Auf dem Weg zum Himmel: das Fegefeuer in der deutschen Kunst des Mittelalters

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Böhlau Verlag Köln Weimar, 2003 - 363 Seiten
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Das Fegefeuer wurde im ausgehenden Mittelalter Gegenstand der Theologie, der Malerei und der Bildhauerei. Die vorliegende Studie prasentiert und analysiert die Ausdrucksformen, in denen das Fegefeuer in der Zeit zwischen 1350 und 1520 im deutschsprachigen Raum propagiert wurde. Die historisch-theologische Entwicklung zu einem Ort der Lauterung wird anhand ikonographischer und funktionaler Zusammenhange dargestellt. Die bilddidaktischen Strategien werden ebenso gezeigt wie die Anpassung der traditionellen Ikonographie des Jenseits an die neuen Vorstellungen sowie deren Wirkung auf das Leben der Glaubigen. Die Bilder bezeugen nicht nur die Straffunktion des Fegefeuers, sondern vielmehr auch das Trostliche der Suhne, die Reinigung der Seelen und ihre Aufnahme in das Himmlische Heer noch vor dem Jungsten Gericht. Neben diesen theologischen und kunsthistorischen Aspekten rucken die Auftraggeber der Bildwerke in den Blick: ihre Motivation, ihre Hoffnungen und Angste um das Seelenheil.
 

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Inhalt

Einleitung Forschungsüberblick und Zielsetzung
1
Die Ikonographie des Fegefeuers und ihre Herleitung
33
Die ikonographischen Zusammenhänge der Fegefeuerdarstellungen
77
Die funktionalen Zusammenhänge
171
Die Stifter und ihre Motivationen
205
Die Charakterisierung des Fegefeuers in den bildlichen
221
Quellen und Quelleneditionen
322
Register
358
Urheberrecht

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