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Neustärkung der Berner kantonalen Gemeinnützi- | diger ausgefallen und können wir durch die Tagen Gesellschaft.

bellen nunmehr unter anderem über folgendes

Auskunft erhalten: Klassifikation der Viehbesitzer Schweizerische Statistik, herausgegeben vom nach den Gattungen, Anzahl des Viehbesitzes

Statistischen Bureau des eidgenössischen nebst Zahl der Bienenstöcke; Prozentverhältniss Departements des Innern. Heft XXXV

der Besitzer der verschiedenen Viehgattungen in bis XXXVII. 49. Zürich, Orell Füssli

den Kantonen und Halbkantonen in den Jahren

1876 und 1866; Areal und Hauptergebniss der & Cie., 1878. Preis der 3 Hefte 9 –

Viehzählung vom Jahr 1876; Vergleichungen soDas erste Heft enthält die „Bevölkerungsbewe- wie Zunahme oder Abnahme der Bevölkerung und gung der Schweiz im Jahre 1876“ (XXIV und des Viehstandes in den beiden Zähljahren; Ver136 s.). In der Einleitung zu diesem Band wird hältniss der Viehbesitzer, resp. der Vieh besitzensehr richtig gesagt: Die Bevölkerung ist ein den Haushaltungen, zur Gesammtzahl der HausKapital, ja sogar, rein volkswirthschaftlich ge- haltungen. Die beiden Karten geben das „Vernommen, das grösste Kapital das einer Landes- hältniss der Zahl der Pferde und Kühe zur wahrregierung anvertraut ist ... Wie lange haben die scheinlichen Bevölkerung am 21. April 1876“ an. Regierungen aller Länder sich mit Staatsökonomie beschäftigt, ohne über dieses Kapital auch nur Buch zu führen! ... Die Buchführung über die

Die Handfeuerwaffen, ihre Entstehung und Bevölkerung darf sich nicht auf die Inventarisa

technisch-historische Entwicklung bis zur tion beschränken, sondern muss beide oben bezeichnete (die Rechnungslegung muss sowohl eine

Gegenwart, von R. Schmidt. Erste Folge. Vermögensbilanz als auch ein Gewinn- und Ver

40 90 S. Mit 20 color. TAn. Basel, lust-Conto enthalten) Richtungen verfolgen“. Dies

B. Schwabe, 1878.

Preis 10 im Allgemeinen die Aufgabe, welche die Heraus

Die erste Sammlung erschien im Jahre 1875 geber bei Zusammenstellung der „Bevölkerungs- in demselben Verlag (mit 56 Tin., Preis 20 Fr.), bewegung pro 1876“ leitete. Sie erkennen ferner,

sowie eine französische Uebersetzung derselben dass auf diesem Gebiet gerade von der Schweiz

Sammlung bei H. Georg in Basel (Preis 20 Fr.). sehr viel versäumt wurde und dass die Schweiz

Beide Ausgaben sind bereits von vielen fachhinter anderen, fortgeschritteneren Staaten Europas wissenschaftlichen Autoritäten als epochemachende um fast ein halbes Jahrhundert zurückgeblieben

Werke begrüsst worden. Von der „Neuen Folge“ sei. Weiter wird in der Einleitung eine kurze wird das Gleiche zu erwarten sein. Geschichte der Volkszählungen in der Schweiz zu Es sind diesmal durchwegs neuere und neueste geben versucht. Den vier Abschnitten, in welche Modelle beschrieben. Da wir für dieses Blatt nur die 34 Tabellen selbst eingetheilt sind, gehen fol

über speziell die Schweiz Angehendes zu referiren gende Gesammtüberblicke voran: 1. Trauungen, haben, so müssen wir uns, trotz der verlockenden Scheidungen und Nichtigerklärung der Ehen (zu

Fülle des in dem vorliegenden Heft gebotenen Tab. I-X: Allgemeine Rosultate nach Bezirken

Inhaltes, nur an den Schweizer Waffen halten. und Kantonen, betreffend die Trauungen, Geburten Es haben folgende Waffenstücke, die sämmtlich und Sterbefälle). 2. Geburten (zu Tab. XI-XIX:

im Privatbesitz des Verfassers sind, eine ziemlich Spezielle Resultate: Geburten). 3. Sterbefälle (zu eingehende Beschreibung erfahren: 1) ModifikaTab. XX- XXXII: Spezielle Resultate: Sterbe- tion am schweizerischen Peabody-Gewehr. 2) Refälle). 4. Ein- und Auswanderung und Bevöl

volver - Anschlagstasche R. Schmidt's Patent. 3) kerungszunahme (zu Tab. XXXIII und XXXIV:

Revolverkonstruktion R. Schmidt (N° 2). 4) Visir Zur amtlichen Kenntniss gelangte überseeische

zum schweizerischen Repetirgewehr und Stutzer. Auswanderung von Schweizerbürgern der

5) Visir zum schweizerischen Karabiner. 6) Schweiz in den Jahren 1868–76).

Schweizerisches Zündgeschoss 1857/63. 7) Idem Heft XXVI der Schweizerischen Statistik gibt für Hinterlader kleinen Kalibers 1867. 8) Kareine Uebersicht über die Resultate der

tätsch-Patrone zum Neuenburg'schen Gendarmeriegogischen Prüfung bei der Rekrutirung für das Gewehr. Jahr 1877“ (VI, 15 S. und 1 Karte). Die Zahl

Der Anklang, welcher der ersten Serie in der pädagogisch geprüften Mannschaft betrug

so reichem Masse zu Theil wurde, wird auch 22,837, gegenüber 24,322 Mann welche in diesem

der vorliegenden reichlich zu Theil werden. Jahrgang sanitarisch geprüft wurden, so dass also

Der Verfasser will, wie er in seinem Vorwort leider ein nicht geringer Theil jeglicher Kontrole

bemerkt „aus dem gründlichen Studium der Speder pädagogischen Experten entgangen ist. Den „zialtechnik der Handfeuerwaffen nicht blos den Tabellen vorausgeschickt ist das Regulativ für die Werth gewinnen, ältere und neuere, einheimische Rekrutenprüfungen und die Nachschulen, vom

„und ausländische Kriegswaffen und deren Lei28. September 1875. Die besten Resultate haben

,stungen vergleichend beurtheilen zu können, Basel - Stadt“ und Genf", um die Palme der

„sondern macht auf die Fülle der technischschlechtesten ringen, Wallis

Uri".

„mechanischen Kombinationen und auf deren Das dritte Heft der uns heute vorliegenden reichhaltige Nutzanwendung auch zu anderen als Publikation bildet den zweiten Theil der Schwei

„Kriegszwecken aufmerksam.“

Die Ausstattung zerischen Viehzählung vom 21. April 1876: Sta- des Textes und die Illustrationen sind sauber und tistik der Viehbesitzer“ (IX, 45 S. und 2 Kar

geschmackvoll. ten). Die erste Zählung auf diesem Gebiete fand 1866 statt. Die zweite (von 1876) ist vollstän

aus

„Päda

's und

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Die Strassen der Schweiz. Im Auftrag des , in französischer und englischer Sprache. Zahl

schweizerischen Ingenieur- und Archi- reiche künstlerische Holzschnitt-Illustrationen, sotekten - Vereins bearbeitet und heraus

wohl im Text sowie auch als Vollbilder, von hergegeben von S. Bavier. 4°. VI u. 153 S. vorragenden Künstlern (G. Roux, J. Weber u. a.) Mit 20 TAn. u. 3 Karten. Zürich, Oreli gezeichnet, verleihen diesen praktischen Wegweiser

viel Anziehungskraft. Der Text ist stets aus beFüssli & Cie., 1878. Preis 18

währter Feder, meistens bekannter Autoren. Für Ein luxuriös ausgestattetes Werk, welches jedoch Spezialtouren sind die „Wanderbilder“ wie geleider nur eine gedrängte Entwicklungsgeschichte schaffen und stellen sich unstreitig in jeder Bedes schweizerischen Strassenwesens bictet. Der ziehung was Billigkeit, Ausstattung und textVerfasser sagt in seinem Vorwort: „Im Verlauf liche Beschreibung betrifft jedem anderen meiner Arbeit musste ich aber bald erkennen, Spezialführer ebenbürtig zur Seite. dass mir die erforderliche Zeit, das nothwendige Bis jetzt sind von allen drei Ausgaben acht Personal und das unerlässliche Material mangel- | Heftchen erschienen. Die uns vorliegenden drei ten, um eine auch nur einigermassen befriedigende letzten bringen in N° 6: Thun und Thuner See. Arbeit zu Stande zu bringen“. Wenn wir diese N° 7: Interlaken, von Pfr. Gerber. N° 8: OberFaktoren berücksichtigen und die ursprüngliche Engadin, von Dr. J. Pernisch. Von den früheIdee eine vollständige Statistik der schweizeri- ren enthielten: N° 1 Arth-Rigi-Bahn. N° 2 Uetlischen Strassen“ zu liefern, im Auge behalten, berg-Bahn bei Zürich. N° 3 Vitznau-Rigi-Bahn.

müssen wir diese Darstellung der Haupt- N° 4 Rorschach-Heidener Bahn. NO 5 WädensStrassen“ bereits einen schönen Anfang nennen. weil-Einsiedeln-Bahn. Nach und nach sollen „Zu einer Statistik der schweizerischen Strassen in diesem Cyklus Beschreibungen von sämmtlichen

sagt der Verfasser welche ohne Zweifel von Bergbahnen, sowie der besuchtesten Touristengrossem Interesse wäre, bedarf es einlässlicher Gegenden und beliebtesten Ausflüge der Schweiz Untersuchungen und Arbeiten in den Kantonen, zur Ausgabe gelangen. von denen jeder seine eigene Strassengeschichte und seine eigene Verwaltung hat. Auch müssten Excursionsflora für die Schweiz. Nach der die Aufnahmen bei allen Kantonen nach einem

analytischen Methode bearbeitet von A. gleichartigen System stattfinden, um bei der Ver

Gremli. 3. verbesserte Auflage. Kl. 8°. gleichung ein richtiges Bild zu erhalten.“ Dass die Ausführung dieser Idee viel Zeit und unver

456 S. Aarau, Christen, 1878. Preis 5 40 drossene Ausdauer erfordert, sowie mit manchen Das Werkchen soll zunächst „dem angehenden Unkosten verknüpft ist, liegt auf der Hand. Es Botaniker das Aufsuchen einer ihm unbekannten würde uns jedoch mit einer solchen ausführlichen Pflanze möglichst erleichtern“. Jedoch ist es auch Statistik ein in vielfacher Beziehung ausserordent- dem Geübteren durch Aufführung der wichtigeren lich werthvolles und interessantes Werk zu Theil neu aufgestellten und der sogenannten „kritischen“ werden, das sowohl für Techniker von Fach, wie Arten ein geeignetes Handbuch für allgemeine für Historiker, Alpenfreunde eto. von gleichem Exkursionen. Es ist sicher ein Beweis einer Nutzen wäre.

weiteren Anerkennung, dessen sich das Handbuch Der Inhalt zergliedert sich wie folgt: Histo- zu erfreuen hat, dass in gar nicht langer Zeit rische Einleitung. Römische Alpenstrasse. Rö- eine neue Auflage aufgelegt werden musste. Die mische Thalstrassen in der Schweiz. Strassen innere Einrichtung besteht aus: 1) der Einleitung vom Untergang des römischen Reiches bis zum mit einer kurzen Abhandlung für Neulinge über 19. Jahrhundert. Die schweizerischen Strassen ,,Morphologische Vorbegriffe", sowie Anleitung vom Anfang dieses Jahrhunderts bis zur Gegen- zum Gebrauche der Tabellen“ ; 2) den Tabellen wart. Bestand und Unterhalt der Strassen in selbst, die in zwei Abschnitte getrennt sind, woden verschiedenen Kantonen. Längen und Bau- von der erste zum Bestimmen der Gattungen nach kosten der Hauptstrassen. Jährliche Unterhal- dem Linné'schen System und der zweite zum Betungskosten der Hauptstrassen. Als Anhang ist stimmen der Pflanzen nach dem natürlichen System noch eine sehr interessante, wenn auch kurze bestimmt ist. In einem Anhang sind diejenigen Geschichte des Postwesens (auf 20 Seiten) bei- Arten verzeichnet, welche verschiedene Werke gegeben.

als in der Schweiz wachsend angegeben, deren Was nun schliesslich die Beilagen anbetrifft, Vorkommen aber irrig oder doch höchst zweifelso sind die Tafeln sauber und mit vielem Fleiss haft ist. Ein ausführliches Register beschliesst von Bauinspektor E. Müller in Chur ausgearbeitet das Ganze. Hinzuzufügen wäre noch, dass der worden; von demselben rühren auch die Tabellen Verfasser die Schweiz in 12 Exkursionsbezirke her. Die Karten behandeln: 1) Die in römischer theilt, welches die Bezeichnung der Verbreitung Zeit erstellten Strassen, nach den Pentinger'schen der Pflanzen sehr erleichtert. Tafeln bearbeitet. 2) Die Hauptstrassen zu Ende des J. 1877. 3) Entwicklung der Berninastrasse.

Zeitschriften - Périodiques. Ilustrirte Wanderbilder der Schweiz. Kl. 8o. Anzeiger für schweiz. Alterthumskunde. N° 4. Zürich, Orell Füssli & Cie., 1878.

Inhalt: 6.8. Wyss, Eröffnungswort zur Sitzung der

allgem geschichtsforsch, Gesellschaft am 6. August. Preis pro Bändchen 50 J. Kaiser, Zur Geschichte der Befreiung der Waldstätte.

Th. l'. Licbenan, Mahnung v. Luzern an die Schwyzer Diese, in Bezug auf ihren sehr billigen Preis, Th. v. Liebenau , Einfluss der schweiz. Studenten an

der Wahl des Rektors der Universität Pavia. prachtvoll ausgestattete Heftchen erscheinen auch

Schitmann, Zur schweiz. Druckgeschichte. - Literatur.

F. J.

- A. de Can.

J.

(3me p.).

Archives des sciences physiques et naturelles. N° 250, , auf grosse Schwierigkeiten und sollen noch Octobre.

sehr viel zu wünschen und zu thun übrig Contenu: E. Plantamour, Résumé météorologique de l'année 1877 pour Genève et le Grand St Bernard

lassen. A. Favre, Une défense d'éléphant, et sur les éléphants fossiles en Suisse. Schif, Sur les nerfs dits arresta

Die Etymologie, resp. das „Schreibsystem“ teurs. IV. Sur deux nouv nerfs arrest

ist ebenfalls eine recht schwierige Arbeit, dolle, Conservation remarquable du feuilles et de fruits &c. Bulletin scientitique.

welche die Redaktion bisher stark in AnBibliothèque universelle et Revue suisse. No 251, spruch nahm. Wenngleich von vorn herein Novembre.

an eine befriedigende Lösung dieser Frage Contenu: A. Glardon, Rome et Carthage.

nicht recht zu denken war, so ist dieselbe Sandol, La Majanche. G. de Nointel, Le régime pénitentiaire. E. Morice, Par monts et par vaux doch mit anerkennenswerthem Eifer auf

E. - C. Grenville - Murray, La conspiration du princo Moleskine. Chronique. - Bulletin littéraire

diese , verwickelte Frage“ eingegangen, et bibliographique.

indem sie Punkt für Punkt eifrig durchMusée neuchâtelois. XVe année. Novembre. berieth und nach allen Seiten emsig stu

Contenu : A. Bachelin, Art et artistes neuchâtelois: Léop. Robert (suite). Ch. E. Tissot, Un procès pour

dirte. Die Redaktion hofft jedoch, dass

durch cause de blasphème, en 1702 (fin). Aur de l'ary, den nun erfolgten Abschluss der SammQuelques réflexiones sur l'état de notre pays vers 1769. Fr. Chabloz, L'école de paroisse de St. Aubin (suite). lungen, sie ihre Aufmerksamkeit und ThäL. Sandoz, Notes conc. l'administr. militaire de l'Etat de Neuchâtel.

tigkeit besser auf einen Punkt richten kann, sowie auch mit dem vorbereiteten weit

schichtigen Material eine gewissenhafte III. Chronik. Chronique. und gründliche Lösung dieser Frage“ er

möglicht wird. Ja wir freuen uns, dieser

Lösung bereits im Laufe dieses Winters, Das schweizerdeutsche Idiotikon.

wenn die Mitglieder des Redaktionskomites Im Laufe dieses Monats erhielten wir wieder vollzählig beisammen sind, entgegenden fünften Jahresbericht der Kommission sehen zu dürfen. für das schweizerdeutsche Idiotikon und Wie sehr das Unternehmen seitens der glauben wir einen Augenblick dabei ver- Dialektforscher Unterstützung fand, beweist weilen zu müssen.

der neue Zuwachs an Mitarbeitern und die Derselbe umfasst den Zeitraum vom Einsendungen an neuem Material im Laufe 1. Oktober 1877 bis 30. September 1878. des letzten Jahres.

Zunächst erkennen wir mit Vergnügen Das Material besteht weitaus zum grössdas Fortschreiten der grossen Arbeit. Die ten Theil aus handschriftlichen ManuscripAbschrift und das Einreihen der verschie- ten. Wir bemerken darunter Beiträge von denen noch eingelaufenen Beiträge ist Lehrer L. Frei in Aarau, Direktor V. Hürglücklich zu Ende geführt und das Sam- bin in Aarau, Dr. Fr. Becker, Dr. L. Sieber meln und Zusammenstellen des Materials in Basel, G. A. Seiler in Basel (mit einem soweit zum Abschluss gelangt. Obgleich „Wörterbuch der Basler Mundart“), Pfr. sich immer noch fortwährend „Uebersehe- R. Krähenbühl in Beatenberg, Pfr. A. Rütines, Verstecktes und Nachträgliches“ vor- meyer in Herzogenbuchsee, Prof. Dr. J. Frei findet und nachzureihen gibt, so kann man in Zürich, Chorherr R. Bölsterli in Luzern, doch annehmen, dass dies keinen beson- Dr. Ris in Thun (durch besonders werthderen Einfluss mehr ausüben wird. Die vollen Beitrag), Stadtschreiber Ant. SchürLeiter des für das vaterländische Sprach- mann in Luzern (ebenfalls durch sehr reichidiom so ausserordentlich werthvollen Unter- haltige, seit 1862 gesammelte Beiträge), nehmens werden zwar auch fernerhin noch J. B. Troxler in Sarnen, Ingenieur P. Staubmanche Schwierigkeiten zu überwinden Planta, Dr. H. Bruppacher. Auch seitens haben, aber lange nicht mehr in dem Damen fehlte es nicht an Beisteuer, u. a.: Masse wie im ersten Anfang, bei der Frl. Mina Pfister in Schaffhausen, Frau Grundlegung des Planes.

Dr. Wirth in Nürnberg, Frl. R. v. Waldkirch Das Ziel der Arbeit heisst es im in Schaffhausen, Frau Joh. Bapt. Zumstein fünften Jahresbericht war dem Bureau in Sarnen. so bestimmt abgesteckt, dass sie sich in Die Hauptschwierigkeiten für das Weitergeradester Linie vorwärts bewegen konnte. gedeihen der Arbeiten liegen jedoch nicht

Die nach dem vorletzten Jahresberichte in den mühsamen redaktionellen Vorin Aussicht genommenen Berichtigungen arbeiten, sondern in dem pekuniären und Ergänzungen des kantonalen Mate- Stand des Unternehmens. Die nun jetzt rials, sowie das Aufstellen der Grundlagen herantretende Frage der anzuwendenden zu den kantonalen Grammatiken Orthographie, sowie der Ausstattung des (mit Hülfe der Mitarbeiter und anderer Werkes, lässt sich durch Beharrlichkeit geeigneten Persönlichkeiten), stossen leider leicht überwinden, woran bei der Thätig

keit der leitenden Kräfte nicht zu zweifeln über den Drucker, sowie seine fernere Thätigkeit ist. Diese letzteren bedauern, dass sie Näheres fördern. sich durch den Stand der Geschäftsfinanzen

Luzern.

Frz. Jos. SCHIFFMANN. des vorletzten Jahres veranlasst sahen, eine ** Der „Schaffhauser historisch-antiquarische Reduktion der Arbeitszeit für das Hülfs Verein“ hat mit der Brodtmann'schen Buchpersonal vornehmen zu müssen.

druckerei einen Vertrag abgeschlossen zur VerWir schliessen unsere Mittheilung nicht öffentlichung von Rügers Chronik. Die Probebogen ohne der ernstlichen Mahnung beizustim

sollen eine feine typographische Ausstattung hoffen lassen.

(Sch. G.) men, die die geschäftsleitende Kommission für das schweizerdeutsche Idiotikon“ am

* L. Alexander Michaud in Vevey, seit 1845 Schlusse ihres Berichtes ausspricht:

Buchhändler daselbst und später Sekretär des „Hoffen wir, dass uns die Mittel gewährt starb am 4. dies in letzterer Stadt.

kantonalen statistischen Bureaus in Lausanne,

Bekannt „werden, unser Werk ohne weitere Beein- ist er als Herausgeber vieler sehr werthvoller trächtigung, dergleichen es dem ursprüng- Schriften auf dem Gebiete der Statistik und popu„lichen Plane gegenüber doch schon erlitten, lären Werken, u. a. auch des „Journal populaire „zur Veröffentlichung zu bringen, und dass de la Suisse romande“ und des , Annuaire officiel

dasselbe nicht allzusehr den Stempel der du canton de Vaud“. trüben Zeit, in welche seine Geburt fällt, *** Eine Armenbibel. In der Versammlung des „den spätern Geschlechtern verrathe!“ Vereins für die Geschichte des Bodensee's und

Möge der bereits soweit fortgeschrittene Umgebung zirkulirte vor einiger Zeit ein Facsimile Stand des wahrhaft nationalen Werkes recht

der im Konstanzer Gymnasium befindlichen 80viele Interessenten zur weiteren Mithülfe genannten „Armenbibel“, die wahrscheinlich aus

der Reichenauer Klosterbibliothek stammt und veranlassen.

deren Alter bis zum Jahr 1300 zurückreicht.

Nach den mündlichen Erläuterungen des Herrn *** Zur schweizerischen Druckgeschichte. „Sitten.Pfarrer Reinwald in Lindau gibt diese ArmenUnter die schweizerischen Druckereien, deren Ent bibel auf 9 Pergamentblättern 34 Federzeichnungen stehungszeit unbestimmt ist, zählen die Biographen aus dem Leben Jesu mit den vorbildlichen Beauch Sitten. So lesen wir in der Sehrift: Die ziehungen aus dem alten Testament und kurzem Buchdruckereien der Schweiz von P. W(egelin), erklärendem Texte. Im Ganzen sind 5 solche St. Gallen 1836, S. 129: „In welchem Jahr die Armerbibeln bekannt, von denen die Konstanzer Buchdruckerkunst hieher verpflanzt worden sei. die älteste ist. Nach Erfindung der Buchdruckerdarüber fehlen bestimmte Nachrichten. Haller's kunst wurden sie im Druck vervielfältigt und Schweizerbibliothek, I. Thl., No 1576 führt ein dienten ebenso wohl als Erbauungs- wie als MalerBuch an, welches 1617 (1647) zu Lyon in fran- buch, indem ihre Zeichnungen vielfach bei Auszösischer und im nämlichen Jahr zu Sitten in

schmückung von Kirchen kopirt wurden. Diese deutscher Sprache soll gedruckt worden sein.“ in den Einzelheiten sehr schönen, wenn auch der Dasselbe versichern Falkenstein und Grässe, die richtigen Perspective entbehrenden Bilder behaupübrigens in dem die Schweiz betreffenden Ab teten desshalb einen grossen Einfluss auf die Entschnitte Wegelin folgen, obwohl derselbe in seiner

wicklung der kirchlichen Kunst. (B. N.) spätern Schrift: Geschichte der Buchdruckereien im Kanton St. Gallen (1840) S. 20 die Begründung

*** Folgende interessante Notiz findet sich im

„Katholik“ Nr. 35: in das Jahr 1646 corrigirt, allerdings ohne eine

Prof. Sepp erinnert in seinem neulich angeQuelle zu nennen. Was Wegelin unterlassen, können wir aus seinem bibliographischen Nach

zeigten Buche u. A. daran, dass im Jahre 1858

der damalige Dr. Augustin Keller die kulturgelasse, der sich auf der so reichen Stadtbibliothek

schichtliche interessante Notiz brachte: in Zürich befindet und in einer Sammlung von Titelblättern besteht, ergänzen. Einer dieser Titel

„Es habe das nun aufgehobene Kloster Muri

das Jahr hindurch 8 Franken für Bücher, auslautet wörtlich : RUDIMENTA | LINGVAE | GRÆCÆ, | EX |

gegeben für Geflügelfutter und Kapaunenmästen PRIMO LIBRO INSTITV | TIONVM. | IACOBI

800 Franken.“

dagegen GRETSERI. | (Vignette). Cum Permissu Superio

Bereits seit längerer Zeit ist das grössere rum | Impressa Seduni | 1646.

Werk von A. Daguet „Histoire de la Suisse" gänzDemzufolge sind Gretser's Rudimenta der älteste lich vergriffen. Wir können unseren Lesern die bekannte Druck von Sitten und überhaupt des

erfreuliche Mittheilung machen, dass in kürzester Kantons Wallis. Aber auch mit dem Drucke von Frist eine neue vollständig umgearbeitete Auflage 1647 hat es seine Richtigkeit, indem sich ein

im Verlag von II. Georg in Basel und Genf, erExemplar desselben auf der Kantonsbibliothek in scheinen wird, jedoch vorerst nur der erste Band Aarau befindet. Es ist diess die Schrift: Castello, (der Schlussband erscheint im Laufe des nächConst. a, Badgespan , d. i. Von Vrsprung, Ver

sten Jahres). Es wird dasselbe also grade noch mischung vnd Heylsambkeit des Leuggerbades im

für den Weihnachtstisch zurecht kommen. Wallis. Aus d. Latein. übers., durch d. Authorem Besonders werthvoll wird das neue Geschichtsselbst recognosciert. 8. Sitten, o. Dr. 1647. werk durch die grosse Fülle der Quellenangaben Wir wünschen sehr, diese Zeilen möchten zu

werden. weitern Nachforschungen anregen und besonders

* *

CATALOGUE GÉNERAL DES PUBLICATIONS

DE

H. GEORG, ÉDITEUR, BALE, GENÈVE & LYON.

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Plantamour et A. Hirsch. Détermination téléD. Météorologie, Physique, Mathématiques.

graphique de la différence de longitude entre Burck rdt (Fr.). Die Erfindung des Thermo

les observatoires de Genève et de Neuchâtel.

7 50 meters u. seine Gestaltung im 17. Jahrh. In-4o.

In-4°. 4 pl. 1864. 48 p. 1 lith. TA. 1867.

3

Détermination télégraphique de la différence

de longitude entre les stations suisses. 1. StaColladon (Prof. Daniel). Mémoire sur les effets

tion astronomique de Weissenstein et l'observade la foudre sur les arbres et les plantes

toire de Neuchâtel. 2. L'observatoire de Berne ligneuses et l'emploi des arbres comme para

et de Neuchâtel. In-4°, 162 p. 1 pl. 1872. 8 tonnères. In-4°, 84 p. 3 pl. 1872. 5

Détermination télégraphique de la différence Morf (C.) et Tzaut. Exercices et problèmes d'Al

de longitude entre la station astronomique du gèbre, recueil gradué, Ire série. Exercices. In

Simplon et les observatoires de Milan et de 12°, 192 p. 1877.

3
Neuchâtel. In-4°, 136 p. 1875.

8 – Idem. Réponses aux exercices. In-12°, 100 p. Plantamour, R. Wolf et A. Hirsch. Détermi

2

nation télégraphique de longitude entre la staNivellement de précision de la Suisse, exécuté tion astronomique du Righi-Kulm et les obser

par la commission géodésique fédérale, sous la vatoires de Zurich et de Neuchâtel. In-4°, 222 p. direction de A. Hirsch et E. Plantamour. Livr. 1 3 pl. 1871.

8 à 6, in-4o. 1867–77.

à 3

et Wolf. Détermination télégraphique de la Oltramare (G.). Leçons d'arithmétique. Guide à différence de longitude entre l'observatoire de

à l'usage des professeurs. 1re partie : Calcul Zurich et les stations astronomiques du Pjännumérique avec de nombreux problèmes. 2e éd. der et du Gübris. In -4°, 102 p. 1 carte. in-8°, 152 p. 1878. 3 50 1877.

8 Pétrequin (J.-E.). Recherche expérimentale de Voir aussi: Nivellement de la Suisse.

thermomètre sur la climatologie du midi de la Prevost (A.-P.). Essai sur la théorie de la vision France. In-8°, 15

1
binoculaire. In-4o. 3 pl. 1843.

4 Plantamour (Prof. E.). Notice sur la hauteur des Ritter (E.) La gamme des musiciens et la gamme eaux du lac, d'après les observations faites à

des géomètres. In-4°, 1862.

2 Genève de 1863 à 1873. Lue à la Soc. de

Nouvelle méthode pour déterminer les éléphysique le 5 mars 1873. In-4°, 36 p. 1 pl.

ments des orbites des astres qui circulent au1874.

3

tour du soleil. In-4', av. pl. 1856. 3 Expériences faites avec le pendule à réversion.

Schønbein (L.-F.). Das Verhalten des Eisens In-4o. 3 pl. 1866.

7 50

zum Sauerstoff. In-8°. 1 TA. 1837. 2 Nouvelles expériences faites avec le pendule à réversion et détermination de la pesanteur

Tzaut. Voir: C. Morf. à Genève et au Righi-Kulm. In - 4°, 88 p. Wolf (R.). Détermination télégraphique, voir : 1872.

7 50 E. Plantamour. Du climat de Genève. (Observations météorologiques de 1826 à 1860). In-4°, 208 p. cart. 1863.

10

E. Médecine.
Nouvelles études sur le climat de Genève.
In-4", 263 p. 1876.
15 Alix (Dr. Emile). Du Typhus à propos

d'une Des anomalies de la température observées à

épidémie de fièvre typhoïde à Lyon en 1874. Genève pendant les 40 années 1826-1845. In-8°, 86 p.

1 50 In-4o. 1 pl. 1867.

5
Les maladies aiguës. In-8°.

1 Observations faites dans les stations astrono Bachelet (Dr. Hippolyte). Conseils aux mères miques suisses. 1. Righi-Kulm. 2. Weissenstein. de famille sur la meilleure manière de nourrir 3. Observatoire de Berne. In-4°, IV et 140 p. leurs enfants et de se nourrir elles-mêmes. In1873.

8
12°, 240 p. (Lyon), 1877.

3

p. 1874.

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