Volksüberlieferungen aus dem fürstenthum Waldeck: Märchen, sagen, volksreime, räthsel, sprichwörter, aberglauben, sitten und gebräuche nebst einem idiotikon

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A. Speyer, 1860 - 518 Seiten
 

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Inhalt

Das Vögelchen
42
Der grüne Haſe
44
Das Wunderblümchen
49
Die Waiſe
51
Die 3 Brüder
53
Die drei ſchwarzen Hahnenfedern
55
Der Degen die Patrontaſche und der drei kantige Hut
59
Der Vogel Pfau
63
Der Prinz mit den 7 Sternen
71
Der Dicke der Schnellläufer u der Frierende
75
Der Rieſenbezwinger
83
Der durch die Schlangenhaut ſtark ge wordene Schmied
89
Der Hütejunge und die Zauberin
91
Reinhold das Wunderkind
96
Das Mädchen welches Perlen weint
113
Die ſieben Prinzeſſinnen und der Zauberer
129
Die verwünſchten Prinzeſſinnen
138
Die treue Frau
141
Die Prophezeiung
161
Der Waſſermann
162
Die 7 Geſchwiſter
166
Die Königstochter und der Soldat
168
Vom ſüßen Brei
170
De tuunkunnig
171
De krieg den de deere mid enander had
172
De voss un de wulf
173
De wulf un de baare
176
Devoss un de wulf
177
De voss de aape un de wulf
179
De feldmuus un de huusmuus
180
Sagen A Einleitendes zu den Sagen
181
Sagen
186
Der wilde Jäger
187
Die Wiederkehr des ewigen Jägers
188
Der ewige Fuhrmann
189
Der ewige Jude
190
Der feurige Drache
191
Der Teufel als Heubaum
192
Meiſter Hans
193
Der ſchwarze Hahn
194
Das Gewitter
195
Frau Holle
196
Die Braut hat die Katze gefuttert
197
Die weiße Jungfrau muß 100 Jahre wandern
198
Die weiße Jungfrau mit dem Schlüſſelbunde
199
Die weiße Jungfrau bei dem Feuer
200
Eine weiße Jungfrau will erlöſt ſein
201
Zwei weiße Jungfrauen gehen ſpazieren
202
Die Springwurzel 1 2 3
203
Die Glücksruthe
207
Die liebliche Blume am Weidelberge
208
Die weiße Jungfrau vom Weidelberge
209
Hühnen rauben Kinder
220
Hollen ziehen aus
221
Hollenmännerchen verderben Erbſenfelder
223
Die Hollen in der Klus
224
Gute Hollen
225
Zwergbälge
226
Wichtelmännchen ziehen fort
227
Wichteln waſchen 1 2
228
Hausgeiſter
229
Heren ziehen auf den Blocksberg
230
Unke als Here
231
Die verſunkene Stadt
232
Das verſunkene Schloß
233
Erlen geben das Zeichen der Unſchuld
235
Lerchen das Zeichen der Unſchuld
236
Der Süntevogel
237
Rauchſchwalben
238
Kröten
239
Sechs ſchwarze Pferde
240
Die Ziegen im Waldeckiſchen
241
Der Mann im Monde 1 2 3
243
Die Milchſtraße
244
Die Sonne macht Sprünge
245
Mit Wermuth ſchlagen
246
Das Steinewerfen
247
Der umgehende Hund
249
Schloß zu Corbach
250
Die Zufluchtsſtätte
251
Das Kloſter im Felde Ittlar
252
Das Schloß zu Sudeck
253
Die Eichenſaat zu Nordenbeck
254
Das Chattenfeld bei Twiſte
255
Wethen Wethen Warburg ſoll wolwa 106 Die Heidenhügel
256
107 Curt von der Wetterburg
257
Schweden zerſtören das Kloſt hauſen
258
Der Einſiedler in der Clus 110 Der Stadtwald zu Wolfhagen
259
Die Lage des Kloſters Hönſcheid
261
Der ungeborene Reinhard 113 Die Belagerung der Weidelburg 114 Desgl Andere Auffaſſung
263
Die Sachſenhäuſer Warten 116 Die Entſtehung der Stadt Sachſenhauſen 117 Die Klingerkirche
265
Der Fall eines Kindes aus dem Fenſter Kloſters zu O Werbe 119 Der Name des Schloſſes Waldeck
266
Der Schloßfelſen 121 Eine Gräfin verunglückt zu Waldeck 122 Die Stollmühle
267
Der Sauerbrunnen zu Steinbach 124 Das Schloß zu Kleinern
268
Wölfe zu Gellershauſen 126 Schloß Kirchenrod 127 Ein Mord in der Kirche zu Odershauſen
269
Das Altarbild zu Braunau 129 Die Sarazenen 130 Die Römerhöhle
270
Hüddingen 132 Waldungen zu Armsfeld 133 Name Hemfurt
271
Der Begräbniſplatz der Braunauer 135 Der Name Braunau 136 Die Hunnen auf dem Johanniskopf
272
Die Donnereiche bei Geismar 138 Bonifacius ruht aus 139 Bonifaciusäcker zu Bergheim
273
Bonifaciuskanzel zu Bergheim
274
er Volkharding Seite
275
chen 256
375
256
396
259
509

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Beliebte Passagen

Seite 180 - Die volkssage will aber mit keuscher hand gelesen und gebrochen sein. wer sie hart angreift, dem wird sie die blätter krümmen und ihren eigensten duft vorenthalten, in ihr steckt ein solcher fund reicher entfaltung und blüte, dafs er auch unvollständig mitgetheilt in seinem natürlichen schmuck genugthut, aber durch fremden zusatz gestört und beeinträchtigt wäre.
Seite 42 - Meine Mutter hat mich todt geschlagen, Meine Schwester in den Berg getragen, Mein Vater hat mich gegessen : Bin doch noch da!
Seite 3 - Was so mannigfach und immer wieder von neuem erfreut, bewegt und belehrt hat, das trägt seine Notwendigkeit in sich, und ist gewiß aus jener ewigen Quelle gekommen, die alles Leben betaut, und wenn auch nur ein einziger Tropfen, den ein kleines zusammenhaltendes Blatt gefaßt, doch in dem ersten Morgenrot schimmernd.
Seite 1 - ... diesen merkwürdigen Ueberlieferungen aller Ernst und alle Genauigkeit des Forschens •und Untersuchens zugewendet werde, die wir der Sprache und den Liedern des Volks endlich überhaupt wieder angedeihen lassen. Sie mögen fortfahren, wie sie es lange Zeit hindurch unvermerkt im Stillen gethan haben, zu erheitern und zu unterhalten, allein sie dürfen jetzt zugleich wissenschaftlichen Werth in Anspruch nehmen, der ihnen viel weitere und allfemeinere Anerkennung sichert. Sie sind , wie sich...
Seite 207 - Burg durch eine Pforte in ein Gewölbe. Hier lagen Haufen von Gold und Silber, und reich, überreich war der glückliche Schäfer, denn die Jungfrau gab ihm zu verstehen, daß alle diese Reichthümer sein wären. Beladen mit Schätzen wollte er zurückkehren, als sie ihn warnte, das Beste nicht zu vergessen.
Seite 274 - Eine entschiedene Mundart haben wir gerne beibehalten. Hätte es überall geschehen können, so würde die Erzählung ohne Zweifel gewonnen haben. Es ist hier ein Fall, wo die erlangte Bildung, Feinheit und Kunst der Sprache...
Seite 1 - ... abgeschmackt, man weiß sie und liebt sie, weil man sie eben so empfangen hat, und freut sich daran ohne einen Grund dafür: so herrlich ist die Sitte, ja auch das hat diese Poesie mit allem unvergänglichen gemein, daß man ihr selbst gegen einen andern Willen geneigt sein muß.
Seite 152 - Ich kam vor kurzer Zeit In einen schönen Garten, Darin erblickte ich Viel Blumen mancher Arten; Und unter ihnen sah Ich eine Rose blühn, Nichts mehr verlangte ich, Als sie zu mir zu ziehn.
Seite 166 - Jahr wieder sterben. Der König, der an solche Dinge nicht glaubte, war froh und ritt nach Hause. Nach einiger Zeit bekam die Königin wirklich eine Tochter. Als diese aber 12 Jahre alt war, starb sie, wie das Männchen gesagt hatte. Vor dem Tode aber hatte die Tochter ihren Vater gebeten, er möge ihr ein Todtenkleid von schwarzem Sammet geben und sie von einem Soldaten bewachen lassen. Als die Prinzessin nun gestorben war, wurde der Sarg in die Kirche gestellt und ein Soldat als Wache beigegeben....
Seite 149 - Was fehlet dir, mein Herz, daß du so in mir schlagest? Wie kommt es, daß du dich so heftig in mir regest? Warum erhebst du dich mit solcher Übermacht? Warum entziehst du mir den süßen Schlaf bei Nacht?

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