Kolonie: Im Schatten der Matriarchin

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Independently Published, 12.08.2017 - 375 Seiten
Alternate History trifft Military Sci-Fi - in einem rasanten, humorvollen, spannenden Dreiteiler!

Santa Cruz de Tenerife, Kanaren: Ein junger Doktorand stößt bei seinen Forschungsarbeiten zu erdnahem Weltraumschrott auf eine Anomalie, die den spanischen Präsidentenpalast in helle Aufregung versetzt.

Nikosia, Zypern: Ein Medienproduzent wird bei seiner Ankunft auf der Mittelmeerinsel vom Flughafen weg verhaftet - ohne Angabe von Gründen. Man bringt ihn an einen geheimen Militärstützpunkt und stellt ihn einer illustren Runde vor.

Mossul, Irak: Die Anti-IS Koalition macht sich daran, die Millionenstadt den Händen des Kalifats zu entreißen. Doch im Gegensatz zu unserer Realität greift plötzlich eine weitere Fraktion in den Krieg ein. Eine, die niemand auf dem Radar hatte.

All diese Ereignisse sind der Auftakt zu einem rasanten Sci-Fi Abtenteuer in der Tradition großer Alternate-History Autoren wie Harris oder Turtledove - doch diesmal aus einer europäischen, orientalischen und asiatischen Perspektive geschrieben. Statt Hurra-Patriotismus gibt es eine schonungslose Abrechnung mit globalen Interessenskonflikten und eine Parabel auf die reale Kolonialzeit.

Die Grenzen zwischen Freund und Feind, Gut und Böse verschwimmen immer mehr, und so manche gute Absicht endet in einer Katastrophe. Insbesondere die Gedankenwelt der Protagonisten hält unserer Gesellschaft immer wieder einen Spiegel vor - der manchmal entlarvend, und manchmal durchaus humorvoll ist.

Und doch bleibt "Kolonie" im Kern immer noch Military Sci-Fi:Es mangelt nicht an an toughen Helden und Heldinnen, kernigen Sprüchen, epischen Schlachten und militärischer Action. Aber mit jedem weiteren Perspektivenwechsel erfährt der Leser, wie relativ Wahrheit sein kann - und wie schnell sie im Kriegsfall über die Klinge springt, wenn es der Propaganda dienlich ist. Als erstes Buch des Onur-Zyklus schlägt "Kolonie" den Bogen vom Kammerspiel zum globalen Kriegsgeschehen, mit Action, Spannung und Augenzwinkern.

"Es gibt sehr viele gute Science Fiction Werke am Markt, aber nichts in dieser gewagten Mischung und leserischen Leichtigkeit vergleichbares, das dem Onur Zyklus das Wasser reichen könnte."
"Ein Meisterwerk"
"Eine der besten SciFi-Reihen der letzten Jahre!"



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