Römische Rechtsgeschichten: über Ursprung und Evolution eines sozialen Systems

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Vandenhoeck & Ruprecht, 2002 - 230 Seiten
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Seit Jahrhunderten greift die Rechtsgeschichte für die Anfänge des institutionalisierten Rechtswesens auf selbstgeschaffene Mythen zurück. Der Entschlüsselung dieser Ursprungsmythen ist Marie Theres Fögens Buch gewidmet. Ihr geht es darum, aus den Erzählungen des Livius, Dionysios von Harlikarnass, Diodor, Cicero und anderer zu rekonstruieren, welches Bild die Römer sich von der Entstehung und Evolution ihres Rechts gemacht haben. Die einschlägigen Erzählungen, von der modernen Historiographie weitgehend verworfen, wirken literatur- und kunstgeschichtlich bis heute nach.Fögens reich illustriertes Buch lädt den Leser zur "Befehlsverweigerung", zur Aufhebung der Trennung von Fakten und Fiktionen ein und eröffnet ihm damit die "verlockende Chance, zu erfahren, wie die Römer sich erklärten, was wir so gerne wüssten".

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Inhalt

Dank
9
Lucretia Brutus Vom Ursprung der römischen Republik
21
Verginia Appius Claudius Decemvir Vom Ursprung des Rechts
61
Gnaeus Flavius Appius Claudius Caecus Von der Schließung
125
Der Biotop des Rechts
132
Der Schreiber der nicht mehr schrieb
143
Geld bewegt die Umwelt
156
Postscriptum zu Gnaeus Flavius
163
Labeo Augustus Von der Autonomie des Rechts
199
Verzeichnis der Quellen und Ausgaben
215
Abbildungsverzeichnis
229
Urheberrecht

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