Silbenzwang: Text und Transgreß bei Friedrich G. Klopstock, unter besonderer Berücksichtigung des 'Messias'

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Narr Francke Attempto Verlag, 15.05.2017 - 305 Seiten
Friedrich Gottlieb Klopstock, ein Autor, dem die 'interpretive communities' Unrecht taten. Empfindsamer Illustrator der biblischen Heilsgeschichte, wie die Zeitgenossen vermeinten? – Sein Hauptwerk, 'Der Messias', ist aber mehr als dies, geprägt durch eine moderne Sprache, eine Rhythmik, die den Text vorantrieb und noch -treibt, eine Kinetik noch der Visionen, etwa: eines Alls der Aufklärung. Auf dem Umweg über die Sprache und insbesondere die Metrik legt diese Studie jene Qualitäten nochmals frei, jene von Experiment und Eskalation: "Jeder Gedanke, mit dem du dich selbst, o Erster, durchschauest, Ist erhabner, ist heiliger, als die stille Betrachtung, Auf erschaffene Dinge von dir hernieder gelassen" ...
 

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Inhalt

Zum Geleit
7
Methodisches Präludium
9
Fleißiger gelesen ein Abriß
15
Intention und Glaube Klopstocks
29
Silbenzwang und Metaphysik
33
Die Heilige Schrift Klopstocks ein Grundriß
37
Transfigurationen der Ontologie Klopstocks
51
Daß ich keinen zugrunde gehen lasse
83
Textualisierung Teil 2
155
Sinnenrausch
173
Schweigen
179
Die metaphysische Metrik des Messias
187
Andere Strukturierungen bei Klopstock
221
Das Lebenswerk ?
225
c
229
Textgrundlage und Bibliographie
231

Textualisierung Teil 1
123
Bild und Erhabenes
151
Skansion des IV GesangsVerse 1600
290
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2017)

Dr. Martin A. Hainz ist Germanist und Literaturvermittler, er lehrte u.a. an der Universität Wien, der NTNU Trondheim und der FU Berlin.

Bibliografische Informationen