Einflussfaktoren und Methoden organisationaler Sozialisation: Eine Analyse empirischer Studien

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GRIN Verlag, 2008 - 68 Seiten
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Personal und Organisation, Note: 1,0, Universität Paderborn, 56 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, dem Leser ein einführendes Verständnis von organisationaler Sozialisation zu verschaffen und mit Hilfe der Analyse empirischer Studien zu einer Aussage zu gelangen, welche Faktoren erfolgreiche organisationale Sozialisation bestimmen. Erfolgreiche organisationale Sozialisation ist für Organisationen von großer Bedeutung. Ein qualitativ hochwertig eingearbeiteter Mitarbeiter neigt weniger dazu die Organisation bereits nach kurzer Zeit wieder zu verlassen, als ein Mitarbeiter dem in der ersten Zeit der Organisationszugehörigkeit kaum Beachtung geschenkt wurde. Dies hilft dem Unternehmen immer schwieriger zu rekrutierendes gutes Personal langfristig zu binden, hohe Fluktuationskosten zu vermeiden und ein gutes Firmenimage aufzubauen. Mit der Erforschung der organisationalen Sozialisation haben sich viele Wissenschaftler und Autoren befasst. Es mangelt jedoch an einer Auswahl aktueller Theorien und Modelle. Das bedeutendste relevante Modell zur organisationalen Sozialisation wurde bereits im Jahr 1979 von John Van Maanen und Edgar Schein entwickelt. Eine Entwicklung neuer, sich dem Zeitverlauf anpassender Modelle ist nicht erfolgt. Die Thematik der Einarbeitung neuer Mitarbeiter wurde in verschiedenen empirischen Studien behandelt. Nahezu alle aktuellen Studien stammen jedoch aus dem angloamerikanischen Sprachraum. Die deutschsprachige Forschung ist unterrepräsentiert. Die Inhalte der relevanten empirischen Studien stellen sich sehr heterogen dar und lassen sich nur schwer sinnvoll klassifizieren. Im Ergebnis dieser Arbeit zeigt sich, dass erfolgreiche organisationale Sozialisation auf dem Zusammenspiel organisationaler Sozialisationstaktiken mit den individuellen Fähigkeiten und Eigenschaften des neuen Organisationsmitglieds beruht.
 

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