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Sigerist-Schelling, C. Ein Abstecher nach Amerika. Werner, R. M. (Dr. u. Privatdocent in Graz). Die In-8°. Schaffhausen, C. Schoch.

2

Basler Bearbeitung von Lambrechts Alexander. Siegfried, H. Geographische und cosmographische In-8°, 118 S. Wien, Carl Gerold's Sohn. 2 70

Karten und Apparate, siehe: Weltausstellung, Will, M. S. Ausgekämpft. Novelle. In-8°, 77 S. internationale.

Bern, K. J. Wy88.

1Sonnenberg auf Seelisberg, Canton Uri in der Schweiz. Wille (Major, Instructionsoffizier d. Artillerie). An

2. verbess. Aufl. In-8°, 32 S. Mit Panorama u. leitung z. kriegsmässigen Schiessen aus Feld. Hôtel-Ansicht. Luzern, C. F. Prell. 1 50

geschützen. Zum Gebrauch der Offiziere der Splittgerber, Franz. Après la mort ou les destinées schweiz. Feldartillerie, auf dienstliche Veran.

finales de l'homme, traduit de l'allemand par lassung zusammengestellt. In-8°, 36 8. Thun, Eugen Courvoisier, pasteur. In-18°, 239 p. Nou- J. J. Christen.

1 châtel, J. Sandoz.

3 - Wolf, Rud. (Prof. in Zürich). Notizen 2. schweizer. Statistik, Schweizerische, XLI. Handel d. Schweiz Kulturgeschichte, siehe : Vierteljahrsschrift der

mit d. Königreich Belgien, 1871–77. Hrsg. v. naturforsch. Gesellschaft in Zürich, XXIV, Nr. 1. statistischen Bureau d. eidgen. Departement d. Geschichte d. Vermessungen in d. Schweiz als Innern. In-4', XVII u. 21 8. Zürich, Orell F. historische Einleitung zu d. Arbeiten d. schweiz. & Cie.

2

geodätisch. Commission. In-4°, 320 8., mit ein. Steinmann - Bucher. Frankreich oder Deutschland ! Titelbilde in Lichtdruck u. mehreren Holzschn. Eine zollpolitische Studie aus der Schweiz, zu- Zürich, 8. Höhr.

10 gleich ein Beitrag zum schweizer.-französischen Zähringer, H. Aufgaben z. schriftlich. Rechnen f. Handelsvertrag. In-8°, 49 8. Zürich, Cæs. Schmidt. schweiz. Volksschulen. 11. Heft. 6. Aufl. In-8°. 1 60 Zürich, Meyer & Zeller.

30 Thiersch, H. W. J. (Prof. in Basel). Die Kirche im Zehender, F. Vorträge über Fragen der Erziehung. apostolischen Zeitalter und die Entstehung der In-8°, Zürich, F. Schulthess.

2 neutestamentlichen Schriften. In-8°. Augsburg, Zschokke, Emil. Festspiel, aufgeführt bei der VerR. Preyss.

8

sammlung d. Schweizer. Kunstvereins in Aarau, John Wesley. In-8°. Ebendas.

80 den 29. Juni 1879. In-8°, 34 S. Aarau, SauerTrollope, A. Le Gardien. In-8°. Neuchâtel, J. San- länder.

40 doz.

2 50

Zürich und seine Umgebung, siehe: Wanderbilder, Turnschule für den militärischen Vorunterricht d. Nr. 10.

schweizerisch. Jugend von 10-20 Jahren. Genehmigt vom Eidgen. Bundesrathe. Taschenformat. Zürich, Fr. Schulthess.

60 II. Referate - Comptes rendus Ulrich, Jakob. Die formelle Entwicklung des Participium Praeteriti in d. roman. Sprachen. In

über speciell

sur les publications augural-Dissertation der h. philos. Facultät d. die Schweiz betreffende concernant spécialement Universität Zürich z. Erlangung d. Dootorwürde Publicationen.

la Suisse. vorgelegt. In-8°, 24 S. Winterthur, Bleuler H.

& Cie. Verdat, E. Ed. Eaux minérales sulfureuses du Gur- Das schweizerische Postwesen zur Zeit der

nigel (Cant. de Berne). Etablissement, Climat, Helvetik. Nach officiellen Quellen bearStatistique, Clinique. In-8°, 81 p. Berne, J. Dalp, beitet von Joh. Ant. Stäger, Postsecretär

1 25

in Bern. 1. u. 2. Aufl. In-8°, 112 S. Bern, Vierteljahrsschrift der naturforschenden Gesellschaft

K. J. Wygg. 1879. Preis Fr. 1 50 in Zürich. Redigirt von Prof. Dr. Rud. Wolf. XXIV. Jahrg. 1. Ileft (pro 1-4). In-8°. Zürich,

Zur Herausgabe dieses Buches wurde der Ver. S. Höhr.

Pro Jahr 4

fasser durch die im Wintersemester 1876/77 von Wackernagel, Wilh. Geschichte d. deutschen Lite

Prof. Dr. Hilty in Bern über „Helvetik“ gehalratur. 2. verm. 4. verbess. Aufl., besorgt von

tenen Vorlesungen veranlasst, in denen das PostErnst Martin. I. Bd. In-8°. Basel, Schweighauser.

wesen dieser Periode beiläufig erwähnt wurde. 12 50

Herr Stäger hat sich nun mit Hülfe der ProtoWanderbilder, Europ. In-8°. Zürich, Orell F. & Cie.

colle und Berichte des eidgenössischen Archives Nr. 9. Baden-Baden und Umgebung. Mit 21

aus der Zeit der Helvetik der anerkennenswerthen Illustr. v. J. Weber u. 1 Karte. 40 S. 50

Arbeit unterzogen, das Postwesen dieses ZeitNr. 10. Zürich und seine Umgebung. Mit 22

raums, in welchem dasselbe zum ersten Male ein

Bis Illustr. von J. Weber nebst 2 Plänen. 40 8.

einheitlich organisirtes war, zu schildern. 50

zum Jahre 1798 war das Postwesen der Schweiz Wavre, W. Une statuette romaine à Auvernier,

kein gemeinsames, sondern wurde als Staatsregal voir: Musée neuchâtelois, Juillet.

der einzelnen Kantone aufgefasst und als solches Weber, J. C. Die Alpenpflanzen Deutschland's und verpachtet, in anderen überliessen es die Regieder Schweiz. 4. Aufl. Lief. 43–46. In - 16o.

rungen anf eine bestimmte Zeit an bevorzugte München, Kaiser.

à Lief. 1 10

Geschlechter, auch war es in mehreren Kantonen

einfaches Privatunternehmen. Die ausgedehnteste Weltausstellung, internat., 1878 in Paris. Schweiz.

und rationell betriebenste Postverwaltung in der Jury berichte. Classe 16. In-8°. Zürich, Orell

zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts war unF. & Cie.

2
*** Inhalt: Siegfried, H. Geographische u. cosmo-

streitig diejenige der Familie Fischer, die an ingraphische Karten u. Apparate.

ternen Posten die Kantone Bern, Wallis, Frei

burg, Solothurn, Luzern und vereinzelte Einrich-Schrift, auf tonfarbigem Papier mit hübscher Fraktungen in Zug, Glarus und den Urkantonen um- tur, der Titel und die Paragraphen-Ueberschriften fasste, wozu einige auswärtige Routen kamen. mit Schwabacher-Lettern gedruckt, und mit IniDurch das Entstehen der helvetischen Republik tialen, Wappen und Leisten versehen, ist ein Muster wurde der Anstoss zur Errichtung einer Central- sorgfältiger, typographischer Ausführung. Postverwaltung gegeben und zwar wäre der Anlags, wie der Autor bemerkt, ein ganz äusserlicher und zufälliger gewesen, – die Dienstklei- Die Bevölkerungsbewegung der Schweiz im dung der fahrenden Postknechte -, aber auch Jahre 1877. Herausgeg. vom Statistischen ohne diesen Punkt dürfte die Nothwendigkeit der Bureau des eidgenössischen Departements Centralisation bald in den Vordergrund getreten des Innern. (Schweizer. Statistik, XXXIX). sein, da das Bedürfniss danach immer dringender

In-4', XX u. 116 8. Zürich, Orell Füssli an den Tag trat. Die alten Kantonalbehörden

& Cie.

Preis Fr. 4 25 und mit ihnen viele politische und administrative Institute waren abgeschafft und an deren Stelle In der Einleitung zu dieser, das grösste Indie Regierungsstatthalter und viele neue Gesetze teresse erregenden Zusammenstellung wird sehr eingeführt. Die betreffende Verordnung, datirt richtig bemerkt: „Die in einem Staate vorhanvom Herbste 1798 bez. Anfang 1799, umfasste 12 denen Arbeitskräfte sind der Hauptbestandtheil Paragraphen; sie trug zwar den Mangel der Eile, soines Reichthums; der Kapitalwerth, welohen allein man musste sobald als thunlich an Stelle der die Bevölkerung selbst repräsentirt, übertrifft um in Avflösung begriffenen kantonalen Einrichtungen ein Mehrfaches die Gesammtheit aller übrigen im für die Post einen gesetzlichen Boden zu schaffen

Staate befindlichen Werthe.“ Es ist daher ohne suchen. Die Constituirung der Centralverwaltung

Zweifel die Pflicht jeder Regierung eines civilifand sodann am 15. Juli 1799 statt, der dann sirten Staates, ja unbedingt nothwendig, dass sie später das allgemeine Postreglement, aus 70 Ar- Kenntniss nimmt von dem alljährlichen Ab- und tikeln bestehend, folgte, die in den Abschnitten : Zugang an Ehen, deren Anzahl die ganze Be„Postregal“, Verantwortlichkeit“, „Schutz des völkerungsbewegung beherrscht, sodann von den Postenlaufs“, „Besteuerung“, „Anstellungsverhält- jedes Jahr stattfindenden Geburten und Todesnisse“, „Postgeheimniss“, „Tarif“, „Zwangsdecla

fällen und, soweit dies möglich ist, auch von den ration“, „Klagrecht“, „Rechnungsausstellung“, Ein- und Auswanderungen. In der Schweiz wird „Portofreiheit“, einer Besprechung unterzogen wer

schon seit einer Reihe von Jahren dafür gesorgt, den. Obwohl die Verwaltung, sowie das ganze

indem das Statistische Bureau des eidgenössischen helvetische Postwesen überhaupt, mit den gröss- Departements des Innern zu Bern hierüber in ten Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, 80 genauerter, sich stetig verbessernder Weise Buch doch das Resultat immerhin ein befriedigendes,

führt. Das am 1. Januar 1876 in Kraft getretene auch die Einnahmen für die damalige Zeit nicht Bundesgesetz über Civilstand und Ehe leistet daunbedeutend, wesshalb es zu beklagen war, dass bei wesentliche Dienste, indem es einerseits durch nach dem kurzen Bestande der Helvetik auch das die Organisation einer gleichmässigen Registereinheitliche Postwesen aufgehoben und das be- führung mit prompter Einschreibung die Gefahr zügliche Rogal wieder ausschliesslich den Kan- von Auslassungen und Doppelzählung annähernd tonen überlassen wurde. Erst im Jahr 1850 wurde beseitigt, anderseits eine einheitliche und viel dem kantonalen Wirwar ein Ende gemacht und einlässlichere Benützung des Registermaterials erdie Verwaltung für immer eine gemeinsame. möglicht.

Binnen wenigen Wochen wurde von dem Werke Das Tabellenwerk der vorliegenden Statistik die zweite Auflage nothwendig, welche Thatsache

für das Jahr 1877 besteht aus den Allgemeinen gewiss auf eine günstige Aufnahme der interes- Resultaten nach Bezirken und Kantonen, betreffend santen Schrift schliessen lässt.

Trauungen, Geburten und Todesfälle etc. der Bevölkerung der Kantone“, sowie aus den „Speciellen

Resultaten“, 34 Taf. umfassend, mit Einleitungen Satzungen einer lobl. Gesellschaft der Kunst- versehen und auf folgende Weise geordnet:

Buchdruckerei in Basel vom 20. August 1) Trauungen, Scheidungen und Vichtig-Erklä1661. Aus der Originalhandschrift ab

rungen von Ehen (Tab. I-X). 2) Geburten (Tab. gedruckt von J. Forrer. In-8°, 15 Seiten, | 4) Zur amtlichen Kenntniss gelangte überseeische

XI.-XIX). 3) Sterbefalle (Tab. XX-XXXIII). Basel, Buchdruckerei von J. G. Baur.

Auswanderung aus der Schweiz von 1868–1877 1879.

Preis — 50 (Tab. XXXIV). Der Herausgeber, selbst Schriftsetzer, hat sich mit dieser Arbeit der Mühe unterzogen die eigen. Der Schweizer. Rechtsspiegel, ein gedrängtes thümlichen, dem damaligen Zunftwesen angepassten

Abbild der gesammten derzeit geltenden Statuten der Basler Buchdrucker vom Jahre 1661 aus der Originalhandschrift abzudrucken. Diese

Bundesgesetzgebung von Dr. J. SchollenSatzungen, aus 20 Paragraphen bestehend, waren

berger, Bezirksrichter in Winterthur. Instreng und schienen in Foge dessen viele Streitig

89, IV u. 121 S. Zürich, Friedr. Schultkeiten verursacht zu haben, so dass sie im Jahre

hess. 1879.

Preis brosch. 2 10 1690 eine Modification erfuhren, nachher aber noch

cart. 2 40 bis Anfang dieses Jabrhunderts bestanden, wie aus Die bisherigen Bearbeitungen des schweizer. den angeführten Unterschriften ersichtlich ist. Die Bundesrechtes sind zum Theil voluminös, oder

war

mehr und weniger allgemeine Erläuterungen oder zerischen Eisenbahnnetzes zu bringen. Neben allen Kritiken, meistens auch nur für Juristen berechnet, im Betriebe befindlichen Bahnen mit ihren sämmtin vorliegendem Buche hat jedoch der Heraus- Jichen Stationen enthält sie auch die im Bau begeber in knapper Form, und böchst Übersichtlich griffenen und concedirten Linien. geordnet, alles nothwendig Wissenswerthe aus unserem schweizerischen Rechte zusammengestellt. Der Rechtsspiegel enthält im Auszuge alle noch Weissenburg, seine Heilanzeigen und seine heute gültigen Verträge, Gesetze und Verord

Kurmittel, zugleich ein Führer für den nungen und zwar entnommen aus der Officiellen

Kurgast, von Dr. A. Schnyder, gewes. Sammlung der das schweizer. Staatsrecht betr. Oberfeldarzt d. eidgenöss. Armee, d. Z. Aktenstücke“, 3 Bde. 1820, 38 u. 39, ferner der Kurarzt in Weissenburg. 2. verm. Aufl

. Amtlichen Sammlung der Bundesgesetze und Ver- In-8°, 61 S. Luzern, C. F. Prell. 1879. ordnungen, 11 Bde. von 1848–1874 und der

Preis Fr. 1 60 Amtlichen Sammlung, Neue Folge“, 3 Bde. von Nachdem diese Badeschrift vor circa 2 Jahren 1874 bis heute. Unberücksichtigt davon hat der

zum ersten Male die Presse verliess, liegt sie Verfasser das gelassen, was nicht mehr in Kraft besteht und was nur vorübergehende Bedeutung Auflage vor.

gegenwärtig bereits in zweiter vervollständigter

Dieser rasche Absatz ist ein behat, wie die vielen Budget - Bechlüsse, ebenso

rodtes Zeichen dafür, dass die Schrift eine Lücke sind die Eisenbahnconcessionen ausgelassen, weil

ausgefüllt und vielen Aerzten und Heilung Suchensie nur wenige interessiren, dagegen ist das in

den Gelegenheit geboten hat, sich über das Weisternationale Telegraphenreglement mit erwähnt senburger- oder Bunschi-Bad näher zu orientiren. worden.

Waren ja angesehene Balneologen bis jetzt über Auch die äussere Ausstattung lässt nichts zu

die Wirkungen dieses Kurorts im Unklaren. Aber wünschen übrig. Ein jeder Schweizerbürger wird

auch für die Badegäste bildet das Buch ein unsomit den „Rechtsspiegel“ mit Freuden begrüs- entbehrliches Vademecum, wozu es sich seines sen und bald unentbehrlich finden.

belehrenden und doch zugleich anziehend ge

schriebenen Inhaltes wegen vorzüglich eignet. Das St. Ursus-Pfarrstift der Stadt Solothurn Eine kurze Einleitung schildert den Character seit seiner Gründung bis zur staatlichen

der landschaftlichen ge Weissenburg's, worauf Aufhebung im Jahre 1874 nach urkund. Legenden von Dr. Belmund und Rud. Wyss jr.

die Geschichte des Bades mit zwei eingeflochtenen lichen Quellen, Supplementband, von J. folgt. Die drei übrigen Kapitel behandeln die Amiet, Advocat, gewes. eidgenössischer Kurmittel“, ,die Heilanzeigon der Kur und die Generalprocurator. Gr. in-8°, 143 S. Solo- Wirkung derselben“, „den Zeitpunkt der Kur, thurn, B. Schwendimann. 1679

deren Wiederholung und Nachkur etc.“ in gründ

Preis Fr. 2 licher wissenschaftlicher Weise, immerhin aber Dieser soeben veröffentlichte Band bildet das noch so, dass diese Abschnitte allgemein verSupplement zu dem früher in gleichem Verlage

ständlich bleiben. Zwei Ansichten – das neue erschienenen Hauptwerke des Verfassers über das

und das alte Kurhaus darstellend und eine St. Ursus-Stift in Solothurn (vergl. das Referat ausführliche Karte der nächsten Umgegend Weisdarüber in Bibliographie 1878, Nr. 7, Seite 133) senburg's tragen viel zum guten Verständniss der und enthält „die Replik zur Antwort des Staates nett ausgestatteten Broschure bei. Solothurn auf die Klage der Stadtgemeinde Solothurn, Namens der katholischen Pfarrei von St. Urs Europäische Wanderbilder. Heft 9 u. 10. Kl. und Victor." Diese Replik wird den Käufern des Hauptwerkes und denjenigen willkommen sein,

in-8°. Zürich, Orell Füssli & Cie. 1879. welche die einzelnen Stadien dieses , nun bereits

Preis à Heft Fr. -- 50 eine Reihe von Jahren währenden Streites er Nr. 9. Baden-Baden, 40 S. mit 21 llluist ein wichtiger Beitrag zur schweizerischen strationen von J. Weber u. 1 Karte. Rechts- und Kirchengeschichte — näher verfolgten Nr. 10. Zürich u. seine Umgebung. 40 S. and sich mit dem Process bekannt macl en.

mit 22 Illustrationen von J. Weber

nebst 2 Plänen. Officielle Vebersichtskarte der schweizerisch.

Die früher erschienenen Hefte 1-8 wurden Eisenbahnen mit Angabe sämmtlicher

unter dem Gesammttitel „Illustrirte Wanderbilder

der Schweiz“ veröffentlicht und fanden überall Stationen. In-folio, gefalzt in Schmal- die günstigste Aufnahme und ausgedehnteste VerOctav. Zürich, Orelt Füssli & Cie. 1879. breitung. Auch die beiden kürzlich publicirten

Preis Fr. 1 50 Nummern sind ebenso wie die früheren in derDiese Karte (Grösse ca. 50 : 30 Cent.) ist jeden- selben splendiden Weise ausgestattet und mit falls eine der vorzüglichsten und bequemsten zahlreichen Holzschnitten, sowohl im Texte selbst Eisenbahnkärtchen in kleinem Format, sich aus- wie mit Vollbildern versehen, ebenso ist der zeichnend durch Uebersichtlichkeit und klare Ter- Text ein fliessender und anziehender und sticht raindarstellung. Sie wird in jedem Jahre vom vortheilhaft ab gegen die oft in sehr trockenem schweizerischen Post- und Eisenbahndepartement Tone gehaltenen Reisehandbücher. Heft 9 bringt neu herausgegeben und bürgt also dafür, immer den berühmten Luxuskurort Baden - Baden im alle Veränderungen auf dem Gebiete des schwei- lieblichen Oosthale, wogegen Nr. 10 Zürich und

seine Umgebung schildert. Ein unentbehrlicher der Winterschnee etwas erhellt; die schwere, Rathgeber und Specialführer für diejenigen, welche nordische Arve, unter der immer noch der Bär das herrliche Limmat-Athen eingehend besichtigen sein Lager sich bereitet, ja selbst an einzelnen wollen. Von diesem Hefte machte sich bereits Punkten der Alpen die zähe Bergkiefer der Pyreeine zweite Auflage nothwendig.

näen. Hier der mediterrane Süden, dort vielleicht nur einige Kilometer aufwärts die Ver

treter der sibirischen Waldzone. Und weit manDas Pflanzenleben der Schweiz von H. Christ.

nigfaltiger, weit verwickelter gestalten sich noch In gr.-8°, VIII u. 488 S., mit vier Vege- die Verhältnisse, wenn wir die niedrige, dem Boden tations-Bildern in Tondruck nach Origi- sich anschmiegende Vegetation der Sträucher, der nalaufnahmen von C. Jauslin, in Holz- Stauden und des Rasens betrachten. Welch' schnitt ausgeführt von Buri & Jeker, vier ergreifende Gegensätze ! Die Walliser Felsenheide, Pfanzenzonen - Karten in Farbendruck, von Opuntien und Schwertlilien, von Mandel- und und einer Tafel der Höhengrenzen ver

Feigengebüschen ergrünend, und mit tiefblauen schiedener Gewächse. Zürich, Friedrich

Anemonen, mit dem Bulbocodium des spanischen

Westens, mit den riesigen Blumenkronen der FrühSchulthess, 1879. Preis broschirt 16

lingsadonis besternt; und wenige Kilometer höher In Orig.-Band geb. 20

die dichte Grasnarbe arctischer Steppen- und WollWohl kein anderer als Herr H. Christ in gräser, die um den Sumpf am Rande des Schnees Basel war mehr dazu berufen sich der schwierigen sich drängen, und die weisse, durchscheinende, Bearbeitung des nun complet vorliegenden, schon dem kaum geschmolzenen Schneewasser entsteigende längst von vielen erwarteten Werkes zu unter Glocke der Frühlingsanemone, die eben erst erblüht ziehen, denn von ihm besitzen wir bereits eine ist, nachdem noch gestern die Winterdecke sie einAnzahl günstig aufgenommener Arbeiten über ver gehüllt. Und an diese wilden Kinder unseres Bodens schiedene Pflanzengeschlechter und über mehrere reihen sich die mannigfaltigen Culturpflanzen, die Theile unserer Alpen. *) Zwar existiren schon das Leben des Menschen stützen.“ viele botanische Schriften über die Pflanzenwelt Der Inhalt des Werkes ist trotz der Fülle des der Schweiz, doch sind es meistens nur Floren, angehäuften Materials ungemein übersichtlich gesystematische Verzeichnisse für den Fachmann oder ordnet. Nach einem allgemeinen Ueberblick werden Fragmente pflanzengeographischer Darstellung, eine zuerst die Vegetation und die Landschaft, allgemeine Schilderung der Pflanzenwelt, für alle namentlich die Culturpflanzen der wärmgebildeten Kreise berechnet, hat bis jetzt gefehlt. sten Region, des Südabhanges der Alpen, des

Das Werk schildert das Pflanzenleben unseres Wallis, des Rheinthals beschrieben, und zwar zum Landes nach seiner Gliederung von der Tiefe zur ersten Male werden hier der Föhn- und See zone Höhe, vom Süden zum Norden, vom Westen zum am Nordrande unserer Alpenkette die ihr gebühcontinentalen Osten in thren Hauptzügen, aber rende Stellung als besonders privilegirte Region auch in ihren Einzelheiten; und welches Land zugewiesen. Es folgt im zweiten Kapitel die Behätte in dieser Hinsicht eine grössere Mannig. handlung der mittlern Region, der des Laubfaltigkeit aufzuweisen, als die Schweiz, in deren waldes, und im nächsten Abschnitt die Region engen Grenzen sich alles zusammendrängt, was der Nadelwälder und zuletzt die interessanteste Europa an vegetabilischem Reichthum und land von allen, die Alpenregion, von den warmen, schaftlichen Schönheiten bietei, nur das Meer und schon der südwestlichen Natur Piemonts angehördie Steppe sind nicht vertreten.

igen Peninnen bis hinaus in die nördlichsten VorDer Verfasser bemerkt darüber in der Einleitung alpen und bis zu dem, bereits den Ostalpen climasehr treffend: „Der Reichthum unserer Pflanzenwelt tisch und botanisch angehörenden Unterengadin. ist ein überwältigender. Welche Contraste schon in Den Schluss bildet die Citation der benützten Quelden grossen Formen unserer Waldungen! Hier der lenwerke, sowie ein 29 Seiten umfassendes Register südliche Kastanienwald, in dem das Cyclomen der Pfanzennamen und ein kleineres der erwähnten duftet und die grossen Ginster leuchten; dort der Thiernamen. Buchenwald mit seinen lieblichen dichten Schatten ; Die Ausstattung des Buches ist eine durchaus geweiterhin der sonndurchglänzte Buchenhain mit diegene, sowohl was den Druck des Textes als auch sausenden, zierlichen Zweigen, an dessen Stäm die künstlerischen Beilagen vier Vegetations

schon die Blüthen der Hochalp stehen ; Bilder in Tondruck, vier Pflanzenzonen-Karten in dann in unabsehbarer Masse der ernste schwarze Farbendruck und eine Höhengrenzen-Tafel Fichtenwald in seiner starren Majestät, den nur belangt. Es stellt sich somit dem in gleichem Ver

lage erschienenen Werke „Heer, die Urwelt der Es sind folgende Werke:

Schweiz“ würdig zur Seite.
Pflanzengeographische Notizen über Wallis.

Enthalten in Verhandlungen d. naturforschenden
Gesellschaft zu Basel 1858.
Die Formen der Pinus silvestris des Engadins.

Zeitschriften - Périodiques.
Enthalten in „Flora“ 1961 N° 10.
Verbreitung der Pflanzen in der alpinen Region der euro-
päischen Alpenkette. Basel, H. Georg 1867.

Archives des sciences physiques et naturelles. No 7, Ueber die Pflanzendecke des Juragebirges. Ebendns. 1868.

Juillet. Ob dem Kernwald. Schilderungen aus Obwalden. Eben

Contenu: Contributions à l'étude de la grêle et des daselbst 1869.

trombes aspirantes, par Daniel Colladon. - sur l'état

d'équilibre que prend, au point de vue de sa concenDie Rosen der Schweiz. Ebendaselbst 1870.

tration, une dissolution saline primitivement homogène Die Alpenflora.

dont deux parties sont portées à des températures difféEnthalten in „Jahrbuch des schweiz. Alpen-Clubs“. rentes, par Churles Soret. Résumé du mémoire de M.

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le professeur Torq. Taramelli sur la formation des ser und es bedarf wohl kaum der Versicherung pentines de l'Appennin, par Renevier: Sur quelques dérivés du durot (a, tetramethylbenzine), par Friedel, a Porta's, dass sehr Viele durch das Lesen Crafts et Ador. - Action de l'anhydride phtalique sur la naphtaline en présence du chlorure d'aluminium, par

desselben dem Protestantismus gewonnen, J. Crafts et E. Ador. Oxydation du durylbenzoyle. Andere in demselben befestigt wurden. par Fr. Meyer et E. Ador. Les progrès de l'industrie chimique « l'exposition de Paris en 1878 (suite), par Aber ein Jahr nach dem Erscheinen des F. Reverdin et E. Nölting. Détermination des longueurs d'onde des radiations très-refrangibles du magné.

Neuen Testaments brach' der schon seit sium, par A. Cornu. - Bulletin scientifique : Physique einiger Zeit gegen die Landolph'sche Chimiē; Observations météorologiques pendant le mois de juin.

Druckerei drohende Sturm los. Schon früher Bibliothèque universello et Rovue suisso. 1879. N° 7, hatte die Thätigkeit derselben die AufJuillet.

merksamkeit der römischen Curie, zunächst Contenu : De la culture et de l'enseignement des sciences morales et politiques, par L. Walras.

derjenigen von Mailand auf sich gezogen. expériences de Paul Chinel, conte à dormir debout, par Denn im Jahre 1554 erliess der Erzbischof Marc-Monnier (tin). Hamlet et Don Quichote, par Ivan Tourguenei. De l'enseignement primaire en Arcimboldo von Mailand ein sehr scharfes Belgigne, par H. Deboist (fin). Récits galiciens: Servatien et Pancrace, par Sacher- Masoch (fin). - La lutte Edikt gegen alle und jede geistlichen Perentre la liberté et la protection, par Ed. Tallichet (Ille partie). Chronique parisienne, italienne, allemande,

sonen und Laien, welche ketzerische Büanglaise. Bulletin littéraire et bibliographique. cher dulden oder lesen oder Solche nicht Bollettino storico della Svizzera italiana. N° 6. angeben würden, die im Besitze solcher

Sommario: La battaglia di Giornico, da Th. von Bücher seien, und in welchem BelohLiebenau (V.) Le streghe nella Riviera (1575-1721), da E. Motta. (Cont.) Iscrizioni delle campane nei nungen und Verschwiegenheit den Angecantone Ticino. (Cont.) Varietà. Spigolature. Cenno necrologico.

bern zugesichert wurden. Auch das unEcho des Alpes, 1879. N° 2.

befugte Lesen der heil. Schrift in der MutContenu: Relation de deux voyages anx glaciers tersprache solle mit Excommunication bede Chamonix, 1741 - 12 (Suite: Relation de Windham), par Th. Dufour. - Une course d'hiver au Pilate, par

straft werden. Dem Edikt war ein VerE. Mazel, avec illustr. La vallée perdue, par E. Javelle. Chronique, Bibliographie, etc.

zeichniss der, hauptsächlich von italieniHelvetia, von Rob. Weber. II. Jahrg. Heft 9.

schen Flüchtlingen herausgegebenen ketzeInhalt: Im Goldhof, Erzählung von J. H. Thal rischen Schriften beigefügt. Eben dieses

Hypatia, eine heidnische Philosophin und Verzeichniss ist es, welches Vergerio den Märtyrerin, von Otto Haggenmacher.

Hund und Katze. Plauderei von Emil Faller. Der Abend im Stoff zu seiner bereits erwähnten, mit beisGebirge. Von demselben. Benedict Spinoza. Vortrag von Heinrich Lang. Reden von Bundesrath Schenk sender Ironie geschriebenen Erwiderung: und Nationalrath Emil Frei am Grabe stämpfli's. – Jakob Stämpii. Dichtung von Emma Matthys. For

„Agl' Inquisitori, che sono per l'Italia del tunat, Roman von Alfred Hartmann, beurtheilt von catalogo de libri eretici“ lieferte.

Im Jahre 1561 liess dann die Mailänder
Heft 10.
Inhalt: Im Goldhof, Erzählung von J. H. Thal-

Curie, immer mehr beunruhigt durch die mann

(Forts.). Festgruss an die schweiz. Lehrer, von Thätigkeit der italienischen Flüchtlinge und Rob. Weber. Gedanken über Freimaurerei, von Aug. Corrodi. Selten in den blausten Tagen, von E. Eber

der Landolph'schen Offizin für die Aussaat sold. Herrn Julius Distelvogels Brautfahrt, von S. Pletscher. Sprüche der Lebensweisheit. Kri be

der neuen Lehre in Oberitalien, eine direkte Rundschau. Miscellen.

Beschwerde an den Bundestag bringen Musée nouchatelois. XVIe année. 1879. Juillet. durch eine Gesandtschaft, welche allerdings Contenu : Une brouille. La Neuveville et Neuchâtel,

auch andere schwere Klagen, wie z. B. 1758, par A. Bachelin. - Les gens d'Outre-Areuse (suite) par Fritz Chabloz. Elat de notre industrie vers 1822.

wegen der Duldung ausgetretener fremder Une statuette romaine à Auvernier, par W. Wavre (avec planche).

Mönche, wegen der Verhinderung des Baues Vierteljahresschrift der naturforsch. Gesellschaft in neuer Klöster in Bünden und dem Veltlin, Zürich. XXIV. Jahrg. 1. Heft.

womit die Ausweisung der Jesuiten aus Inhalt: Wolf, Rud., Astronomische Mittheilungen. Weber, Die wahre Theorie der Fresne'schen Inter

Ponte, wo sie ein grosses Collegium ihres ferenz-Erscheinungen. Mayer, Das Londinian

Ordens zu gründen im Begriffe standen, Sentis. Asper, Die Hydra der Limmat. Wolf, R., Notizen zur schweiz. Kulturgeschichte, etc.

gemeint war, zur Sprache bringen sollten. Die Beschwerde gegen Landolph besagt

ausdrücklich, seine Offizin verbreite unaufIII. Chronik. Chronique. hörlich Schmähschriften gegen die katho

lische Kirche und den Papst, die Messe

und mancherlei Dogmen. Allein der Propst Die Offizin der Landolfi in Poschiavo, Bianchi und der Camerlengo Rizzi, jene 1549 - 1615.

beiden Gesandten richteten vor dem Bun

destage sehr wenig aus, und wie Quadrio) (Fortsetzung.)

klagend ausruft, waren Geld, Reden und War schon bei dem Erscheinen des ladi Reise umsonst gewesen,

Denn bei der nischen Catechismus die Freude der Enga- Kunde vom Erscheinen der zwei Sendlinge diner eine grosse gewesen, so lässt sich denken, mit welchem Jubel dort dasjenige 2) Dissertazioni critiche-storiche intorno la Rezia des neuen Testaments aufgenommen wurde, di qua delle Alpi, etc., Bd. II, 53.

am

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