Annalen der Physik und Chemie

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J.A. Barth., 1880
 

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Beliebte Passagen

Seite 338 - Wassermasse uns ersetzt gedacht durch ein Pendel, auf welches eine dämpfende Kraft wirkt, das trotzdem aber in periodischer Bewegung infolge davon bleibt, dass seine Axe von einem zweiten Pendel getragen wird, dessen Schwingungen durch geeignete Kräfte gleichmässig erhalten werden. Sehr einfache Betrachtungen führen dann zu einer Gleichung zwischen dem Verhältniss der Amplituden beider Pendel und der Schwingungsdauer; sind die in dieser Gleichung vorkommenden Constanten aus Beobachtungen bestimmt,...
Seite 450 - Photometrie" überschriebenen Abschnitt gezeigt, dass in der theoretischen Photometrie nicht, wie bis dahin üblich war, die Flächenelemente einer leuchtenden Oberfläche, sondern die Volumenelemente des leuchtenden Körpers als lichtstrahlend zu betrachten seien. Demgemäss wurden der theoretischen Behandlung photometrischer Probleme die folgenden drei Sätze zu Grunde gelegt: I.
Seite 98 - Es kann vielleicht auf den ersten Blick auffällig erscheinen, dass man für die Wege von den letzten Zusammenstössen bis zu einem gewissen Zeitpunkte, oder von diesem Zeitpunkte bis zu den nächsten Zusammenstössen denselben Mittelwerth erhält, wie für die während einer gewissen Zeit in dem Gase zurückgelegten ganzen Wege von einem Zusammenstosse bis zum nächsten. Dabei muss man aber bedenken, dass der Mittelwerth aus allen Wegen, welche während einer gewissen Zeit in dem Gase...
Seite 481 - Resultate mit den Resultaten des Hrn. Beetz. Wie schon in den einleitenden Worten dieser Abhandlung hervorgehoben wurde, hat Hr. Beetz in neuester Zeit eine umfassende Arbeit ausgeführt, in welcher er sich die Aufgabe stellte, nicht sowohl neue Zahlenwerthe für die absoluten Leitungsfähigkeiten der verschiedenen Flüssigkeiten beizubringen, als vielmehr die Umstände aufzusuchen, welche auf das Leitungsvermögen von Einfluss sind, und die Richtung kennen zu lernen, in welcher dasselbe durch diese...
Seite 478 - Schichtung. Die von Hrn. Winkelmann beobachteten Wärmeleitungsfähigkeiten sind also nicht kleiner als ihre wahren Werthe, sie sind im Gegentheil viel zu gross; die an den beobachteten Werthen anzubringende Correction muss eine negative sein. Eine aufmerksame Durchmusterung der von Hrn. Winkelmann an den...
Seite 108 - Stellung vorsichtig auf eine planparallel geschliffene, 3 bis 8 cm dicke und exact horizontal gestellte Eisplatte von 0° herabgelassen, rasch mit einer auf 0° abgekühlten Hülle von Kupferblech überdeckt und der Abkühlung überlassen. Nach Ablauf einer sehr kurzen Zeit ist die untere Kupferplatte auf Null Grad abgekühlt und bleibt von da an genau auf dieser Temperatur, da das bedeutende Gewicht des Plattensystems das sich unter der...
Seite 337 - Mai 1879 l) hat einer von uns die Theorie der stehenden Schwingungen entwickelt, die eine schwere Flüssigkeit in einem prismatischen Gefässe ausführen kann, dessen verticaler Querschnitt aus zwei geraden Linien besteht, die miteinander einen rechten Winkel bilden und gleich geneigt gegen die Verticale sind. Wir haben einige der dort abgeleiteten Resultate, namentlich einige der dort berechneten Schwingungsdauern durch Messungen zu prüfen gesucht.
Seite 315 - Volumeneinheit, und zwar eine nur um einige Procente kleinere als die des Wassers, und ihre "Wärmeleitungsfähigkeiten sind ebenfalls nahezu gleich gross, und zwar ebenfalls um einige Procente kleiner als die Wärmeleitungsfähigkeit des Wassers. Es ist deswegen der letzten Tabelle eine Columne angefügt worden, in welcher der Quotient aus dem beobachteten Wärmeleitungsvermögen h und der specifischen Wärme der Volumeneinheit -/ verzeichnet ist.
Seite 503 - Werth und bildet die Summe der so für u gewonnenen Ausdrücke, so erhält man das allgemeine Integral der in Rede stehenden Differentialgleichung. Die convergenten Reihen, durch die dasselbe dargestellt ist, schreiten nach steigenden oder fallenden Potenzen von z fort, je nachdem m kleiner oder grösser als 2 ist. In dem Grenzfalle m = 2 ist u gleich der Summe der vier Werthe, die der Ausdruck: Azh annimmt, wenn man darin für h eine Wurzel der Gleichung 4.
Seite 372 - Draht h verbunden, den man an ml anhaken kann, um das Electrometer zu entladen. Soll nun die electromotorische Kraft von D gemessen werden, so hakt man den Draht h los und lässt durch Nachlassen der Schnur p gegen m drücken und dort festliegen, bis die Ablesung gemacht ist. Dann entladet man das Electrometer nach Zurückziehen von p durch Festhaken von h. Soll die electromotorische Kraft des offenen Elementes x gemessen werden, so hakt man h los, lässt pl fest gegen ml anliegen und liest wieder...

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