Traumwelt von Kindern und Jugendlichen: Entwicklung, Verständnis, therapeutischer UmgangKarger Medical and Scientific Publishers, 2006 - 138 Seiten Traume von Kindern und Jugendlichen beschaftigen seit jeher Fachpersonen, die mit jungen Menschen zu tun haben. Verschiedene psychologische Schulen haben unterschiedliche Ansatze zum Verstehen von Traumen - bisher meist von Erwachsenen - formuliert. Hier wird nun erstmals die Traumentwicklung von Kindern und Jugendlichen unter Einbeziehung von Entwicklungspsychologie und kognitiver Linguistik beschrieben. Es handelt sich nicht um Traumdeutungen der gewohnten Art, sondern die Traumauslegungen basieren auf einem phanomenologischen Verstandnis vom Menschen. Die Traumphanomene werden als solche betrachtet und ausgelegt, ohne dass von einem dahinter verborgenen Sinn ausgegangen wird. Traumen und Wachen sind unterschiedliche Existenzweisen des gleichen menschlichen Seins. Auch die Sprache, mit der ein Traum erzahlt wird, ist die individuelle Sprache eines bestimmten Menschen, die sich im Laufe der Entwicklung vom Kind zum Jugendlichen verandert. Zunachst werden die physiologischen Grundlagen des Traumens umrissen und das Traumverstandnis einzelner psychologischer Schulen skizziert. Eine Ubersicht uber die aktuelle Kindertraumforschung erganzt den einleitenden Teil des Buches. Die Daseinsanalyse hat sich mit ihrem phanomenologischen Verstandnis vom Menschen seit jeher auch mit Traumen befasst. Ihre wesentlichen Merkmale sowie die entwicklungspsychologischen Aspekte von Kindheit und Jugendalter bilden die Grundlage der folgenden daseinsanalytisch- |
Inhalt
Der Kindertraum in der Psychologie | 3 |
Daseinsanalytische Grundlagen | 12 |
Entwicklungspsychologische Aspekte | 19 |
Traumauslegung | 27 |
Diskussion | 65 |
Anregungen zur psychotherapeutischen Arbeit | 76 |
Nachwort | 89 |
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Traumwelt von Kindern und Jugendlichen: Entwicklung - Verständnis ... S. Endtinger-Stückmann Eingeschränkte Leseprobe - 2005 |
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Verweise auf dieses Buch
Unsichtbares sichtbar machen: Forschungsprobleme in der Psychoanalyse Stephan Hau Keine Leseprobe verfügbar - 2008 |

