Business Combinations im Konzernabschluss: Ökonomische Analyse der Abhängigkeit von Erscheinungsformen von Unternehmenszusammenschlüssen und ihrer Abbildung im externen Rechnungswesen

Cover
Springer-Verlag, 10.12.2007 - 261 Seiten
Unternehmenszusammenschlüsse sollen die Wettbewerbsfähigkeit steigern; sie beinhalten jedoch auch erhebliche finanzielle Risiken. Der Konzernabschluss soll Informationen liefern, die Kapitalgeber vor finanziellen Nachteilen schützen. Hierbei ist zu fragen, ob verschiedene Arten von Unternehmensverbindungen unterschiedliche Methoden in der externen Rechnungslegung erfordern.

Milovan Smigic zeigt den Zusammenhang zwischen den Erscheinungsformen von Unternehmenszusammenschlüssen und ihrer Abbildung im externen Rechnungswesen auf und beurteilt die Zweckmäßigkeit der verschiedenen Vollkonsolidierungsmethoden. Er überträgt die allgemeine Kritik an der Fair-Value-Konzeption im Hinblick auf den Informationsgehalt der zum Fair Value angesetzten Bilanzpositionen auf die Kapitalkonsolidierung und verdeutlicht daran die Problematik der Erwerbs- und Fresh-Start-Methode. Darüber hinaus erläutert er die Auswirkungen der Konsolidierung auf die Eignung des ausgewiesenen Periodenergebnisses zur Prognose und zur Performance-Messung. Ein Vorschlag zur Lösung des Konflikts zwischen dem Ausweis informativer Bilanzpositionen und eines informativen Gewinns über den Ansatz bilanzieller Abgrenzungsposten rundet die Arbeit ab.
 

Inhalt

Synoptische Übersicht der Kapitalkonsolidierung nach USGAAP IFRS
163
Linearer Abschreibungsplan
208
Lösung des Trade Off durch Ansatz eines bilanziellen Abgrenzungspostens
223
Urheberrecht

Andere Ausgaben - Alle anzeigen

Häufige Begriffe und Wortgruppen

aktivischer Unterschiedsbetrag Ansatz Anschaffungskosten anteiliges Eigenkapital Assets außerplanmäßige Abschreibungen Barwert best-Lösung Beteiligungsbuchwert Bewertung Bewertungsobjekts Bilanz bilanziellen Bilanzierung Bilanztheorie Buchwert Buchwertmethode Business Combinations Cash Flows derivativen Goodwill Eigenkapital Eigenkapital des Tochterunternehmens Eigenkapitalgeber Einzelabschluss ermittelt Ermittlung Erstkonsolidierung Erstkonsolidierungszeitpunkt Ertragswert Erwerb Erwerbsmethode erzielbare Betrag Fair Value FASB Financial Folgekonsolidierung Folgeperioden Fremdanteile Fremdkapital Fresh Start Methode Full Goodwill Methode Gesellschafter Gewinnermittlung Gewinngröße Gewinnrücklagen Gezeichnetes Kapital Gliederungspunkt Goodwill Goodwillabschreibung Goodwillbilanzierung grundsätzlich Handelsrecht Höhe IASB IFRS Immaterielle Vermögenswerte Impairment Only Approach Informationsgehalt Informationsvermittlung informativer Bilanzpositionen International Accounting Standards Investition Jahresabschluß Kapitalgeber Kapitalkonsolidierung Kapitalmarkt Konsolidierung Konzern Konzernabschluss Konzernbilanz Konzernrechnungslegung Konzernunternehmen M-AG Management Manager Minderheitenanteile Moxter muss Mutterunternehmens negativen Unterschiedsbetrags neubewerteten Neubewertung Neubewertungsmethode Nutzungsdauer Ökonomische Analyse ökonomischen Gewinns originäre Goodwill Periode planmäßige Abschreibung Pooling Methode prognosegeeigneten Rahmen Rechnungslegung Schildbach SFAS sowie stillen Reserven Streim T-AG Transaktionen Unternehmenswert Unternehmenszusammenschlüssen US-GAAP Verbundeffekten Vermögenswerte und Schulden Wertansätze Wertaufholungen Werthaltigkeitstest wirtschaftlichen Zahlungsstrom Zeitpunkt ZGEs zukünftigen Zusammenschluss Zweckmäßigkeit

Autoren-Profil (2007)

Dr. Milovan Smigic promovierte bei Prof. Dr. Hannes Streim am Lehrstuhl für Theroretische Betriebswirtschaftslehre I, Unternehmensprüfung, der Universität Bochum. Er ist derzeit als fachlicher Mitarbeiter für die PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft tätig.

Bibliografische Informationen