Aus der Türken- und Jesuitenzeit vor und nach dem Jahre 1600: historische Darstellungen, zumal Fürsten- und Volksgeschichte in den Karpathenländern

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Beliebte Passagen

Seite 48 - Zu der Gnade, ihm ein so großes Reich zu geben, habe Gott die andere, ihm einen Nachfolger zu schenken, der dasselbe ferner zu regieren vermöchte, nicht hinzufügen wollen. Ihnen Beiden empfehle er das Reich.
Seite 51 - ... der königlichen Gewalt das Ihrige beitrugen. Fest und fester setzte sich durch diese Erfolge die Meinung, daß in einem Staate nur eine Religion geduldet werden dürfe. Es ist einer der Hauptgrundsätze der Politik des Justus Lipsius. In Sachen der Religion, sagt Lipsius, sei keine Gnade noch Nachsicht zulässig; die wahre Gnade sei, ungnädig zu sein; um viele zu retten, müsse man sich nicht scheuen, einen und den anderen zu entfernen.
Seite 15 - TA moniells ist die rechte Hand der Ehrenplatz für die Beamten des Hofes und des Heeres, die linke der Ehrenplatz für die Würde des Gesetzes, so dass zwischen den Aga und Ulema unmöglich jemals hierüber Rangstreit entstehen kann, indem jeder den ersten Platz einnimmt.
Seite 40 - Versolgung, und mochte sie mit Feuer und Schwert vereint sein, die Glaubenseinheit dauernd zu erhalten vermöge, erst da änderten sich die Anschauungen von Fürsten und Unterthanen und nahm bei jenen die Versolgungssucht, bei diesen aber die Neigung zum Aufstande ab.
Seite 1 - Die Türken haben in ihrem Heere drei Dinge nicht, welche für den Soldaten von großer Wichtigkeit sind, den Wein, die Lohndirnen und das Spiel...
Seite 218 - Devotion zu erhalten, die rebellischen Ungarn zum Gehorsam zu bringen und zugleich die Disposition (die Verfassung) des Landes nach Gefallen und Billigkeit abzuändern".
Seite 231 - Mathias zu schreiben vermochten „mit dem Blute, welches die Deutschen zur Beschützung und Erhaltung Ungarns dargegeben, hätten dort alle Flüsse können gerothet werden".
Seite 40 - Katholicismus zu zwingen. Katholische Fürsten hielten ihre Krone für unsicher, wenn sie über protestantische Unterthanen herrschten, und diese ihren Glauben für gefährdet durch katholische Herrscher.

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