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der Philosophie und Rechte Doctor, Geheimenrath, Commandeur des Ordens vom Zähringer
Löwen, Ritter des Bairischen Marimilián-Ordens für Verdienst um Wissenschaft und Kunst

und Professor der Geschichte zu Heidelberg.

Achter Band. Bis zum Jahre 1815.

Vierte durd aus verbesserte Auflage.

Heidelberg,
academische Verlagshandlung von F. C. B. Mo 5 r.

1860.

Vorrede.

Die verspätete Erscheinung des letzten Bandes des achtzehnten Jahrhunderts wird Niemand auffallen, welcher weiß, daß der Verfasser diese ganze Zeit hindurch nicht im Stande war die Feder selbst zu führen. Auch jetzt thut er dieses nicht und dictirt nur seiner gewohnten Gehülfin in die Feder, um das Publicum von dem in Kenntniß zu seßen, was ihm nöthig scheint, und zu berichten, warum er nicht der abgebrochenen Geschichte eine Fortsegung hinzugefügt hat. Er hat auf eine ganz neue Bearbeitung der neueren Geschichte verzichtet, und nur das Hauptsächliche diesem Bande einverleibt, was ihm zur Berichtigung nöthig schien, da es ihm nicht sowohl auf Vermehrung des Materials als auf Zusammendrängen des Vorhandenen ankam. Der Verfasser hat daher alles geordnet und dictirt, was er für nöthig hielt, um zu erzänzen was er vorher unvollständig mitgetheilt hatte. Freilich hat er nicht alle Quellen, welche in der neuesten Zeit bekannt geworden sind benüşen wollen, nur das ganz Unentbehrliche aus den bisher zu seiner Kenntniß gelangten Büchern genommen und alles weggelassen dessen er nicht ganz sicher war; aber dafür sein eigenes Urtheil immer fester gebildet.

Wir überlassen übrigens in unsrem 84. Jahre die Kritik unserer Zeit und unserer Zcitgenossen andern Beurtheilern, weil wir eingestehen, daß wir der Aufgabe, ein auf verschiedenen Seiten, und nach verschiedenen Richtungen hin, verdor: benes Geschlecht zu ermahnen, und dadurch zu verbessern nicht gewachsen sind. Diese ganze Zeit und ihre Bildung ist in den Leßten Jahren von uns abgewichen und wir von ihr, so daß wir gewissermaßen aufgehört haben Zeitgenossen der Begebenheiten zu sein, die rund um uns vorgehen. Es wird daher gewiß heilsam sein, daß ein Schriftsteller, der so lange thätig war, jeßt endlich vom Publikum Abschied nehme, zu einer Zeit wo er ganz fertig ist das Leben zu verlassen, und sein Vertrauen nicht auf sich selbst, oder irgend einen Menschen, sondern auf eine göttliche Kraft seßt, die früher in ihm war, und ihn auch ießt nicht verlassen hat. Damit schließt der Verfasser ein Werk vieler Jahre von Studien.

Heidelberg, im Mai 1860.

F. C. Schlosser.

Inhalt.

Geschichte des achtzehnten Jahrhunderts und der fünf=

zehn ersten Jahre des neunzehnetn.

Dritter Abschnitt.

Zweites Hauptstück.

Seite S. 3. Vom Frieden zu Schönbrunn 1809 bis zum Mai 1812. A. Frankreich, Spanten, Schweden,

1. Umwandlung aller Einrichtungen Frankreicht. An

näherung an die alten absoluten Monarchleen burdh
hobe Poltzet, durch Veränderung der konstitutionellen
Verfassung, burdh Heirathsverbindung, Titel und
Ceremontel . . . . . . . . . . . . .

1-21 2. Spanten von 1809–1812. ........ 22—78 3. Uneinigkeit Napoleono mit seiner Familie und deren

Folgen.
a. König Iofephe Streit mit seinem Bruder, mit
Marmont und Soult. . . . . . . .

79-84 b. Verhältniß der fortidhreitenden Autotratte Nas

poleons zu den von ihm als Stüßen des
Neichs betrachteten Generalen, Sophiften und
Verwandten. Streitigkeiten mit seinen Brüdern
und seinem Schwager, Verfahren in Holland

und gegen den Rheinbund ...... 84-109 4. S dyweden . . . . . . . . . . . . 109-118*

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