Auf nach Wien!: die Mobilität des mitteleuropäischen Handwerks im 18. und 19. Jahrhundert am Beispiel der Haupt- und Residenzstadt

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Verlag für Geschichte und Politik, 2003 - 333 Seiten
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Auf nach Wien! hiess die Losung fur viele vorindustrielle Handwerker des 18. und 19. Jahrhunderts, deren Leben durch eine - von der Forschung immer noch weit unterschatzte - raumliche und soziale Dynamik gepragt war. In ihrer Studie zum regionalen Migrationsverhalten ersetzt Annemarie Steidl das alte Bild von passiven Migranten und Migrantinnen durch ein Bild von aktiv Handelnden. Das neuzeitliche, stadtische Handwerk war keinesfalls ein erstarrtes Relikt der Vergangenheit, sondern vielmehr ein flexibler und letztlich effizienter Verwalter gesellschaftlicher Mobilitat. Mobilitat umschreibt jedoch nicht nur die Ortsveranderung und mit ihr Umfang, Richtung, Dauer und Wege von Migrationen, sondern weist daruber hinaus vor allem auch gesellschaftliche, wirtschaftliche und rechtliche Dimensionen auf. Annemarie Steidl, geboren 1965, ist Lehrbeauftragte am Institut fur Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universitat Wien und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut fur Geschichte der Universitat Salzburg Aus der Presse: "Steidl ist es gelungen, aus grossen Datenmengen klare Trends und Entwicklungen zu erfassen und anzusprechen, ohne Zahlenfriedhofe zu hinterlassen. Methodisch auf der Hohe der Zeit, schlagt sie eine Schneise durch exemplarische Gewerbe der osterreichischen Hauptstadt. Sie wirbt mit Erfolg fur ein Bild von aktiven Handwerkern, welche die Mobilitat auch fur die Suche nach sozialem Aufstieg nutzten." Wilfried Reininghaus in sehepunkte, September 20

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