Zur Kasse, Schnäppchen!: Warum wir immer mehr kaufen, als wir wollen

Cover
Südwest Verlag, 12.11.2010 - 208 Seiten
Richtig einkaufen will gelernt sein

Jeder Mensch muss einkaufen – eine nur vermeintlich anspruchslose Aufgabe! Denn Handelsunternehmen verfügen über ein nahezu unerschöpfliches Kontingent an Marketing-Instrumenten, um dem Konsumenten möglichst viel Ware mit möglichst viel Gewinn zu verkaufen. Alltägliche Szenen im Supermarkt, die jeder schon erlebt und verteufelt hat, werden aufgegriffen und unterhaltsam durchleuchtet: Warum wird man zumeist linksherum an der Ware vorbeigeführt, warum lohnt es sich vor einem Regal in die Knie zu gehen, weshalb hat die Hintergrundmusik in Supermärkten genau 72 Bassschläge pro Minute?
Am Ende der Lektüre steht der souveräne Verbraucher, der die Tricks der Anbieter durchschaut und auf Augenhöhe agiert.

 

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Inhalt

Zunächst ein Geständnis
Warum kaufen wir eigentlich mehr als wir planen?
Die Schaltzentrale in unserem Hirn
Geben und Nehmen
Beraten und verkauft
Das Märchen vom Homo oeconomicus
Ein Blick in unser Cockpit
Umfangreiche Informationen werden unterbewusst verarbeitet
Schickt sie uns jung dann gehören sie uns für immer
Zauberwaffe Merchandising
Diktatur von unten
Der Ausweg aus der Quengelfalle
Das Ende des Jugendwahns
Ablenkungsmanöver
Der Röntgenblick
Quälen Sie sich beim Geldausgeben

Wie unser Autopilot programmiert ist
Wer bin ich? Ein heiteres Konsumentenraten
Mann und Frau in der Hormonfalle
Die Neandertaler im Supermarkt
Alles Hirngespinste unbelehrbarer Chauvinisten?
Sex sells
Was Kopfkamera und Pulsmesser verraten
Die WerbeSturmflut
Auswege aus der Werbeendlosschleife
Machen Sie es wie Robinson Crusoe
Wie kommen Unternehmen überhaupt an Ihre Daten?
Ein Selbstversuch
Immer mehr Produkte warum eigentlich?
Denkschablonen Fluch und Segen
Die Attributdominanz
Der Irradiationseffekt
Eine kurze Zwischenlandung
Kurze Geschichte des Einkaufswagens
Der Sprung über den Atlantik
Das Leben eines Einkaufswagens
Immer ein bisschen zu groß
Bequemlichkeit
Was sollen die Nummern in den Einkaufswagen?
Von der Wiege
bis ins hohe Alter
Der sprechende Einkaufswagen
Das 8020Phänomen
Die Landebahn im SupermarktAirport
Gegen den Uhrzeigersinn
Dem Kunden auf den Fersen
Gute Flächen schlechte Flächen
Doppelt platziert doppelt kassiert?
Im sicheren Schoß der Discounter?
Ein Blick sagt mehr als tausend Worte
Vor günstigen Preisen in die Knie gehen
Werden Sie zum visuellen Kommunisten
Fünf Sinne Multisensual
Der Duft der Kunden provoziert
Wie Sie mit Zitrusduft Drachen besänftigen
Damit wir Einkaufen dufte finden
Einkaufsmusik eine Wissenschaft für sich
Was Volksmusik mit einem nackten Hintern zu tun hat
See me touch me buy me frei nach der englischen Rockgruppe The Who
Deutschland in der Spitzengruppe
Auf der Suche nach der TurboKasse
Verwirrung um jeden Preis
Wenn unverbindliche Preisempfehlungen unterschritten werden
Wenn die Preise der Konkurrenz unterboten werden
Stolpern Sie über Preisschwellen
Bei optischen Reizen verlieren wir den Überblick
Produktstandorte und Preiswahrnehmung
Wie Preisrelativität einem den Urlaub verderben kann
Preisbündel laden wir uns damit zu viel auf?
SMS Schnell mal sparen
Hohe Preise tun uns weh
Hoher Preis hohe Qualität?
Preiserhöhung als Chance
Bei Rabatten immer nachrechnen
Was Rabatte in unserem Gehirn auslösen
Begrenzung als Rabattturbo
Vorsicht bei NeugegenAltAngeboten
Die Kehrseite der RabattMedaille
Gleicher Preis weniger Inhalt
Fertigpackungsverordnung ade Lizenz zum Mogeln olé
Schwarzbuch Verdeckte Preiserhöhung
Die 99KilokalorienMasche
Wie Unternehmen den Grundpreis mit einfachen Tricks aushebeln
Je häufiger desto besser?
Hallo HaloEffekt
Mehr Schein als Sein?
Markenfetischismus bei den Kids
Markenartikel oder Handelsmarke?
Welche Marke verbirgt sich dahinter? Das Beispiel ALDI
Mit Handelsmarken Geld sparen
Als Handelsmarkendetektiv auf Spurensuche
Weitere Indizien
Selbst probieren
Mehr Gütezeichen weniger Risiko?
Farbe bekennen
Irren ist menschlich und Irradiation auch
Woher kommen unsere Farbvorstellungen?
Warum Rot scharf schmeckt und Grau schlecht riecht
Das Auge kauft mit
Makeup für Gummibärchen
Die Laus im Aperitif
Keine Regel ohne Ausnahme
Farben im Verkaufsraum
Ins rechte Licht gesetzt
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2010)

Prof. Dr. Willy Schneider leitet den Studiengang Handel an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mannheim. Daneben führt er das Steinbeis-Transferzentrum Marktforschung und Marketing-Kompetenz in Heidelberg und ist Lehrbeauftragter an diversen Hochschulen.

Prof. Dr. Alexander Hennig ist Professor für Handelsmanagement an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mannheim. Er ist Lehrbeauftragter an Hochschulen im In- und Aulsand, berät Unternehmen des Einzelhandels und hält Vorträge über modernes Marketing und das Kaufverhalten der Kunden.

Bibliografische Informationen