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foederati Belgii Ä in welcher nach dem Urtheil

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Joh an n M e er m an n. Die verdienstliche Wittwe des im Haag, im August v. J. verstorbenen Niederlandischen Gelehrten, Joh. Meermann, hat uns nachstehende vorläufige Notizen aus seinen Leben, und ein Verzeichniss der von ihm kerausgegebenen Werke übermacht, die wir mit umso mehr Breitwilligkeit mittheilen, als der Verstorbene auch in Deutschland wegen seiner Gelehrsamkeit in Achtung stand.

1) Notizen aus seinen Leben.

Herr Gerhard Meermann von einem alten, angeseheuen Geschlechte, war zuerst Rath und Pensionär der Stadt Rotterdam und bekleidete nachmals andere wichtige Ehrenstellen in Holland. Durch die Herausgabe lehrrécher VVerke, aamentlich eines „Thesaurus Juris civilis et Ca uoni ci" und der „ Orig in ea Ty Pograhica c" machte er sich der Ä VVelt ri:lmich beannt, und ward durch das deutsche Reichsoberhaupt in den Fre!... anstand erhoben. Sein einziger Sohn, Jo kann Meermann, Herr von Dalem und Vuren, ward nicht minder gross und berühmt als sein Vater. Kein Wunder also, Ä durch die ausgezeichnetesten Gelehrten ihres Zeitalters, mit vorzüglickern Lebe gedacht wird, z; B im 7ten und 8ten Theil von Onomasticum Litterarium dcs berühmten Utrechtscheu Professors Saxius. In Leyden begann ir. J. M e er man seine Studien unter verschiedenen Professoren in Sprachen, Geschichte, Alterthümer, Rechtsgelahrtheit und andern Wissenschaften, und setzte sie zu Leipzig unter dem unsterblichen Ernesti und zu Göttingen unter denn allberühmten Heine fort, welcher seitdem der Frejd jä Würdiger seines ausgezeichneten Schülers geblieben ist. Noch jüng beab er sich mit seinem Führer, dem nachmaligen Professor Erp zu Ä auf eine lange Reise nach England, Italien, Frankreich und dem grössten Theil Öj Zur Erlangung der Doctorwürde in den Rechten, schrieb und vertheidigte er zu Leyden 1774 eine Abhandlung: De solutione vinculi quod olim fait inter J. R., Imperium et

des Kundigen, z. B. des gelehrten. Pestel, die reiferen Früchte Ä vorhersehen liessen und die reiche Erndte ist nicht ausgeblieben. „Die Anzahl seiner Schriften über Gegenstände sehr versehiedener Art, beweisen seine ausgebreijeten Kenntnisse, seinen Eifer für Tugend und Religiosität, um so mehr, da er sie unter vielen Amtsgeschäften ins Licht gab. Ohngefahr in seinem 32sten Jahre vermälte er sich mit Anna čjelia Mollerus, Wittwe des H. Abraham Perenot, welcher ein geborner Schweizer, durch frühe Bil

dung auf der Utrechtschen Universität und durch das Beklci

den ansehnlicher Aemter ein Nioderländer geworden war. Saxius gedenkt auch seiner und seiner Schriften über philosophische Gegenstände, seiner Bemerkungen über RechtsÄ und seiner lateinischen Gedichte, welche sämmtlich den Charakter eines scharfblickenden Geistes tragen, mit grossem Lobe. Bald nach einer Vermahlung be

ab sich H. Meermann mit seiner Gattin auf Reisen nach Ä, Schottland und Irland. Sieben Jahre nachher besuchten sie einen grossen Thell Deutschlands, Italien, Oest=reich, Karnthen, Bökmen, Neapel, Sicilien und Malta. TEinige Jahre darauf reiseten sie durch Deutschland. „Damezmark, Norwegen, Schweden, Pohlen und jä bis Jomroslaw. Von allen diesen Reisen und über die Merkwür«Aigkeiten derselben hat der Verstorbene sehr ausführliche «and genaue Berichte in 11 Theilen drucken lassen, und sie

* Staatsmann und C1 ist den Beifall aller

mit Anm«rkungen versehen, di Reisenden Äur Ej geeij" e dem aufmerksamsten * Yoeloo, Äckgekehrt, verwandte er einen Thei. seiner Zeit auf die Herausgabe jener Berichts ej auf die Bearbeitung anderer Schofen und ÄÄ auf Ä tige Berufsgeschäfte zum V ohl es Staats, der Ä Gesellschaft, der Kirche und zur Beförderung gej Gosellschaften, deren geachtetes Mitglied er Är Hierdurch erwarb nud verdiente er als Mensch, Bürger, Philoso k, die seine scltenen Ke - - Wöldj eine - Äisse, eine lesenswertheu Schriften, und seinen den Charak-r uaher kennen leraten Eige Jahre vor seinem Ende ward er durch die VorseJung ach Paris gerufen, wo er 3 Jahre das Amt ind den Titel eines Senators des französischen Reichs bekleidete.

jedoch von Zeit zu Zeit sein Vaterland, in Beglej sei

er Gattin, besete. Nach seiner letzten RücÄj laag, seinen Geburtsort, ward seine Gesundheit nnerklicla

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Höffsung arf Wiederherstellung sank endlich, Äj am 9. August 1815 seinem tleuren und nützlichen Lebenim 6sten Jahre seines Alters, ein Ende machte. Er War der letzte seines Geschlechts. Welch ein Verlust für die bürgerliche Gesellschaft, von welcher er ein ansgezeichnetes üne liebenswürdiges Mitlied war! I’ür sein Vaterland, dessen Ruhm er in vielen andern durch seine Reisen verbreitete für die literarische Welt, welche er durch seine Schriften verpflichtete und für alle seine Freunde, welche ihn nach Würden hoch j achten wussten, und nun seinen Tod auf die wohlmeinendste Art betrauern. Niemand findet jedoch mehr Stoff den Verlust des treff. lichen Meer in " " zu beweinen, als seine Gattin, die standhafte und glückliche Gefährtin seines Lebens und auf allen den Reisen, welche sie mit ihm unternahm. In ihm verlor sie nach einer Ehe von beinahe 30 Jahren, den besten Freund, einen trefflichen Gatten, mit ihm all ihr irdisches Glück und ihre Freude! Sie lebt unu das Andenken ihres theuren Mannes in Segen zu erhalten, und bei andern in Erinnerung zu bewahren ! Es würde ihre gerechte Betrübmiss einigermasse erleichtern, wenn dieser kurze Bericht, welchen so bald als möglich eine ausführliche Lebensbeschreibung folgen wird, in den vorne.kmsten Ländern, die er durchreiset hat, bekannt, und durch die Aufnahme, in geaektcte Journale verbreitet würde, mit Hinzufügung uaclustehender Liste der Werke, die er herausgegeben oder ungedruekt hinterlassen hat.

2. Schriften, die der verstorbene ker ebe - der umz gedruckt Äs un, Oder ua

Dissertatio inauguralis desolutioue vinculi, quod olim fit inter S. R, Imperium et foederati Belgii réspublicas. Lugd. Bat. 1774 in 4to: Supplementum novi Thesauri Juris C. et C. ex collectione et müse9 Meermaniano post Patris obitum edidit et praefätione instruxit Joh. L. B. de Ä Hagae 178o in fol. Geschiednis van Graaf Willem van Hollind, Roomsch Koning. 's Gravenhage17. 5 Deelen in 8 Discours qui a remporté le prix à l'academie royale des inscriptions et, bele-lettres sur la question proposée: comparer eusemble la ligue des Achéens, celle des Suisses et celle des Provinces réunies, developper les causes ete. de ces associationspolitiques. La Haye 8. in 4to. Discours sur les meilleurs moyens d'encourager le patrio

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tisme dans une monarchie, La Haye ## 8vo. Diese Schrift erschien gleichzeitig mit der des H. Machon de la Cour, über diesen Gegenstand, welcher die Academie zu Chalons den Preis zuerkannte. Berigten omtrent Groot-Britannien en Ireland. 's Graveuhage 1787 in 8vo.

Bergten omtrent de Pruissische, Oostenryksche, en Sici

liaanische Monarchien. 's Gravenhage 17##. 4 Deelen in 8. * Berigten omtrent Noorden et Noord-Osten van Europa, "s Gravenhage 18#. 6 Deelen in 8vo. De Burgerlyke en Volksvryheid, in haare gevolgen vooresteld, iizonderheit met betrekking, tot de Gemeenebest. Ä den 1793 in 8vo. - Hug. Gröti parallelon rerum publicarum liber tertius, de moribus ingenioque populorum, Atheniensium, Germano unn, Batavorum, aus einer echten Handschrift in holländischer Sprache herausgegeben, mit Anmerkungen bereichert, von einer Schlussrede, so wie von Athen unter Cleo oder einer Verhandlung über die Ritter des Aristophames gefolgt. Haarlem 1884. 4. Theile in 8vo. Hug. Groii epistolae ineditae ex Museo Meermaniano Haarlem 18o6. B. Verpaal van het Beleg en de rerovering van Leyden, door Ä Jan van Beyeren in 142o. eeue Vörleezing im de eerste openbare Vergadering, van de Maatschappy der Nederlandsche Letterkunde, Ley de 18o6 in 8., besonders gedruckt und in dem 1sten Theil der Verhandlungen dieser Gesellschaft aufgenommen. Aan den Hoogleeraar Siegenbeek, over de rocaalverdubbeling in het Nederduitsch. 's Gravenhaage 1896 in 8. Over de blyken der Goddelyk wejsheit welke de geschiedenis Ä 's Gravenhage 18o6 in 8. Aanspraken gedann op de gereförmeerde Zuid-Hollandsche Synodes in 18ZZ. 's Gravenhage 18o6 in 8. Aansprak by de mitdeling der Kon. Pyzen van Schilder en Graveerkunst, in 18ög, voorafgegan door het rapport aan Z. M. wegens, de teutoonsielling der vorigen jaars,. en detoewyzing der Pyzen. Amst. en dem Haag, 18o9 in 8. Montmartre, – ein mit historischen Anmerkungen versehenes Gedicht – Paris 1812 in 4to, nebst einer französische Umschreibung in Prosa. Discours sur le Ä voyage de Pierre le Grand, principalement en Hollande. Paris 1812 in 8 " Klopstocks Messias, in Hexameters vertaald, met eene marede deor den Vertaler. 's Gravenhage 18?. 4 Deelen in 4to met 2o platen en de Pourtraitten van den Schryveren Overzetter, „Als damaliger Director der Künste und Wissenschaften hatte, der restliche Meer man auch ein grosses Verdienst bei der Bearbeitung der Jaarboeken va wetenschappen - en Künsten in her Koningryk Holland, over de jaren 289: welche 28Ä gedruckt worden sind. Folgende Schriften hat er in Manuscript hieterlassen: Verhandeling over, Christiaan d. II. Koning van Deneomarken, ende betrekkingen van dien Vorsttot de Ne...derlanden. Verhandeling over Jeanne d'Arc, de beroemde Maagd van Orleans. Beide sind in 4 worden. „Aanteekeningen mit, Publieke en Staatpapieren, wegens Staatskundige en andere Gebeurtemissen, sedert 8o1 not 1811. En Aanteekeningen, wegens het voorgefallene in Frankry by.de omweñteling in 1814. . Endlich war er mit der Herausgabe einer interessanten schrift: Histoire des voyages, fait par l'Emperéur Char. * V. depuis l'an 154 jüsuä oamort, parjean Vande

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gelehrten Gesellschaften vorgelesen

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