Chemisches Zentralblatt, Band 1

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Chemie, G.m.b.H., 1834
 

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Beliebte Passagen

Seite 222 - Tinctur wird bei gelinder Hitze eingetrocknet , durch Waschen mit kaltem Wasser die Schwefelsäure entfernt und der getrocknete, nun nicht mehr sauer reagirende Rückstand neuerdings mit Alkohol behandelt, wodurch das reine Alizarin, mit Hinterlassung eines bräunlichen Pulvers, sehr leicht aufgelöst und dann durch Verdampfen des Alkohols als gelbrothes Pulver erhalten wird. Ist man vielleicht schon im Besitze von Krapplack, so kann man sich folglich das Alizarin sehr schnell bereiten, indem man...
Seite 105 - Bieren wurden die Rückstände von den verdampften Bieren' in einem geräumigen Platintiegel eingeäschert, wobei das starke Aufblähen der verkohlenden Massen einige Schwierigkeit machte. Nur nach lange anhaltendem Glühen bei schwachem Feuer gelang die gänzliche Einäscherung, welche indessen durch Auslaugen der Kohle sehr befördert werden konnte.
Seite 205 - Oelfarben sind und so schnell austrocknen, dass man das heute Untermalte schon morgen übermalen und am dritten Tage vollenden kann, was einen wesentlichen Vortheil gewährt, besonders zu Studien nach der Natur und für Portraitmaler ; dagegen diese Farben insofern den Oelfarben nachstehen, als sie durch Terpentinöl und Weingeist wieder aufgelöst werden (während sie dem Wasser vollkommen widerstehen). Der Verfasser überzieht daher jeden Auftrag, sobald er trocken ist, zuerst mit einer Auflösung...
Seite 105 - Kali fanden sich höchstens nur Spuren darin vor. Diese ziemlich sonderbar scheinende Zusammensetzung der Salze hat durch oftmals wiederholte Untersuchung nichts desto weniger vollkommene Bestätigung gefunden.
Seite 278 - Nichtleiter in dieser Hinsicht verhielt, wiewohl die elektroskopische oder Spannungselectricität allerdings dadurch abgeleitet zu werden vermochte". Diess führte ihn darauf, zu versuchen, ob nicht umgekehrt auch andere Körper, die sich im starren Zustande als Isolatoren in der Volt. Säule verhalten, durch Schmelzen zu Leitern werden können; und der Erfolg entsprach dieser Vermuthung. In der That, als er ein wenig Chlorbley über einer Weingeistlampe auf einem Scherben einer Florentiner Flasche...
Seite 104 - Gewicht gewöhnlich etwas grösser, als 0,98 war, berechnet. Die auf 100 Theile der Biere berechneten Mengen des Alkohols variirten gewöhnlich nur in der zweiten Decimalstelle, wodurch die Genauigkeit des Verfahrens hinlänglich bestätigt wurde. In Betreff der Bestimmung der Bestandteile des Bierextracts bemerkt der Verfasser, dass wegen der Schwierigkeit derselben nur eine annähernde Genauigkeit dabei erreichbar scy.
Seite 413 - Zeit, findet sich folgende Notiz: „In der Abhandlung der neuen und untrüglichen Heilmethode des Krebses ohne Operation, nach welcher die qualvolle.n Schmerzen dieser Krankheit nicht nur bald gestillt, sondern auch das Uebel selbst, welchen Grad es auch schon erreicht haben möge...
Seite 13 - Die vorzüglichsten Eigenschaften dieser Zündkerzchen sind folgende: sie nehmen einen vier Mal kleineren Raum ein, als die Zündhölzchen, und geben dabei eine Flamme, welche 4 bis 5 Mal länger dauert; sie entzünden sich unmittelbar nach der Verbrennung des entzündlichen Gemisches, während an den gewöhnlichen Zündhölzchen nach der Verbrennung dieses Gemisches erst die Entzündung des Schwefels erfolgt, durch die dann endlich jene des Holzes vermittelt wird, wenn man dasselbe lange genug nach...
Seite 48 - Journales ist 8 Rthlr. — ; es bekommen daher die Abonnenten der einen oder der ändern Zeitschrift bei •weit sparsamerem Drucke und vermehrter Zahl der Bogen und Kupfertafeln , eine derselben in den Kauf. Der Jahrgang besteht aus 24 (halbmonatlichen) Heften von circa 4 Bogen. Das ernte Heft wird Mitte Januar den seitherigen Abonnenten beider Zeitschriften zugefertigt werden. Das Vaterland. Blätter für teutsches Staats- und Volksleben, herausgegeben von Prof.
Seite 491 - Sonne weinroth werden. Nun könnte man zwar glauben, dass es Staub von organischen Stoffen sei, welcher mechanisch den Mineralien anhängt ; allein die mit Wasser sorgfältig abgewaschenen Mineralien bringen noch die nämlichen Erscheinungen hervor, wenn man sie, selbst zu wiederholten Malen, mit Wasser kocht, was freilich mit den Thonarten, welche eine grössere Menge organischer Ueberreste enthalten, in einem noch höheren Grade der Fall ist.

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