Strategische Spiele Für Einsteiger: Eine Verspielt-Formale Einführung in Methoden, Modelle und Anwendungen Der Spieltheorie

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Vieweg+Teubner Verlag, 11.10.2007 - 252 Seiten
Blödem Volke unverständlich treiben wir des Lebens Spiel. Gerade das, was unabwendlich, fruchtet unserm Spott als Ziel. Magst es Kinder–Rache nennen an des Daseins tiefem Ernst; wirst das Leben besser kennen, wenn du uns verstehen lernst. Christian Morgenstern.Galgenberg Keine andere mathematische Disziplin hat die Denkmuster der Wirtschafts– und Sozialwissenschaften und den Methodenkanon der Biologie so verändert, wie es (in den 60 Jahren ihres Bestehens) die Spieltheorie vermochte. Soziale Fallen, politische Scheingefe- te, evolutionäre Konfrontationen, ökonomische Verteilungskämpfe und nicht zuletzt literarische Streitfälle sind alle ihrem wesentlichen Gehalt nach ‚‚Spiele“ dieser Theorie. Dieses Buch wendet sich an Leser, die bereit sind, sich aus dem Blickwinkel einer zugleich formalen wie für die Praxis bedeutsamen Lehre den mannigfaltigen Kon?ikten des Lebens, der Wissenschaft und der Literatur zu stellen. Um den spieltheoretisch nicht vorbelasteten Laien an wesentliche Aufgabenstellungen, Modelle und Begriffe heranzuführen, bedarf es keineswegs der Weiheakte einer mathematischen Ausbildung. Logisches Denkvermögen, das selbst vor unterhaltsamer Rabulistik nicht zurückschreckt, ist alles, was nötig ist, um das Spiegelkabinett strategischer Entscheidungen unbeschadet zu durchschreiten. Dieser unbeschwerten Aus?ug in die Ideenwelt des strategischen Kalküls soll anhand von Formeln, Fabeln und Paradoxa erfolgen. Die Stationen dieser Reise untermauern die reine Mathematik des Kon?iktes, entwirren den Ariadnefaden, der durch das Labyrinth der Lösungskonzepte führt, und entschlüsseln die Mythen der Spieltheorie.

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Über den Autor (2007)

Alexander Mehlmann ist Professor am Institut für Wirtschaftsmathematik, Forschungsgruppe Operations Research und Nichtlineare Dynamische Systeme der TU Wien.

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