Europolis: Über die Zukunft der Verkehrs-Technik und -Planung in Europa

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Werner DePauli-Schimanovich, 2003 - 520 Seiten
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Mit diesem Band beginnt eine Reihe, welche die wissenschaftlichen, kulturellen und sozialen Schriften von Werner DePauli publiziert. Im 1. Band werden die verkehrstechnischen und -planerischen Projekte dokumentiert, welche für die Zukunft Europas entscheidend sind. Alle Verkehrsträger werden behandelt. DePaulis Hovercraft-Trassen und Kanal-Projekte, seine Elektrifizierung und Automatisierung der Autobahnen, aber ebenso seine "kleinen" Erfindungen, wie bspw. der Dehmoment-Motor, sind Visionen einer technischen Evolution, deren Kern die Komplexität und Kreativität des Denkens bildet. Dieser Band ist Arto-Tech: künstlerisch aufbereitete Technik.
 

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Beliebte Passagen

Seite 28 - Anfangs wollt ich fast verzagen, Und ich glaubt ich trüg es nie, Und ich hab es doch getragen Aber fragt mich nur nicht, wie?
Seite 316 - Eingehüllt in feuchte Tücher, prüft er die Gesetzesbücher und ist alsobald im klaren: Wagen durften dort nicht fahren! Und er kommt zu dem Ergebnis: »Nur ein Traum war das Erlebnis. Weil«, so schließt er messerscharf, »nicht sein kann, was nicht sein darf.
Seite 80 - AB-Netz navigieren, genau so wie er heute dem Fahrer den besten Weg ansagt. Denn das Ausscheiden aus der LKWSpur (und Abfahren von der Autobahn) sowie das Einordnen in eine neue LKW-Spur (auf einer anderen Autobahn) kann leichtestens vollautomatisch abgewickelt werden. (7) Nur beim Ausscheiden aus dem Autobahn-Netz (und Überwechseln auf die Bundesstraße) ist ein Stauraum vorgesehen, wo die Fahrer durch einen Piepston wieder zur Besinnung gerufen werden und (nach einem kräftigen Kaffee in der Raststation...
Seite 39 - Der hier vorgestellte Motor ist ein zentrischer Kreiskolben ohne Ventile, Kurbelwelle, et cetera, mit einem plötzlich (mindestens!) verzwanzigfachbaren Drehmoment (ohne Erhöhung der Umdrehungen), und einem höheren Wirkungsgrad. Da er auch rückwärts laufen kann, braucht man wahrscheinlich kein Getriebe, und für einen Öko-Personenkraftwagen (im Stop-Go-Mode) auch keine Kupplung. Für einen Hybrid-Personenkraftwagen genügt beispielsweise nur eine automatische Fliehkraft-Kupplung. (Wir brauchen...
Seite 25 - Unsere heutige Welt ist geistig hohl geworden. Die Jugend hat keine ideologischen Vorbilder mehr. Es gibt keine herrschende Philosophie. Der Marxismus ist zum Glück überholt, aber der Kapitalismus entwickelt sich immer mehr zu einem Moloch. Die christlichen Religionen geifern uns schon wieder an. Wir müssen uns wehren und der Jugend neue Richtlinien geben. Das habe ich mit dem Europäismus versucht. „Viribus Unitis" war der Leitspruch der ÖsterreichischUngarischen Donau-Monarchie.
Seite 82 - Elektro-Autobahn, auf der man Benzin- und Diesel-Motoren gar nicht mehr zu verwenden braucht. Erst bei der Ausfahrt auf die Bundesstraße müssen diese Motoren wieder angeworfen werden (oder, wenn der Elektromotor einen Schaden haben sollte). Die Strecken, die auf den Bundesstraßen zurückgelegt werden müssen, sind aber nur sehr gering (im Vergleich zur Gesamtstrecke). Dies ergäbe daher eine beträchtliche Reduktion des Mineralölverbrauchs durch den Straßenverkehr.
Seite 79 - Strom direkt verrechnet (oder pauschaliert) werden. Er wird sogar für einzelne Firmen für alle ihre Fahrzeuge kollektiv abgebucht werden können. (3) Die mechanische Spurführung durch die Oberleitung ermöglicht ein "semi-optisches TruckPlatooning", wo mittels Tempomat die erlaubte Höchstgeschwindigkeit eingestellt wird, und mittels optischer Entfernungsmessung (unterstützt durch Funk und Radar) der Anhalteweg als Abstand automatisch eingehalten werden kann. (4) Dieses semi-optische Truck-Platooning...
Seite 80 - Lastkraftwagen ähnlich lenken wie eine Deichsel (die von einer Zugmaschine gezogen wird) den Anhänger lenkt. (10) Es ist natürlich auch eine andere Realisierung möglich, die ähnlich funktioniert wie die Schienen und Räder bei der Eisenbahn (jedoch nur sehr dünne Schienen und Räder und nicht so stark wie bei der Bahn, da die Oberleitungs-Schienen und Räder bei den Lastkraftwagen und Bussen natürlich kein Gewicht zu tragen haben).
Seite 81 - Autobahnen) in zirka 20 bis 30 Jahren der Fall sein. Erst danach werden die Bahnen ein Schienennetz zur Verfügung haben, das ausschließlich dem Güterverkehr und dem lokalen Personenverkehr dienen wird. Erst dann wird man daran gehen können, den Güterverkehr auf die Schiene zu verfrachten. Doch ich bin davon überzeugt, dass man dann bestenfalls 50 Prozent des Güterverkehrs (also in zirka 25 Jahren) auf die Schiene verlegen wird können.
Seite 25 - Grund, weshalb ich das bereits ins Vorwort hinein schreibe, ist ganz einfach: Ich verbreite hier die neue Ideologie des Europäismus. So wie ich diese Ideologie konzipiert habe, legt sie keinen Wert auf Zustimmung des einfachen Menschen. Sie ist keine politische Partei oder Bewegung, die Wahlen gewinnen will, und daher hat sie auch keinen Populismus nötig.

Bibliografische Informationen