Eine Erinnerung an Solferino

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H. Georg, 1863 - 128 Seiten
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Beliebte Passagen

Seite 35 - Sonnenstrahlen beleuchteten eines der furchtbarsten Schauspiele, die sich dem Auge darzubieten vermögen. Überall war das Schlachtfeld mit Menschen- und Pferdeleichen bedeckt; auf den Straßen, in den Gräben, Bächen, Gebüschen, auf den Wiesen, überall lagen Tote umher, und die Umgebung von Solferino war im wahrsten Sinne des Wortes damit übersät.
Seite 56 - Thronen aus; ein Geschäftsmann aus Neuenburg verband während zwei Tagen die Verwundeten, und schrieb für die Sterbenden die letzten Briefe an ihre Familien; man war selbst aus...
Seite 63 - Beschäftigung und das Studium über einen so wichtigen Gegenstand durch Erlangung von Fortschritten einen Zustand bessern könnten, der nie genug, und selbst in Ken bestorganisirten Armeen, in's Auge gefaßt werden kann, so würde ich im vollsten Maße mein Ziel erreicht glauben.
Seite 115 - Nutzen ,c. beschäftigen? dessen Vollführung selbst eine Pflicht wäre, zu deren Erfüllung jeder irgend einflußreiche Mann seine Unterstützung und jeder Wohldenkende irgend einen Gedanken beitragen sollte.
Seite 115 - Ist es endlich nicht in einer Zeit, in welcher man so viel von Fortschritt und...
Seite 63 - Verzweif» lungsscenen, deren Zeuge ich war, nur in abgekürzter Form gegeben wurden. Allein wenn diese...
Seite 60 - Köpfe wendeten sich nach rechts, wenn ich nach rechts gieng, nach links, wenn ich nach links mich wendete. „Man sieht wohl, daß es ein Pariser*) ist,
Seite 52 - Leute hatten nicht mehr die Kraft sich zu bewegen, oder konnten in diesem engen Naum sich nicht rühren. Flüche, Lästerworte und Geschrei hallten in den heiligen Näumen wieder. „Ach! mein Herr, wie leide ich!
Seite 13 - Leiber auf: kein Pardon wird mehr gegeben, es ist ein Gemetzel, ein Kampf wilder, wüthender, blutdürstiger Thiere, und selbst die Verwundeten vertheidigen sich bis zum Aeußersten; wer keine Waffen mehr besitzt, faßt seinen Gegner an der Gurgel und' zerfleischt ihn mit den Zähnen.

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