Suizide und ihre biopsychosozialen Bedingungsfaktoren: Epidemiologische Analysen auf Basis von Aggregat- und Individualdaten

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Springer-Verlag, 08.05.2015 - 270 Seiten
Carlos Watzka aktualisiert und vertieft die Forschung zu Risikofaktoren für Selbsttötungen auf individueller und kollektiver Ebene mittels multivariater quantitativer Analysen und schließt damit an seine Pilotstudie „Sozialstruktur und Suizid (2008)“ an. So kann ein neu erstelltes Erklärungsmodell auf Basis von Bezirksdaten der Jahre 2001-2009 mehr als 60 % der regionalen Schwankungen der Suizidraten in Österreich auf den Einfluss von 11 Parametern zurückführen, zu denen Alters-, Familien-, Wohn- und Erwerbsstruktur, Einkommens- und Bildungsniveau, aber auch der Grad der medizinischen, psychotherapeutischen und psychosozialen Versorgung sowie Topographie und Landschaftsstruktur zählen. Hochrisikopopulationen für Suizide werden damit präziser identifizierbar und so auch die Wissensbasis für gezieltere Präventionsaktivitäten bedeutend erweitert.
 

Inhalt

Abkürzungsverzeichnis
9
Vorwort
12
1 Einleitung
15
2 Konzept Methode und Durchführung der Studie
31
3 Ergebnisse
41
4 Zusammenfassung
250
5 Literaturverzeichnis
273
6 Anhang
279
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Altersklassen ambulanten Analgetika Analyse anhand Anteil Antidepressiva Aspekt aufgrund Ausland Geborene Behandlungen Bereich Betrachtung Bezirk Radkersburg Bezirke Knittelfeld Bezirke Liezen bivariaten Bruck/Mur Bundesland Burgenland Daten deutlich Deutschlandsberg Differenzen Durchschnitt Einwohner epidemiologischen Ergebnisse Erkrankungen ermittelten Erwerbstätigen Faktor Fälle Fallzahl Feldbach Frauen Fürstenfeld Gebietskrankenkasse gemäß gering Gesamt Geschlecht Graz Hartberg häufiger hierzu hoch hohen Suizidraten Indikator insgesamt Jahre jeweils Judenburg Kategorie Knittelfeld Kohorten Korrelationen Lebensjahren Quartal lediglich Leoben letzten 3 Lebensjahren letzten im letzten lich Männer männlichen Mehrjährige Mittelwert Modell multivariaten multivariaten Analysen Murau Mürzzuschlag niedrigen Suizidraten Österreich Parameter Parasuizid Personen Pilotstudie polizeilichen Akten psychiatrischen psychischen psychosozialen Psychotherapeuten Quote Radkersburg Raten regionalen Suizidraten Regionen Relativen Risiken Risiko schließlich Selbsttötungen sowie Sozialstruktur und Suizid späteren Suizidenten stark stationären Statistik Statistik Austria Steiermark steirischen steirischen Bezirke Stelle STGKK STGKK-Versicherten Streudiagramm Suizidalität Suizidfälle Suizidhäufigkeiten Suizidopfer Suizidraten Suizidrisiken Tabelle Todesursachenstatistik Unterschiede Variablen Verheirateten Voitsberg Vorgängerstudie Watzka weiblichen weiter Werte Zahl zeigt Zeitraum zumindest Zusammenhang

Autoren-Profil (2015)

Carlos Watzka ist in den Bereichen Medizin- und Gesundheitssoziologie/ -geschichte u.a. an der Universität Graz und der Fachhochschule Joanneum tätig.

Bibliografische Informationen