Vom Autor zur Zensurakte: Abenteuer im Leseland DDR

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Mitteldeutscher Verlag, 09.12.2013 - 387 Seiten
Nach 23 Jahren deutscher Einheit sind einstmals berühmte DDR-Autoren heute so gut wie vergessen. Aber lohnt es sich denn, sie neu zu entdecken - oder wenigstens den einen oder anderen von ihnen? Um das zu entscheiden, bedarf es einer kritischen Lektüre, die zeigt, was seinerzeit an den Texten so spannend, ja für die Menschen lebenswichtig war. Mit den vollständig überlieferten Zensurakten der DDR gibt es für eine solche auch heute noch faszinierende Geheimgeschichte der DDR-Literatur eine einmalig günstige Quellenlage. Kompakte Artikel stellen eine neue Sicht auf ältere Autoren wie Anna Seghers, Dieter Noll und Erwin Strittmatter vor. Sie befassen sich mit Meistern des Zensurkampfes wie Stefan Heym, Günter de Bruyn, Volker Braun oder Christa Wolf. Sie zeigen die Spielräume und Probleme kritischer Gegenwartsreportagen von Landolf Scherzer, Alfred Wellm und Daniela Dahn. Sie fragen danach, wie Märchen und wie Science-Fiction zensiert wurden, aber auch nach der Gutachtersprache, der Sprache des Zensors

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Über den Autor (2013)

Siegfried Lokatis, geb. 1956, Studium der Geschichte, Archäologie und Philosophie, Veröffentlichungen u. a. zur Verlagsgeschichte des Dritten Reichs und der DDR, seit 2006 Professor am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. Theresia Rost, geb. 1986 in Frankfurt (Oder), Studium der Soziologie sowie Kommunikations und Medienwissenschaft, Masterstudiengang mit Schwerpunkt Medienpädagogik. Grit Steuer, geb. 1988 in Löbau, Bachelorstudium der Germanistik, seit 2010 Masterstudiengang Kommunikations- und Medienwissenschaft mit Schwerpunkt Medienpädagogik.

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