo aus einige Priester in Gardar auf Grönland 1266 eine Entdeckungsreise weiter nördlich unternehmen liessen, die Gegend um den Lancaster-Sund und die Barrowstrasse sei. – Ferner hat die Gesellschaft von dem Werke Grönlands historiske Mindesmaerker (Denkmäler) den ersten und zweiten Band herausgegeben (100 Bogen stark), zum Theil vollständige Sagaen enthaltend, zum Theil Auszüge aus Sagaen oder historischen Erzählungen, welche zur Aufklärung der ältern Geschichte Grönlands dienen, von den Professoren Finn Magnusen und C. C. Rafn gemeinschaftlich bearbeitet. Diese Bände umfassen die eigentlich historische Abtheilung, an welche sich zu Anfang des 3. Bds Auszüge aus den Isländischen Annalen und die Grönland betreffenden Diplome anschliessen werden. Hierbei ist die Gesellschaft von den in Grönland sich aufhaltenden Missionaren kräftig unterstützt worden. Die vom Prof. Voigt zu Königsberg besorgten Abschriften der im dortigen Archive besindlichen Documente, die nordische Geschichte betreffend, sind von dem Könige der Gesellschaft überwiesen. Hr. J. Nolsöe in Thorshave liess seinen Entwurf zu einer Faröischen Grammatik in der Handschrift vorlegen. Historische und antiquarische Untersuchungen sind theils in den Annaler for Nordisk Oldkyndighed (1837), theils in den moires de la société royale des antiquaires du Word (1838) herausgegeben. Die letzteren enthalten folgende Aufsätze: De l'importance de la littérature islandaise par W. M. Peterscn, trad. par X. Marmier (p. 5–27); Mémoire sur la decouverte de l'Amerique au 10e siècle par C. C. Rafn, trad. par X. Marmicr (p. 27–55); Die Züge der Dänen nach Wenden, von NW. M. Pertersen, übersetzt von Dirckinck-Holmfeld (p. 55–133); Gunhild, der Kömige Mutter, in gedrängtem Auszuge übers. von Dr. A. A. Wolff (p. 133 – 148); über einen merkwürdigen Fund von Alterthümern bei Catharinenhof in Livland, übers von demselben (p. 148–159): über die Inschrift auf dem letzt gefundenen goldenen Horne von J. H. Bredsdorff (p. 159–162); description of a sibula sound in Scaland with an inscription

in Anglo-Saaron runes, transl. by John M'Caut (p. 163 und 164); on the ancient scandinavians

division of the times of the day by Finn Mag

musen , trans. 6y John M'Caul (Mag. Art. zu Oxford, d. 165–192). Das Museum hatte sich eines Zuwachses von 512 Nummern zu erfreuen, unter denen eine bedeutende Sammlung von Bernsteinsachen das wichtigste sein dürfte. Zum Schluss las Prof. Finn Magnusen eine Abhandlung über einen Steinring mit Runen-Inschrift und hernach eine Entwickelung über die Entstehung der nordischen Heldenlieder und deren älteste Anwendung. – In der Jahresversammlung am

31. Januar 1839 wurden verschiedene Mittheilungen in Bezug auf die Antiquitates Americanae gemacht, aus denen wir hervorheben, dass Rafn's historische Darstellung von John A. Bartlett ins Englische, von Consistorialrath Mohnike ins Deutsche, von Prof.

Marmier ins Französische, von Montanus Hettema zu

Leeuwarden ins Holländische und von Prof. J. K.

Trojanski zu Krakau ins Polnische übersetzt ist. Die

antiquarischen Untersuchungen, welche auf Veranstaltung der Gesellschaft in Grönland vorgenommen worden, sind fortgesetzt. Es ist ein besonderes altgeographisches Comité für Island gebildet, zu welchem

mehrere Gelehrte jenes Landes getreten sind. Hofrath

Kruse in Dorpat hat eine Untersuchung über die Herkunft des alten russischen Fürstengeschlechts aus Iütland mitgetheilt. Das Museum für nordische Alterthümer hatte einen Zuwachs von 480 Nummern; es ist jetzt in einer ununterbrochenen Reihe von acht Sälen im Christiansburger Schlosse aufgestellt. Die Bibliothek empfing viele werthvolle Zusendungen von andern Gesellschaften; von dem Französischen Marine-Minister, für die Theilnahme an der von der Französischen Regierung 1834 nach Island und Grönland gesandten wissenschaftlichen Commission, die Voyage autour du monde sur la Coquille (6 Vols. in 4.) und Voy. autour du monde sur la corvette de l'état la Favorite (4 Bde in 8.), und von vielen namhaften Gelehrten. – In der Generalversammlung vom 29. Octob. , wurde Sr. Excellenz der Geheime Staats-Minister Johann Sigismund von Mösting zum Präsidenten der Gesellschaft erwählt, ein Mann, der während einer langen Reihe von Jahren als eifriger Beförderer vaterländischer Wissenschaftlichkeit im Allgemeinen und nordischer Alterthumskunde insbesondere sich verdient gemacht hat.

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1) Dazu kommen nicht Immatriculirte 458; und zwar 60 Chirurgen, 140 Pharmaceuten, 72 Eleven des Friedrich-Wilhelms – Instituts, 106 Eleven der medicinisch – chirurgischen Militäracademie und bei derselben attachirte Chirurgen von der Armee, 46 Eleven von der Bauacademie, 20 Berg-Eleven, 6 remunerirte Schüler der Academie der Künste, 6 Zöglinge der Gärtner-Lehr – Anstalt. Im Ganzen ergeben sich

demnach 2236 Theilnehmer an den Vorlesungen. 1629, von denen Michaelis 427 abgegangen sind.

Die Zahl der Studirenden betrug im vorigen , Semester

2) Es hat sich die Frequenz wieder etwas vermindert, da sie im vorigen Semester 338 betrug. «a 3) Die Zahl hat sich um 13 vermindert, denn vergangenen Sommer studirten 317 Inländer und 73 Auslän

der, zusammen 390.

4) Hierbei sind mitgerechnet 12 Notarien, 7 Chirurgen und 5 Pharmaceuten; nicht gerechnet 13 nicht Innmatriculirte, welche an den Vorlesungen Theil nehmen. Die Zahl ist von 96 auf 115 gestiegen.

Der Evangelien - Coder, auf welchen die Könige von Frankreich zu Rheims den Eid ablegten, ist das älteste Denkmal der slavischen Sprache.

Man war bisher allgemein der Meinung, dass das sogenannte Ostromirische Evangelium, welches in der lcaiserlichen Bibliothek zu Petersburg aufbewahrt wird, das älteste geschriebene Denkmal der cyrillischen Uebersetzung der h. Schrift wäre: allein durch die neueste wichtige Entdeckung eines noch ältern cyrillischen Evangelium erweist sich diese Meinung als unhaltbar. Wer sollte es meinen, dass dieses in ein noch höheres Alterthum, als das bereits erwähnte Ostromirische, hinaufreichende Evangelium in Frankreich, in der Bibliothek der Stadt Rheins sich vorfände? und dennoch ist es so. Schon seit langer Zeit hatte man zwar um das Vorhandensein dieses Evangeliums gewusst, welches in Frankreich unter dem Namen „Le texte du Sacre" als Heiligthum galt, und worauf, laut der Zeugnisse der Geschichtschreiber, die französischen Könige bei ihrer Krönung den Eid ablegten; doch niemand hatte nähere Kenntniss davon. In Frankreich selbst sah man es für armenisch an, bis Peter der Grosse während seines Aufenthalts in Paris es für slavisch erkannte, aber nur einen Theil desselben, der mit cyrillischen Buchstaben geschrieben ist, lesen konnte. Hätte er auch den andern mit glagolitischer Schrift aufgezeichneten Theil lesen können, so wäre schon damals der Schleier über seinen Ursprung gelüftet worden: denn in dieser Schrift ist das Geheimniss enthalten. Später kam es Niemanden in den Sinn sich deshalb nach Frankreich zu begeben, und nur mit dem erwachten Eifer der Slaven für Aufsuchung ihrer ältesten sprachlichen Denkmäler sah man sich auch nach diesen, als slavisch bezeichneten, Evangelium um, von dem es aber aus Frankreich verlautete, dass es in

den Stürmen der Revolution verschwunden sey. Glücklicherweise erwies sich jedoch diese Nachricht als falsch denn einem vor ein paar Jahren in Frankreich reisenden Russen gelang es, das für verloren gehaltene Evangelium noch an derselben Stelle, wo es früher aufbewahrt wurde, wieder aufzufinden, auch hatte es während der Stürme der Revolution keine andere Beschädigung erlitten, als die der Wegnahme des äussern Schmuckes, der früher aus vergoldetem Einbande bestand. So hatte auch die Revolution dieses in Frankreich für heilig angesehene Evangelium geschont. Dem erwähnten Russen gebührt zwar nicht das Verdienst der Entzifferung des andern glagolitischen Theiles, da er mit deser Schrift nicht vertraut war, wohl aber das, sich nach jenem wichtigen Denkmale umgesehen, und nach seiner glücklichen Wiederentdeckung die Aufmerksamkeit slavischer Gelehrten auf ihren Nationalschatz gelenkt zu haben. In neuester Zeit trug H. Strojew, ein Russe, seinen Freunde Sylvestre, Professor der Aesthetik zu Paris und Herausgeber einer vortrefflichen Sammlung alter Handschriften, die unter dem Titel. Paléographie universclle erscheint, auf, ihm ein Facsimile der letzten glagolitisch geschriebenen Seiten zu verfertigen, Ä H. Sylvestre auch that. Nach Empfang dieses Facsimile bemerkte Hr. Strojew, dass am Ende des glagolitischen Theiles eine Nachschrift, von. derselben Hand wie das ührige Glagolitische geschrieben, Ä befindet, die über den Ursprung der gano Handschrift Aufschluss enthält. Er säumte, nicht diese Nachschrift sogleich vermittelst der Nordischen Biene bekannt zu machen, welche von Herrn Hank, Ä tüchtigen tschechischen Palaeographen, gründlich Ä h gesehen und von einigen Irrthümern, welche Ä

falsche Lesart des Hn. Strojew sich eingeschlichen haben, befreit folgendes ans Licht bring?

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„Im Jahre des Herrn 1395. Diese heiligen Evangelien und Episteln, welche in slavischer Sprache geschrieben sind, sollen am Kirchweihfeste gesungen werden, wenn der Vater (Abt) unter der Krone die Messe liest."

„Den andern Theil (nämlich den cyrillischen) dieser Bücher, welcher nach dem Glauben der russischen Kirche verfasst ist, hat der Vater (Abt) Prokop eigenhändig geschrieben, und diese russische Schrift hat jer selige Karl IV., der römische Kaiser, diesem Kloster zur Verherrlichung und zur Ehre des heiligen Hieronymus und des heiligen Prokops geschenkt. Gott gehe ihm ewigen Frieden. Amen."

Hieraus erhellt, dass der glagolitische Theil des Evangeliums, 29 Blätter stark, viel später als der cyrillische, welcher 18 Blätter umfasst, geschrieben worden ist. Der erstere ist demnach im Kloster des h. Hieronymus, welches , Karl IV. im J. 1348 bei der von ihm errichteten slavischen Kirche zu Prag bauen liess, aufgezeichnet worden, wo auf seinen Befehl slavischer Cultus gehalten und slavische Mönche eingeführt waren. Der andere Theil ist, nach der ausdrücklichen Versicherung der glagolitischen Nachschrift, von h. Prokop geschrieben, also viel älter als das Ostromirische Evangelium, welches bis auf die

neueste Zeit für die älteste slavische Handschrift galt. Dieses Evangelium ist im J. 1057 geschrieben, der hProkop aber, der ein hohes Alter erreicht hatte, starb schon am 25. März 1053. Bedenkt man, dass er das Abschreiben des Evangeliums noch eher, als er Eremit im Kloster zu Sazan wurde, oder vielleicht noch vor seinem Abgange ans der Wissegrader Lehranstalt, um ein slavisches Buch mitnehmen zu können, unternahm, so erhellt daraus, dass diese Handschrift wenigstens um ein halbes Jahrhundert die Ostromirische an Alter übertrifft. Den Tschechen gebührt also die Ehre des ältesten bis jetzt bekannten cyrillischen Evangeliums. – Mit diesem Berichte stimmt auch der des Hn. Jastrzebski, eines Polen, genau überein, der auf Befehl des gewesenen Ministers der Aufklärung, Hn. Salvandy, sich zum Behufe der Untersuchung des genannten Evangeliums

nach Rheims begab. Hr. Jastrzebski übte sich in der

königlichen diplomatischen Lehranstalt zu Paris im

Lesen, Verstehen und Beurtheilen der alten authenti

schen schriftlichen Denkmäler, war folglich ein competenter Berichterstatter. Die Zeitschrift „Journal de l'instruction publique” theilt im Hefte des Monats September verslossenen Jahres seinen hierüber sich verbreitenden Bericht mit. Wie dieses Evangelium nach Frankreich kommen und zu einem so hohen An

sehn gelangen konnte, ist uns bis jetzt ein Räthsel.

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A L IL GE MI E IN EN IL I T ER A TU R - ZE HT U N G.

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L I T E R A R I S C H E I. Beförderungen u. Ehrenbezeigungen.

Der von dem Päpstlichen Hofe abberufene ausserordentliche Gesandte und bevollmächtigte Minister GeIheimer Legationsrath Dr. Bunsen wurde in gleicher Eigenschaft bei der Schweizerischen Eidgenossenschaft beglaubigt; Dr. Bowstead wurde Bischof von Lichfield und an dessen Stelle Hr. Pepys Bischof von Sodor und Man; der Vicepräsident der Ungarischen Hofkammer Freiherr von Mednyanski Präses der k. k. StudienCommission und des damit verbundenen Censurcollegiums; Ritter Avellino Director des Musco Borbonico in Neapel und Graf Milano General – lnspector der Denkmäler mittelalterlicher und neuerer Zeit ebendaselbst; Dr. Pitschaft erster Präsident des grossh. hessischen Obergerichts in Mainz; Rector Asmussen Director des Segeberger Schullehrer-Seminars mit dem Titel eines Professors. An Universitäten wurde der Custos Joseph Endlicher Professor der Botanik zu Wien , Theoklet Pharmakolcs Prof. der hellenischen Litteratur zu Athen; der Academiker Dr. Jos. Müllcr Professor der orientalischen Sprachen zu München; der bisherige Privatdocent und dirigirende Charité-Arzt Dr. C. JY. Hdeler ausserordentlicher Professor in der medicinischen Facultät zu Berlin.

Orden: Preissen: der Erb – Administrator der Klosterschule Rossleben, Geheime Regierungsrath und Ritter des Johanniter Ordens tot Witz/cben den RAO. 3r. Classe; der Prediger Liebig zu Palenzig bei Drossen und der practische Arzt Dr. Halcler zu Delitzsch desselben Ordens 4. Classe. Bei der am 19. Januar zu Berlin veranstalteten Feier des Ordens – und Krö– Tungsfestes sind folgende Orden verliehen worden: den RAO. 2ter Classe mit Eichenlaub erhielten der Geheime Ober - Revisionsrath und Professor v. Savigny und der Geheime Ober – Justiz- und Geh. Ober – Revisionsrath Simon zu Berlin. – Die Schleife zum RAO. 3r. Classe: Dr. Karl Ritter, Professor an der Universität zu Berlin, Dr. Osann, Geheimer Medicinalrath und Professor an der Universität zu Berlin, van Spankeren, Superintendent und Pfarrer zu Eupen. – Den RAO. 3ter Classe mit der Schleife: die Geheimen Oher - Regierungsräthe im Ministerium der geistlichen Unterrichts- und Medicinal-Angelegenheiten Keller und Dr. Schweder, der Geheime Ober-Tribunalsrath Se

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Zigo zu Berlin; der Geheime Bergrath und Professor Dechen zu Berlin; Dr. Romberg, Professor an der Universität zu Berlin; Göschel, Geheimer Ober-Justizrath zu Berlin; Dr. von Könen, Geheimer- und Ober-Medicinalrath zu Berlin; Dr. Fischer, Medicinalrath zu Erfurt; Regimentsarzt Dr. Grossheim; Consistorialrath und Prediger Marot zu Berlin; Superintendent und Ober- Prediger Dr. Spieker zu Frankfurt an der Oder; Superintendent Hornburg zu Spandau; Hofrath und Apotheker Dr. Brandes zu Salzufseln; Hofmaler und Professor Krüger zu Berlin. – Den RAO. 3ter Classe ohne Schleife: Joseph v. Grootc, Kanzler des Domcapitels zu Köln; Batusseck, Weihbischof General-Vicar und Domdechant zu Breslan. – Den RAO. 4ter Classe: Freiherr von Stcin - Kochberg, Geheimer Regierungsrath in Ministerium der geistlichen, Unterrichts – und Medicinalangelegenheiten; Dr. Sartorius, General - Superintendent zu Königsberg; Furchau, Regierungs - Schulrath und Prediger zu Stralsund; Giehlow, Consistorialrath und Superintendent zu Ma. rienwerder; Vogel, Regierungs-Schulrath zu Breslau; * Raumer Geheimer Regierungsrath zu Berlin; Dr. Ranke und Dr. Schlemin, ordentliche Professoren an der Universität zu Berlin; Dr. Thilo, Consistorialrath und ordentlicher Professor an der Universität zu Halle; Dr. Middeldorpf, Consistorialrath und ordentlicher Professor zu Breslau; Dr. Schömann, Bibliothecar und ordentlicher Professor zu Greifswald; Dr. Rhesa, Consistorialrath und ordentlicher Professor zu Königsberg; Dr. Gustav Bischof, ordentlicher Professor zu Bonn; Dr. Schlüter, Professor an der Academie zu Münster; Agassiz, Professor bei der Academie in Neuchatel; Dr. Tölken, Professor und Secretair der Academie der Künste zu Berlin; Dr. Hertwig, Professor an der Thierarzneischule zu Berlin; die Gymnasialdirectoren Dr. Ribbeck zu Berlin, Dr. Schöler zu Lissa, Braut zu Brandenburg; Dr. Heinsius, Professor und Prorector am Berlinischen Gymnasium; Dr. Preuss, Professor zu Berlin; Crüger, Director des evangelischen Schullehrer-Seminars zu Nenzelle: Köchling, Seminardirector zu Büren (Minden); Dr. Erhard, Archivarins beim Provinzial – Archiv zu Münster; Dr. Kruttge, Medicinalrath und Ober - Stadtphysicus zu Breslau; Dr. Prieger, Hofrath und Kreisphysicus zu Kreuznach, Rucr, Director der Provinzial – Irren – Anstalt zu Marsberg; Dr. Steffen, Medicinalrath zu

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