Annalen der Physik

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J. A. Barth, 1880
 

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Beliebte Passagen

Seite 479 - ... eine umfassende Arbeit ausgeführt, in welcher er sich die Aufgabe stellte, nicht sowohl neue Zahlenwerthe für die absoluten Leitungsfähigkeiten der verschiedenen Flüssigkeiten beizubringen, als vielmehr die Umstände aufzusuchen, welche auf das Leitungsvermögen von Einfluss sind, und die Richtung kennen zu lernen, in welcher dasselbe durch diese Umstände verändert wird. Zu diesemZwecke hat er eine grosse Anzahl von Flüssigkeiten der Untersuchung unterworfen mittelst eines einfachen Apparates,...
Seite 448 - Photometrie" überschriebenen Abschnitt gezeigt, dass in der theoretischen Photometrie nicht, wie bis dahin üblich war, die Flächenelemente einer leuchtenden Oberfläche, sondern die Volumenelemente des leuchtenden Körpers als lichtstrahlend zu betrachten seien. Demgemäss wurden der theoretischen Behandlung photometrischer Probleme die folgenden drei Sätze zu Grunde gelegt: I.
Seite 367 - Polarisation zweier Platinplatten vollständig die gleiche, denselben mag als andere Electrode wieder eine Platinplatte in verdünnter Schwefelsäure, eine Zinkplatte in Zinkvitriollösung, eine Kupferplatte in Kupfervitriollösung oder eine Silberplatte in Silbernitratlösung gegenüberstehen, und zwar gilt das sowohl für die Polarisation durch Sauerstoff als für die durch Wasserstoff.
Seite 505 - Stabes höher als der des parallelepipedischen; .für den letzteren ist nämlich so dass der Grundton des prismatischen Stabes ungefähr die Quinte von dem Grundton des parallelepipedischen ist. Nun soll untersucht werden, wie gross die Excursionen des freien Endes des prismatischen Stabes sein können, wenn die Dilatationen nirgends eine gewisse Grenze überschreiten sollen. In irgend einem Querschnitt findet das Maximum der Dilatation an seiner Grenze in den Augenblicken statt, in denen der Stab...
Seite 505 - Bei dem prismatischen Stabe ist daher, wie bei dem parallelepipedischen die Schwingungszahl des Grundtons mit dem Quadrat der Länge umgekehrt und mit der Dicke direct proportional, falls die Dicke an dem befestigten Ende gemessen wird. Bei gleichen Werthen von a und...
Seite 355 - Messungen scheint aber diese Annahme wirklich zu rechtfertigen. Ich habe die Methode der getrennten Messung vielfach angewandt; da es aber hier nicht meine Absicht ist, neue Angaben über Polarisationsgrössen beizubringen. so will ich nur Einiges beiläufig erwähnen. Man kann den Einfluss der Stromdichte auf die einzelnen Electroden sehr gut erkennen: als zur Zersetzung von verdünnter Schwefelsäure durch ein...
Seite 368 - Kraft einer inconstanten Zinkplatinkette vorher zweideutig schien, so kann man wohl etwas Aehnliches von den eben mitgetheilten Versuchsergebnissen nicht sagen. Wollte man auch die Polarisation einer Platinplatte durch Wasserstoff wieder einer Beseitigung des Sauerstoffs zuschreiben, so sehe ich doch nicht, wie man etwas Analoges gegen die...
Seite 358 - Juli 1878. p. 43. vollkommen füllte; die Säure wurde zum Sieden gebracht, wobei das Rohr so gelegt war, dass austretende Gase aus der Oeffnung entweichen mussten. Dann wurde das ganze Gefäss mit Flüssigkeit und Rohr in den Recipienten einer Quecksilberluftpumpe gebracht, die Flüssigkeit durch Evacuiren längere Zeit im Sieden gehalten und endlich das Ganze zwei Tage lang im Vacuum gelassen.
Seite 126 - Grosse \ innerhalb des engen Temperaturintervalles der Abkühlung constant ist. Zur Bestimmung des Temperaturquotienten — wurde die andere Löthstelle des Thermoelements dauernd auf 0° abgekühlt und das Thermoelement dauernd in den Kreis eines aperiodisch gestellten Galvanometers eingeschaltet. Da nach der oben geführten Rechnung die Temperaturen...
Seite 350 - Exner gewiss vollkommen Recht, wenn er die Abweichungen in den von verschiedenen Physikern darüber gemachten Angaben vorzugsweise der mangelhaften Beachtung der die Electrolyse begleitenden Nebenumstände (Plattengrösse, Beschaffenheit der Zersetzungsflüssigkeit, secundäre chemische Vorgänge usw) zuschreibt. "Wenn es sich nur um die Bestimmung des Polarisationsmaximums handelte (und das war der am häufigsten behandelte Fall), so waren indess diese Abweichungen gar nicht so erheblich; ich habe...

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