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Abhandlung befindet sich ein von Herrn Baech- der specieller Behandlung der Pflanzen- und told zusammengestelltes Verzeichniss der Ge- Thierwelt und einiger Localitäten dieser Periode, mälde und Handzeichnungen N. M.“, aus 85 Num- 80 beschäftigt sich derselbe im 11. Kapitel mit mern bestehend. Der dritte Theil des Werkes dem Molassenland-Klima und kommt dabei zu (S. CXXI-CCXXIII) ist den einzelnen Dichtungen dem Schlusse, dasselbe müsse in Anbetracht der gewidmet. In der Reihenfolge ihres Erscheinens Flora und Fauna, sowie des Ganges der Jahresbeschreibt der Herausgeber ziemlich eingebend zeiten ein subtropisches gewesen sein. Die Pflandie Ursachen ihres Entstehens, den inneren Werth zenwelt war viel artenreicher als die unserer Zeit und ihre verschiedene Auslegung ihres Sinnes. und wies Zahlenverhältnisse auf, wie wir sie geDas älteste Werk M.'s, in die Zeit zwischen genwärtig nur in südlichen Ländern finden. Eben1514—22 fallend, ist der „Todtentanz“. Es folgen 80 zeigten die Insekten, die Reptilien und Säuge(1522) das Bicoccalied, (1522-24) Vom Papst thiere einen überraschenden Reichthum an Arten, und seiner Priesterschaft“ und „Von Papst's und wie ihn jetzt nur subtropische Gegenden aufzuChristi Gegensatz“, (1525) „Der Ablasskrämer; weisen haben und wie er nur da möglich ist, (1526) Barbali" , (1526) Eck's und Faber's wo eine sehr üppige Vegetation die Erde beBadenfahrt“, (1528) „Krankheit und Testament kleidet. der Messe“, (1528) Klagred der armen Götzen", Das 12. Kapitel handelt von der Schieferkohle (1529 ?) „Elsli Tragdenknaben.

und gibt uns interessante Details über deren Zu jeder Schrift sind, wie bereits bemerkt, Vorkommen und Verbreitung bei Dürnten, Wetzidie getreuen bibliographischen Titel der kon, Utznach und Mörschweiler. Die Pflanzen schiedenen Ausgaben älteren Datums beigefügt. dieser Periode sind von den jetzigen nicht verDer eigentliche Text umfasst 298 8. worauf näher schieden, unserem Lande fremd ist nur die Thiereinzugehen wir uns nicht für berufen halten. welt in drei sehr charakteristischen Formen :

Auf genannte Schriften folgen Bruchstücke aus Elephant, Rhinoceros, Urstier. – Erwähnt wird drei Gedichten von Hans Rudolf Manuel, dem hier noch der ganz ähnlichen Schieferkohlenlager Sohne des Niklaus M., „Bildersprüche“, Wein- von Chambery und Sonnaz in Savoien, der diluspiel“, „Freundliche Warnung“; ferner als zweite vialen Ablagerung bei St. Jakob an der Birs, Zugabe das Fastnachtspiel „Ein badenfahrt guter sowie einiger hierauf bezüglichen Funde und Entgsellen“.

deckungen im übrigen Europa. Alle wichtigen Abweichungen in den Texten Die Abschnitte 13 u. 14 sind der Gletschersind am Ende in einem Verzeichniss der Les- zeit gewidmet und behandeln diese Periode in arten zusammengestellt. Ausgenommen sind die erschöpfender Weise.

erschöpfender Weise. -- Rückblicke, allgemeine Varianten zum Todtentanz, da die handschrift- Betrachtungen über die sowohl durch Hebung liche Ueberlieferung unsicher ist und sich übri- und Senkung bedingte, als durch die Wirkung gens in Massmann's Werk: „Die Basler Todten- des Wassers verursachte Bildung und Umgestaltänze“ (1847) vorfinden. Den Schluss bildet das tung der unorganischen Natur unseres Landes, von Prof. L. Tobler zusammengestellte „Wörter- sowie eine Abhandlung über das Klima der verbuch“, zu welchem zu bemerken wäre, dass die schiedenen Weltalter und die Umgestaltung der einzelnen Wörter nicht nach allen ihren Haupt- organischen Natur der Schweiz füllen die Schlussbedeutungen, nicht einmal stets in der ursprüng- kapitel. lichen, sondern lediglich nach der jeweils ein- Ein sehr ausführlich gearbeitetes Register der schlägigen erläutert ist.“

besprochenen Pflanzen und Thiere erleichtert den Wir schliessen unser Referat über diesen schönen Gebrauch dieses verdienstvollen, auch dem Laien Band und sehen mit Spannung dem nächsten verständlichen Werkes ungemein. entgegen, weloher , Albrecht Haller“ bringen soll. Die Urwelt der Schweiz, von Oswald Heer. Flore analytique de la Suisse. Vademecum 2. umgearbeitete und vermehrte Auflage.

du botaniste, par P. Morthier. 4e édit. Lief. 7-8 (Schluss). In-8°, S. 481-713.

revue et augmentée. Pet. in-160, VII et Taf. 11-12 und 1 Karte. Zürich, Fr.

453 p. Neuchâtel, J. Sandoz, 1878.

Prix broché Fr. 4 50 Schulthess, 1879. Preis per Lieferung 2 50

Voici un des meilleurs manuels portatifs pour Das complete Werk broschirt 20

la flore spéciale de la Suisse. Les éditions se sont écoulées avec rapidité et l'auteur n'a pas m

manqué In Orig.-Band gebunden 25

d'introduire dans la dernière toutes les amé. Die zweite Auflage dieses hervorragenden Wer- liorations que l'expérience avait fait reconnaître kes ist mit den soeben ausgegebenen beiden comme utiles, sans rien changer à la disposition Lieferungen abgeschlossen und liegt nun wieder de la première édition“. Il s'y trouve décrites complet vor.

des espèces nouvelles pour la Suisse, découvertes Ueber die ersten 6 Hefte referirten wir bereits pendant ces dernières années dans plusieurs canausführlich in Nr. 3, Seite 80 der diesjährigen tons, entre autres dans les Grisons. Bibliographie, so dass wir heute nur noch den Pour le système, suivant lequel les genres sont Schluss zu berücksichtigen hätten.

rangés, l'auteur a adopté avec quelques modifiSchildert der Verfasser im 7.-10. Kapitel das cations celui de Koch dans „Synopsis floræ GerMolassenland in seiner Ausdehnung, Mächtigkeit, man. et Helvetiæ.“ La clef analytique des genres Zusammensetzung und Stufen, mit darauf folgen- | est basée sur le système de Linné.

Dr.

Imer.

Ritz.

L'auteur a laissé de côté tout le bagage de Cornu. (F'in.) - Isabelle de Challant, récit en patois.

par. G. Quinche. — Note sur un vase lacustre de la la synonymie, parce qu'il occuperait beaucoup station du bronze à Auvernier (avec planche), par A. trop d'espace. Egalement il n'a pas décrit les Jaccard. plantes hybrides parce que ce ne sont pas des Zeitschrift, schweizer., für Gemeinnützigkeit. XVIII. espèces et paroe qu'on les trouve rarement. Enfin Jahrg. 3. Heft. il n'a pas mentionné un certain nombre d'espèces

Inhalt: Ueber Schulgesundheitspflege, von

Fankhauser. (Fortsetz.) Ueber socialen Takt. Eine admises généralement dans les flores de la Suisse Skizze von Otto Haggenmacher. Pädagog. Chronik, depuis près de 50 ans, quoiqu'elles n'aient jamais

von 0.- Pestalozzi-Blätter, von Hz. – · Ausschreibung

einer Arbeit über das Wirthschaftswesen. été trouvées sur le territoire suisse.

A la fin il a été ajouté un petit „vocabulaire des termes techniques employés dans la compo

III. Chronik. Chronique. sition de l'ouvrage“ et une „table alphabétique des genres figurant dans le guide.“

Die Offizin der Landolfi in Poschiavo, Nous avons ainsi dans l'ouvrage de M. Morthier un guide botanique très - pratique et commode

1549 - 1615. pour le vaste champ d'observations dans nos

(Fortsetzung.) Alpes et dans le Jura.

Als Zeugniss für die Existenz dieser

ersten Ausgabe von 1552 mag auch noch Zeitschriften - Périodiques. eine Stelle in der satyrischen Schrift VerAnzeiger für schweiz. Alterthumskunde. 1879. N° 2. gerio's: Agl' Inquisitori che sono per l'Italia Inhalt: La pierre à écuelles des Prises, par F. del catalogo di libri eretici etc. vom J. 1559

Schalenstein bei Ilanz von J. Gartmann. Les Tenevières artificielles des cités lacustres, par le gelten, in welcher er, nach Aufzählung aller

Vorhistoriscbe Funde aus deni Aargau, von Burkh. Ræber. - - Un étrier en bronze, par

der europäischen Sprachen, in welche die le Dr. Gro88. Die Grabhügel im Oberholz bei Kåll. Bibel und protestantische Catechismen übernach (Kt. Bern), von Edmund von Fellenberg. Fresken in der Kirche von Valeria zu Sitten, von Raphael setzt und geschrieben worden, bemerkt: E

Ordnung für die Schneider in Luzern vom Jahre 1488, von Th. von Liebenau. Kupferstecher

dico di più, la lingua degli onorati Signori Martin Martini, von demselben. – Kleinere Nachrichten. delle 3 leghe, chiamati volgarmente Grig

Neueste antiquarische und kunstgeschichtliche Literatur, die Schweiz betreffend.

gioni : tale che pareva impossibile a Archives des sciences physiques et naturelles. No 6, potersi porre in iscrittura essendo ella quasi Juin.

peggiore che la Furlana, la quale è tanto Contenu : Etude sur les meurs du Pogonomyrmeux barbarus, par Mac-Cook. Notice sur la constitution

trista, quanto sono buoni gli ingegni e des nuages et la formation de la grêle, par G. Oltra- quanto grande e il valore di quella promare. - Discussion du catalogue des raies cbromosphériques de Young, par Norman Lockyer. - Note sur

vincia onoratissima e non dimeno ancor l'écureuil commun (Sciurus vulgaris Lin.) et ses principales variétés, par Godefroy Lunel. – Les progrès de

questa di Griggioni si è posta in iscrillura i'iudustrie chimique à l'exposition de Paris en 1878, par da pochissimi anni in qud en è un caleF. Reverdin et E. Nölting. Bulletin scientifique: Physique; Chimie; Observations météorologiques pen- chismo, che io 8o di M(esser) Giacopo Tudant les mois mars-mai.

zeto da Samadeno che è nell' Agnedina, Bibliothèque universelle et Revue suisse. 1879. N° 6, uomo pio e prudente e converrà che ancor Juin.

Contenu : Le rayon bleu, par E. Rambert. – L'Ita- questo voi corriate a porre ne' cataloghi etc. lie et sa situation actuelle, par u. Mereu. (Ile part.), Mit der Herausgabe dieses Catechismus Les expériences de Paul Chinel. Conte à dorinir'debout, par Marc-Monnier. De l'enseignement primaire

war für die Erhebung des Romanischen zu en Belgique, par H. Deboist. - La lutte entre la liberté et la protection, par Ed. Tallichet. (lle part.) -- Récits

einer Schriftsprache die Bahn gebrochen. galiciens. Servatien et Pancrace. Nouvelle par Sacher. Wir dürfen Biffrun, wenn er von den Masoch. - Le pessimisme contemporainch par Auguste Schwierigkeiten, die er zu überwinden Dapples. lienne, Chronique allemande. - Chronique anglaise. hatte, spricht, vollen Glauben schenken, Bulletin littéraire et bibliographique.

denn es war für ihn gewiss eine nicht Bollettino storico della Svizzera italiana. N° 5.

Sommario: La battaglia di Giornico, da Th. von viel geringere Schwierigkeit, als welche Liebenau. (IV.), le streghe nella Riviera (1575m2721. Diejenigen vor sich sahen, welche einen cantone Ticino. (Cont.) – Varietà. Scorse negli ar- der keltischen Dialekte nicht blos schrift-, chivi. Bibliografia.

sondern auch druckgerecht zu machen Mittheilungen der schweiz. entomologischen Gesell

suchten. Galt es doch für einzelne Laute, schaft. Bd. V. Heft 8.

Inhalt: Beschreibung einiger neuer kaukas. Otior- ja für ganze Silben besondere Formen oder hynchus-Arten von Dr. Stierlin. Description d'un Zusammenstellungen zu erfinden, um den nouveau Coléoptère, appartenant au Genre Lanobius Er., par 1. Tournier de Genève. Einige nene schwei

der lateinischen Schrift entsprechenden zerische Käferarten; Ceber einige Varietäten des Ce

fremden Laut darzustellen. In wie weit rambyx Scopoli Laicharting, von Dr. Stierlin. – Catalogue des forinicides d'Europe, par le Dr. C. Emery et dies gelungen sei, vermögen wir nicht zu le Dr. Aug. Forel.

itte an die Herren Lepidopterologen der Schweiz, von Prof. Heinrich Frey. beurtheilen, da seit drei Jahrhunderten

auch der einst so rauhe Klang der Sprache Musée neuchâtelois. XVIe année. 1879. Juin.

allmählig unter dem Einflusse der Schule Contenu : Un bas-relief du monument du duc de Brunswick, par M. C. Iquel (avec planche), par A. Bachelin. und des starken Verkehrs mit den Spra

Les gens d'Outre-Areuse (suite), par Fritz Chabloz.
Chézard et Saint-Martin, essai historique, par James

chen des Auslandes sich bedeutend gemil

Eine

dert hat und weicher geworden ist. Wer Anton de Adamo, Maynardo u. 8. w. mögen jedoch in Biffrun's Uebersetzung des Cate- hier anonyme Schriften veröffentlicht haben. chismus, noch mehr, wer in seine Ueber- Prof. Böhmer in Strassburg vermuthet in setzung des N. Testaments und Chiampell's einer brieflichen Mittheilung, dass auch ein Psalmen und Intraguidamaint einen Blick dialogo von Jacopo Riccamati, vom Jahr geworfen, hat sich leicht davon überzeugt, 1558 dort gedruckt worden sein möge. wie schwerfällig, breit und rauh damals Im Jahre 1560 erschien dann Biffrun's der Klang der Sprache gewesen sein muss, Hauptwerk, die schon erwähnte ladinische zumal für einen Italiener und man begreift, Uebersetzung des N. T. von Biffrun, freilich wie Vergerio’s Urtheil über dieselbe so hart ohne Angabe des Druckortes, mit dem ausfallen konnte. Um so höher ist das Titel: Lg nouf testamaint da'nos Signer Verdienst jener trefflichen Männer anzu- Jesu Christi, prais our delg Latin et our schlagen, welche durch die grössten Schwie- d'oters launguax et huossa da næeff miss in rigkeiten sich nicht von dem Unternehmen Arumaunsch, três Jach. Bifrun d’Agnedina. abschrecken liessen, ihre Muttersprache Squischo ilg'an 1560. Nach dem Vorgange durch Einführung in die Schriftsprachen a Porta's ') wird allgemein angenommen, zum wichtigsten Bildungsmittel für ihr dass Biffrun diese Uebersetzung in Basel Volk zu gestalten.')

herausgegeben habe. Für mich besteht, Aus der Zeit von 1552 - 1560 kennen nach sorgfältiger Vergleichung der Typen wir nur ein aus der Landolph'schen Offizin dieser Editio princeps mit denjenigen zweier mit Angabe des Druckortes hervorgegan- Vorreden zur zweiten Ausgabe von 1607, genes Buch: die zweite Auflage von Paolo welche den Namen der Brüder Landolph Gazo’s grammatica christiana vom J. 1557. auf dem Titelblatte trägt, kein Zweifel daDie erste dürfte wenige Jahre vorher eben- rüber, dass auch die erste Ausgabe in daselbst erschienen sein. Es ist aber sehr Puschsav gedruckt worden sei, denn die wahrscheinlich, dass innerhalb dieser acht Typen namentlich der Bemerkungen des Jahre noch eine ganze Anzahl von Schrif- Kirchenvaters Hieronymus über die Evanten besonders polemischen Charakters aus gelisten sind in beiden Ausgaben in Schnitt der Druckerei von Landolph hervorgegangen und Kegel identisch. sind, denn grade in diese Periode fällt die Uebrigens ist das Werk schön und mit fruchtbarste Thätigkeit von Vergerio, der Sorgfalt gedruckt, wenn auch den Leser zwar die meisten seiner vielen religiösen die Abwesenheit der Eintheilung des Textes Traktate in Basel oder Tübingen, zuweilen in Verse zuerst fremdartig anmuthet. Für aber, und besonders die polemischen ohne den eigentlichen Text hatten die Landolph Angabe des Druckortes und dann wahr- eine sehr hübsche kleine Antiqua, für die scheinlich in Puschlav drucken liess. Leider Bemerkungen am Schlusse jedes Capitels sind grade diese Letztern von so grosser die nämlichen Cursivlettern gewählt, mit Seltenheit, dass sie sogar den scharfen welchen sie später die zweite Ausgabe des Augen der römischen Commission des In- Comander'schen Catechismus von Biffrun dex entgangen, und war es mir bisher druckten. Auch enthält das Werk nur eine nicht möglich, Exemplare derselben zu verhältnissmässig geringe Zahl von Drucksehen und deren Typen mit denjenigen fehlern, woraus man wohl den Schluss der Landolph'schen Offizin zu vergleichen. ziehen darf, dass Biffrun die Correktur Auch Altieri, Giulio Milanese, Fr. Negro, selbst besorgt habe, was bei der Nähe von

Samaden, wo jener wohnte, jedenfalls leich1) Freunde der romanischen Sprache können

ter sich thun liess, als wenn das Buch in nicht umhin zu bedauern, dass nicht auch das Basel erschienen wäre. Wer der Stevan A. Testament, welches eine ungleich grössere Zorsch Chiataun (Catani) von Chiamuost copia verborum land- und hauswirthschaftlicher Art enthält, schon damals übersetzt wurde, wo

(Camogask) war, welcher auf dem Schlussdie Sprache sich reiner von fremden, namentlich

blatte bezeugt, dass er das Werk drucken italienischen und deutschen Elementen erhalten geholfen, war nicht zu ermitteln. Vielhatte. Denn bekanntlich waren im J. 1679, da leicht der Setzer, vielleicht aber auch ein Dorta & Vulpi die erste vollständige Bibelüber- Freund Biffrun's, welcher ihn für die Besetzung herausgaben, schon eine Menge ursprüng streitung der Druckkosten, die auf des Verlicher Ausdrücke verloren gegangen. Schon Biffrun

fassers Rechnung fielen, mit einem Beitrage beklagt in der Vorrede zum N. Testament, dass

unterstützte.

(Fortsetzung folgt.) einzelne Lehrer und Prädikanten in ihrem Unterrichte lateinische oder deutsche Vocabeln in das Romanische einschmuggeln, welohe vom Volke 1) Historia eccles. rhæticarum etc. I (2.) 404. nicht verstanden werden, wodurch sie ihre Unkenntniss der eigenen Muttersprache kund geben.

CATALOGUE GENERAL DES PUBLICATIONS

DE

H. GEORG, ÉDITEUR, BALE, GENÈVE & LYON.

SECONDE PARTIE :

HISTOIRE ET SCIENCES ACCESSOIRES

Droit - Economie politique Commerce Technologie, &c.

A.

Niepce (Léopold). Les Archives de Lyon.

Les Bibliothèques de Lyon. Les manuscrits Histoire et Sciences accessoires.

de Lyon. Voir: Lyon. (Suite.)

Oeri (J.-J.) Theod. Meyer-Merian, siehe: Meyer

Merian. Mémoires de l'Institut national genevois. Vol. I à XIV. In-4°, av. plchs., 1854—79. 265

Payot (Venance). Guide itinéraire au MontCette publication renferme des travaux importants relatifs

Blanc et les vallées comprises entre les deux aux sciences, à l'histoire, l'archéologie etc, par MM. Claparède, St-Bernard et le lac de Genève. In-8°, 240 p. C. Vogt, Moulinié, Hisely, Galiffe, Fazy, Vuy. etc. Chaque

3 volume se vend aussi séparément, au prix de 20 fr.,

et 1 carte routière. 1869.

excepté * Pour le contenu de ces Mémoires voir la première Pélagaud (E.) Un conservateur au second siècle. partie de notre catalogue page 6.

Etude sur Celse et la première escarmouche Meyer (Karl). Reinmar von Zweter und Bruder entre la philosophie antique et le christianisme Wernher, siehe: Zweter.

naissant. 1 vol. in-8°, 470 p. 1878. ng 50 Die Dietrichsage in ihrer geschichtlichen Ent

Cette remarquable étude sur Celse et la société an 1 75

IIme siècle de notre ère forme l'introduction naturelle au prowickelung. In-8°, 54 p. 1868.

chain livre de M. Renan : L'église chrétienne. Meyer-Merian (Theodor), Ein Lebensbild, mit Pictet de Sergy (A.-P.-J.) Genève ressuscitée

nachgel. Gedichten des Verstorbenen, von J. J. le 31 décembre 1813. Récits d'un vieux GeOeri. In-12°, 226 p. 1870. brosch. 2 50 nevois. In 120. 1869.

3 gebd. 4

Procès de Gentilis et Gallo (1558), voir: H. Miaskowski (A., von). Isaak Iselin , siehe :

Fazy. Iselin.

Land-, Alpen- und Forstwirthschaft, etc. siehe ; | Quiquerez (A.) Jura bernois, voir: Carte archéoAbtheilung c.

logique. Michel (Edmond). Monuments religieux, civils

Rambert (Eugène, Professeur à l'école polytechot militaires du Gatinais, (Départ. du Loiret et de

nique de Zürich). Les Alpes Suisses, 1re série, Seine et Marne) depuis le XIe au XVIIe siècle.

et 2e série (1869) épuisées, ze série (1869), ser à Ve fasc. in-4°, chaque fasc. av. 12 pl.

4e série (1871), 5e série (1874) à 3 50 1870–77.

છે.

Première série: Les plaisirs des grimpeurs. Linth

thal et les Clarides, trois jours d'excursion. Les cerises du Vse et VIIe fasc. in-4°, chaque fasc. av. 15 pl. vallon de Gueuroz. Les plantes alpines. A propos de l'ac1878–79.

à 12 50 cident du Cervin. Sur l'origine des plantes alpines.

Deuxième série: Les Alpes et la liberté. – Deux jours Momiers. Geschichte der sogenannten Momiers,

de chasse sur les Alpes vaudoises. Le chevrier de Praz-de

Fort. La dent du Midi. einer in einigen schweizer. Kantonen sich aus

Troisième série : Une course manquée. Une bibliobreitenden Secte. 2 Hefte In-8°. 1825.

thèque à la montagne. Le voyage du glacier. Notre

forteresse. Interlaken. (Früherer Preis 4 75) Herabgesetzt auf 1

Appendice. Quatrième série: Le Bristenstoek. Schiller, Gæthe et les Alpes.

Poésies. La question du Föhn. Monnier et Vingtrinier. Croyances et traditions telière de Postunen. Appendice: Strophes de Schiller sur populaires, recueillies dans la Franche-Comté, le Napoléon. La scie et le moulin. A qui le Rhin?

Musique de La libre Helvétie" „Une voile Lyonnais, la Bresse et le Bugey. 2e édit. in-8°, Léman 812 p. Lyon, 1874.

10

Cinqième série: La marmotte au collier. Les Lands

gemeindes de la Snisse. Monuments du Gatinais, voir: Michel.

„Un écrivain vaudois, d'un talent souple et brillant, d'un Muralt Edouard de). Essai de Chronographie

esprit émancipé, Eug. Rambert, a entrepris récemment une

Description des aipes. La parfaite connaissance des lieux, byzantine 1057–1453. 2 vols. XVIII et 872 p. le sentiment helvétique, un style descriptif riche d'expressions

et de tours nouveaux, promettent d'en faire un beau monuin-8°, 1871-73.

ment de littérature suisse. Muralt a tenté de résoudre le problème des différentes

(Rod. Rey. Genève et les rives du Léman,“ p. 339.) années des faits produits dans l'histoire de tel ou tel emperenr Toutes les personnes qui aiment les Alpes, et elles sont turc, à l'aide, non-seulement des historiens byzantins mais nombreuses en Suisse, furent surprises et charmées de toutes encore des annalistes latins, des chroniqueurs russes, et des les choses nouvelles, curieuses, intéressantes, que leur appreécrivains géorgiens, arméniens et mahometans.

nait l'auteur.“ (Bibliothèque universelle, avril 1869.) Muss (Nicolas, serviteur de M. l'Amiral), voir : Aus den Schweizerbergen; Land und Leute Ch. Du Bois-Melly.

geschildert. Aus dem Französischen von Born.

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In-8°, 374 in Hauptbilder und 55 kleine Holzschn. im Texte nach Zeichnungen von Roux, 1874.

broch. 15 Prachtband mit Goldschnitt 20 Auswahl des Besten aus der franz, Ausgabe.

Ein Prachtwerk, welches nicht nur durch seine äussere Ausstattung uns gewinnt, das diese glänzende Ausstat. tung, auch vollkommen wegen seines reichen Inhalts verdient. Rambert bietet uns keine gewöhnliche Unterhaltungslektüre, seine Novellen gehören zum Besten dieser Gattung, sie behandeln tief-ernste Probleme des Menschenherzens und sind so künstlerisch gedacht und ausgeführt, dass wir dieselben mit ernenetem Wohlgefallen mehrmals lesen können, weil sie uns stets neue Schönheiten offenbaren. Das liegt nicht nur an der feinen psychologischen Entwicklung, durch welche der Dichter nns fesselt, sondern wohl auch an dem ganz individuellen Character seiner Dorfgeschichten, in welchem die an sich unbedeutendsten Persönlichkeiten durch die Art der Darstelllung ein Interesse in uns erregen, welches nur die höchste Kunst hervorzurufen vermag. Figuren wie der Geissbub von Prazde-Fort oder wie Rose Tonie in der Schilderung der Flösser in der Trientschlucht, so unscheinbar sie anfangs vor uns er: scheinen, sie wachsen zu wahrhaft tragischen Gestalten an, und sie zu solchen zu erheben, das vermag nur ein ganzer Dichter. Rambert ist zugleich der anmuthigste Plauderer unter unsern schweizerischen Schriftstellern, der geborne Feuilletonist. Wel. ches Thema er auch wählen mag, wir hören ihm gerne zu, und ohne, dass wir uns dessen versehen, interessiren wir uns für die characteristischen Menschen, in deren Kreis er uns einführt und deren Leben und Sinnen er scheinbar upabsichtlich vor uns entfaltet. Ein wahres Kabinetsstück dieser Art ist „Die Bibliothek im Gebirge". Nicht minder fesselnd sind seine Fahrten und Gemsenjagden in den waadtländischen Alpen und in hohem Grade belehrend wirkt seine Abhandlung über das Wandern des Gletschers. Rambert's Buch gehört zu den schönsten Bereicherungen der schweizerischen Literatnr, es sollte in keiner guten Hausbibliothek fehlen, in der es als ein wirkliches Kunstwerk stets einen Ehrenplatz einnehmen wird.

B. Reber (B.) Basler Buchdrucker-Geschichte, siehe:

J. Stockmeyer. RÉFORME EN SUISSE. Baum (J.-G.) Pierre Carrière, voir: Carrière. Calvin. Récit de la dernière maladie et de la

mort de J. Calvin, par un témoin oculaire (Th. de Bèze). In-12°, 1864.

60 Voir aussi: Correspondance. Grynæus. Merle. Rilliet. - Le Catéchisme français de Calvin, publié en

1537, réimprimé pour la première fois d'après un exemplaire nouvellement retrouvé et suivi de la plus ancienne Confession de Foi de l'Eglise de Genève avec deux notices par Albert Rilliet et Théophile Dufour. 1 volume in-16°, 434 p. imprimé par Fick, en caractères du seizième siècle, sur beau papier de Hollande, avec deux fac-simile. 1878.

15 *** L'édition étant tirée à 400 exemplaires seulement, il n'en reste qu'un petit nombre.

Contenu : 1. Albert Rilliet, Notice sur le premier séjour de Cal. vin à Genève, pour servir d'introduction historique au Catéchisme et à la Confession de foi de 1537.

2. . Théophile Dufour, Notice bibliographique sur le Catéchisme et la Confession de foi de Calvin (1537) et sur les autres livres imprimés à Genève et à Neuchâtel dans les premiers temps de la Réforme (1539-1540).

3. Texte du premier Catéchisme français de Calvin (1537).

4. Texte de la Confession de foi de l'Eglise de Genève (1537).

dernes de Calvin et des plus récents éditeurs de ses écrits, ponr avoir entièrement disparu. Un heureux hasard, mis à profit par une heureuse inspiration, permet de combler aujourd'hui, dans la série des oeuvres du grand réformateur, une lacune qui semblait irréparable. Cette découverte a d'autant plus d'importance que le Catéchisme, qui est l'un des premiers essais de Calvin dans l'emploi de la langue française, présente, sous sa forme la plus authentique, l'abrégé de la doctrine de ce théologien fameux.

La Confession de foi n'a jusqu'ici été reproduite que dans des recueils où elle se trouve comme perdue, et avec des incorrections de texte que l'on a fait disparaître dans cette nouvelle édition.

Enfin, le préambule de la version latine du Catéchisme, qui forme le complément nécessaire des autres pièces, n'avait jamais été traduit en français.

Voir aussi : J. Gaberel, Calvin et Rousseau. Carrière. J.-G. Baum. Mémoires de Pierre Car

rière, dit Corteis, pasteur du désert. L'histoire des misères d'autrefois, 1685–1730. In -80, 90 p. 1871.

1 50 Claparède (Théod.) Les Galériens pour la foi sous Louis XIV. In-12°, 35 p. (Genève). I

Tiré des Etrennes religieuses 1878. Correspondance des Réformateurs dans les pays

de langue française, recueillie et publiée avec
d'autres lettres relatives à la réforme et des
notes historiques et biographiques, par A.-L.
Herminjard.
Tome I. (1532—26) 2e éd. gr. in-8°. 500 p.

1878.
II. (1527-31) gr. in-8°, 500 p. 10
III. (1532—36)

458 p. 10
IV. (1536–38)

5. Préambule de la version latine (1538) du Catéchisme et de la Confession de foi, traduit en français.

La Notice de M. Rilliet est un récit historique tracé de main de maître, un petit chef-d'euvre de clarté et d'exposition.

La Bibliographie de M. Dufour, le savant directeur des Archives de Genève, renferme, avec le tableau complet des ouvrages religieux sortis des presses protestantes de la Suisse romande, dans les premières années de la Róforme, un grand nombre de faits historiques et biographiques inédits que ce patient chercheur a eu le talent de tirer des docnments, manuscrits, tels que papiers d'Etat, minutes des notaires, etc.

Le texte français du 'Catéchisme est une importante trouvaille, car il passait, au dire de tous les biographes mo

485 p. 10 V. (1538–39)

487 p. 10 50 exemplaires sur grand papier, છે. 20

*** L'ouvrage est divisé on périodes.

Première période, depuis la publication du commentaire de Le Fèvre d'Etaples sur les Epîtres de St-Paul jusqu'à celle de son commentaire sur les IV Evangiles 1512-1522 (tome I,

Seconde période, depnis la publication du commentaire de Le Févre d'Etaples sur les IV Evangiles jusqu'à celle de l'Institution de Calvin 1522--1536. (tome I, II, III.)

Troisième période, depuis la publication de l'Institution jusqu'à l'acceptation des ordonnances ecclésiastiques à Genève 1536-1541. (tome IV, V et suivants.)

Pour faciliter les recherches on a ajouté à chaque volume les tables suivantes : 1) Tablettes chronologiques. 2) Liste chronologique des pièces. 3) Liste des Correspondants. 4) Index alphabétique des noms.

Opinions de la presse : „Nous avons lu avec attention, la plume à la main et en entier, les 340 pages du premier volume, et nous sommes émerveillés de tout ce qu'il a fallu de patience, de sagacité, d'érudition, de persévérance pour mener à bonne fin une cuvre aussi colossale. Les Bénédictins sont rares dans ce siècle d'industrie littéraire, où l'on cherche à produire vite et beaucoup, afin de vendre de même; mais M. Herminjard nous parait venir en ligne directe de cette noble race de travailleurs infatigables et désintéressés. Tous ceux qui liront ee volume ne trouveront pas assurément qu'il y a de l'exagération dans cet éloge... Elle a pour objet de réunir dans un même ensemble les lettres sorties de la pluine de ceux qui, dans les pays de langue française, ont travaillé, de près ou de loin, à l'établissement de la Réformation. Elle nous apprend des choses inconnues jusqu'à ce jour, sur des points assez importants de l'histoire des origines de la Réforme, et nous oblige à faire des rectifications qui ne sont pas sans valeur.... cet ourrage doit trouver place dans un grand nombre de bibliothèques; aucun autre ne nous paraît plus digne d'attirer leur attention et leur sympathie que celui-. N'est-ce pas là que nous trouverons nos titres de noblesse, et qu'à l'exemple de nos pères nous apprendrons à maintenir envers et contre tous ces deux choses, qu'ils nous ont léguées comme un héritage sacré: L'Evangile de Jésus-Christ et la Liberté ?"

(Lien, 1866, Nos. 41-42) C'est ici un beau et solide monument élevé à la gloire du protestantisme.“ (Guizot, dans un discours à la

Société d'hist. du protestant. français.) „Eine der werthvollsten Bereicherungen der Quellenliteratur für die Reformationsgeschichte der Länder französischer Zunge..... ein nützliches ja unentbehrliches Hülfemittel für Jeden der sich mit der französischen Reformationsgeschichte eingehender beschäftigen will....."

(Göttingische gelehrte Anzeigen, 1868, Nro. 1.)

86 p.)

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