Hydrogeologie

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Springer-Verlag, 13.03.2013 - 350 Seiten
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Die Lebensnotwendigkeit des Wassers führte dazu, daß die unterirdische Wasserführung frühzeitig auch in der Literatur Beachtung fand, und zwar zu nächst in den Lehrbüchern der Geologie, wo die Haupttypen der Quellen und das Grundwasser in Lockergesteinen in Wort und Bild dargestellt wurden. Doch erst im Jahre 1912 erschienen die grundlegenden Bücher von K. KEILHACK, "Lehrbuch der Grundwasser- und Quellenkunde", und von H. HÖFER, "Grundwasser und Quellen". Beide enthalten wertvolle Erkenntnisse, die vielfach heute noch Gültig keit haben. Ihnen folgten Werke von O. LUEGER und R. WEYRAUCH (1914), von W. KOEHNE (1928) und von PRINZ-KAMPE (1934), in denen sich bereits die Spezia lisierung anbahnt und die notwendige Zusammenarbeit mit dem Techniker her vorgehoben wird. J. STINI aber blieb es vorbehalten, zum erstenmal in seinem Buch "Die Quellen" (1933) auf die Mannigfaltigkeit der Quellen aufmerksam zu machen und besonders die Bedeutung der unterirdischen Wasserwege zu betonen. Während des zweiten Weltkrieges und unmittelbar darnach vermittelten die zahlreichen neu erbauten Hohlgänge und Wasserversorgungsanlagen neue Er kenntnisse. Heute steht weniger die Quelle selbst im Vordergrund der Unter suchungen als vielmehr die gesamte Wasserführung in einem Gesteinskörper. Wichtig sind die Zusammenhänge von Einzugsgebiet, unterirdischer Wasser führung und Austrittsstelle, so daß der Mechanismus der unterirdischen Wasser bewegungen als Gesamtheit erfaßt wird. Bei meiner langjährigen geologischen Aufnahmsarbeit in den Ostalpen konnte ich reichliche Erfahrungen über diese Zusammenhänge sammeln und sie während des zweiten Weltkrieges erweitern, als ich Gelegenheit hatte, die verschiedensten Wasserführungen im In-und Ausland kennenzulernen und zu studieren.
 

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Inhalt

A Die Aufgaben der Hydrogeologie
1
Die Verteilung der Niederschläge auf dem Boden
11
Einzugsgebiet unterirdische Wasserwege Austritts
31
Die Austrittsstellen des unterirdischen Wassers
60
F Die chemischbakteriologischen Eigenschaften des Wassers
66
Zweiter Teil
81
Wasser in Lockergesteinen spezielles Grundwasser oder Porengrundwasser
118
Wasser mit verschiedenen Wasserwegen
124
Gespanntes Grundwasser
198
Die Eigenschaften des Grundwassers in Lockergesteinen
210
Hydrogeologische Karten
219
Grundwasser und Tiefbauten
240
Überblick über einige Grundwasserfelder in Österreich
246
Vierter Teil
254
B Geologie der Mineralwässer
266
Hydrogeologie einzelner Heilwässer
271

unterstützten und mir besonders durch die modernen sedimentgeologischen
131
Das Aufsuchen von Quellen und unterirdischem Wasser
137
Ein geologisches Gutachten über eine Quelle
148
Die Grundwasserbewegungen
164
Die Bestimmungen der Abstandsgeschwindigkeit durch Färb und Salzungs
185
Die Säuerlinge
290
Thermalwasser
300
Verschiedene Begleiterscheinungen bei Heilwässern
307
Literatur
320
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

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Bibliografische Informationen