Schwarzbuch Soziale Arbeit

Cover
Springer-Verlag, 09.10.2011 - 469 Seiten
Das 'Schwarzbuch Soziale Arbeit' versteht sich als Beitrag zur 'Thematisierung und Skandalisierung der Folgen neoliberaler Sozialpolitik für die Soziale Arbeit. Es wird gezeit, dass die Sparzwänge die Professionalität der Sozialen Arbeit behindern und immer weiter einschränken, dass gesetzliche Ansprüche, z.B. nach SGB VIII nicht mehr zuverlässig umgesetzt werden, dass Klienten im Kontext von Ökonomisierung und aktivierendem Staat nicht mehr auf Unterstützung hoffen können, wenn sie nicht zu denen gehören, die die Sozialpolitik als lohnend und effizient erachtet, dass sich Soziale Arbeit zunehmend in ein standardisiertes Industrieprodukt verwandelt, dessen Anwendung nur mehr angelernter Kräfte aber keiner eigenständigen und autonomen Profession Soziale Arbeit bedarf, und schließlich, dass Soziale Arbeit im Zuge der Hartz-Gesetzgebung wieder (einmal) autoritäre und ordnungspolitische Gedanken aufgreift.
 

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Inhalt

Vorwort zur 2 vollständig überarbeiteten und erweiterten Aufl age
15
Vorwort
17
1 Soziale Arbeit was ist das eigentlich?
23
Der Markt ist alles
91
3 Die Ökonomisierung der Sozialen Arbeit
114
4 Aktivierungspolitik und Soziale Arbeit
239
5 Was wird aus der Profession Soziale Arbeit?
345
6 Repolitisierung und Politisierung der Sozialen Arbeit
396
Literatur
443
Verzeichnis der Beispiele
459
Stichwortverzeichnis
461
Urheberrecht

Andere Ausgaben - Alle anzeigen

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2011)

Dr. Mechthild Seithe ist Professorin für Sozialpädagogik an der FH Jena.

Bibliografische Informationen