Die Medicin in Wien während der letzten 100 JahreVerlag von Moritz Perles, 1884 - 327 Seiten |
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Häufige Begriffe und Wortgruppen
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Beliebte Passagen
Seite 144 - Menschen; oder die Kunst, das Leben zu benutzen und dabei Gesundheit, Schönheit, Körper- und Geistesstärke zu erhalten und zu vervollkommnen.
Seite 55 - der Physiologie verbunden dergestalt, dass wie man z. B. eine Lunge in der Anatomie vorgezeigt, man auch zugleich deren Nothwendigkeit und Wirkung in dem gesunden Körper anführe und so auch weiter bis auf jeden Muskel im Leibe, wie er zur Bewegung dienet. Dieses Schuljahr müssten medici und chirurgi absolviren; dem Professor anatomiae und physiologiae müsste man die nöthigen prosectores und was er gebraucht, zugeben, um sein Lehramt gut zu verwalten'.
Seite 55 - Prakticierung im Spital abgeben. Und auf diese Art würden in zwei Jahren für das Land geschickte Chirurgi und in drei Jahren Medici für die Stadt gebildet werden. Nach diesem Sinne erwarte ich die weitere Ausarbeitung.
Seite 203 - Minister an keine folgerichtige Thätigkeit zu denken sei; die gerade in dem Bereiche des Unterrichtes für das Gelingen und Gedeihen einer im Sinne eines grossen Ganzen gedachten Reform, unerlässliche Bedingung ist.
Seite 30 - Inventum Novum ex Percussione Thoracis Humani, ut Signo Abstrusos Interni Pectoris Morbos Detegendi.
Seite 218 - Verdienste erworben, indem er «die bisher sehr schwierige, nur bei einzelnen gesunden Individuen ausnahmsweise gelungene und für praktisch unverwendbar gehaltene Untersuchung des Kehlkopfes mittels eines kleinen, in den Rachen gebrachten Spiegels in einen allgemein brauchbaren Behelf der medicinischen Praxis umwandelte», wie er sagt.
Seite 55 - Professori anatomiae et physiologiae müsste man die nöthigen prosectores und was er gebraucht, zugeben, um sein Lehramt gut zu verwalten. Zugleich würde im ersten Jahr für die Mediciner Botanik und Chemie und für die Chirurgos Operationen, Bandagen und Geburtshilfe gelehrt. Im zweiten Jahr...
Seite 239 - Ursache der in der Wiener Gebäranstalt ungewöhnlich häufig vorkommenden Erkrankungen der Wöchnerinnen und die Mittel zur Verminderung dieser Erkrankungen bis auf die gewöhnliche Zahl. Bd. III. 1850. Beobachtung über die Bewegung des Herzens. Bd. IV. 1851. Ueber die Erscheinungen, aus denen sich die Verwachsung des Herzens mit dem Herzbeutel am lebenden Menschen erkennen lässt.
Seite 54 - Theil der medicin und die ausübung der chirurgie und Geburtshülfe inne haben. Dass die Lehre der chirurgie, aller operationen, aller bandagen in sechs Monaten soll hinlänglich gegeben werden können, scheint Mir nicht leicht möglich, und überhaupt theile Ich das medicinische Studium auf folgende Art ein: Das erste Jahr anatomie mit der Physiologie verbunden dergestalt, dass, wie man zB eine Lunge in der anatomie vorgezeigt, man auch zugleich deren Nothwendigkeit und Wirkung in dem gesunden Körper...
Seite 8 - ... dass in dieser Wienerischen Universität so viel Jahre hero von denen Professoribus in Jure et Medicin a gar wenig gehört worden, dass selbige ihre Scienz am Tag gegeben und in Druck hatten ausgehen lassen, als wann die Wienerische Universität in Schlaf liegete oder gar kein solches Studium mehr zu Wien wäre. Da herentgegen kundbar, wie vigilant und embsig die Professores bei anderen hohen Schulen in Teutschland wären, was für schöne Bücher selbige beschreibeten und was für nutzbare opera...
