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frischen Anschauungen, von dem Glauben? Na«
Hume über den Glauben sagt 129

Sie^benzehnter Brief.
An denselben.
Führt Mystik leicht zu Fanatismus? Was heut zu
Tage Fanatismus heißt? Braucht man jetzt da-
vor zu warnen? 135

Achtzehnter Brief.

An denselben. Uebereinstimmung der mystischen Lehren und Ausdrücke

mit den biblischen 140

Neunzehnter Brief.

An denselben. Noch einige Einwürfe gegen Mystik 146

Zwanzigster Brief.

An denselben.

Züge aus Fenelons Leben. .! 156

Ein und zwanzigster Brief. An denselben. Stellen aus den Schriften und Züge au« dem Leben der Madame Guyon. . . , 171

Zwei und zwanzigster Brief. An denselben. Einiges aus dem Leben und den Aeußerungen der Madame Bourignon 129

Nützlichkeit der wohlbenuhten Ohrenbcichte. Sie
er^stirt auch bei Protestanten, obgleich nur frei-
willig. Auszüge aus Bertots (iüiecteur u,^.
«ti<z»«) Schrift: „Welcher Gestalt die Seelen
von Gott geführt werden." — Mittelbare und
unmittelbare Führung 253

N e un und zwanzigster Brief. An denselben. Einwürfe eines Philosophen gegen Mystik. — Man» gel von Bestimmtheit und Deutlichkeit bei Mystikern. Es gibt Uranschauungen im Innern, die gewisser als die äußern sind, sagt sogar Nuff«n. — Die Mystik soll die Menschen von der Welt ablösen. Beispiele vom Gegentyeil sind Gerson, Tauler, Thomas von Kempen, besonders Fenelon. — Von dem Höheren, Unendlichen. — Die Unthätigkeit der Mystiker ist blos Warten, bis der Herr winkt, wie bei Jesus. 270

Dreißigster Brief.

An denselben.

Etwas vom Satan, und ob die Mystiker sich so viel

mit ihm beschäftigen 285

Ein und dreißigster Brief.

An denselben. Es gibt keine objective Perfectibilität des Christenthums. Was man dafür anführt von der Perfectibilitöt des Menschen und des allen Testaments. — Indeß ist auch das Denkvermögen des Menschen durch seine Denkform begrenzt. Das neue Testament ist blos Fortsetzung des alten. Es widerspricht dem alten nicht. — Man will un« einen »ollendeten Rationalismus statt Christenthums geben 303

Zwei und dreißigster Brief. An denselben. Was die Mystiker als das höchste Gut ansehen. Von dem höchsten Gute der Griechen. Was den Mystikern das höchste Gut ist, kann freilich mißbraucht werden, und ist's manchmal geworden; aber das ist der Fall bei allem Großen. . . . 314

Drei und dreißigster Brief. An denselben. Etwas von Messiasideen. Sie waren allerdings bei den Iuden herrschend. Die Idee eines Mittelwesens zwischen Gott und den Menschen liegt in der menschlichen Natur. Alle Nationen haben auch ein solches geglaubt und erwartet. Wie es dem Menschen seyn müsse, der sich seiner höheren, geistigen Bedürfnisse recht bewußt ist und einen Iesus kennen lernt 323

Vier und dreißigster Brief. An denselben. Etwas vom falschen Mysticismus. — Er hat keinen bestimmten Zweck. Zwecklosigkeit ist sein Zweck. Es ist ein Durst nach Durst, wie Goethe sagt. Von dem philosophischen Mysticismus, dem das Universum aufgeschlossen wird, der sich einen Schöpfer schafft; bei dem die guten Engel Symbole der von Gott erschaffenen und erhaltenen Weltnatur, die bösen aber Symbole der sich selbst genug seyn wollenden Weltnatur sind, die darum vergänglich wird u. s. w. — Von dem ästhetischen Commentar eines Gemälde«, wo eine flatternde, unschuldige Taube

als gestaltete und gekühlte Flamme, und
ein neugeborner Gott erscheint, wo von ei-
ner Wißheirath die Redeist, die gewisser-
maßen durch einen Pflegevater wieder gut ge-
macht wird u. s. w. — Maria ist nach einem an-
dern ästhetischen, protestantischen Mystiker „die
Sonne der Frauen, die alle Iahrtausende
hindurch jedes weibliche Gemüth erwärmt, bei
dem der Proceß der Fleisches ertöd tu ng an
dem Busen eines liebenden, geliebten Wesens
vorgeht; bei dem sich der Stein regt und
Blume, die Blume aber auch, losgerissen von der
Erde, Thier werden möchte; bei dem man im
Brote des Abendmahls sich mit der ganzen Kör-
perwelt innig verbindet u. s. w. — Mythischer,
allegorischer Mysticismus. Alles Historische
schwindet dabei: der ersten Menschen Sünde ist
Mythe eines alten Weisen; die Erzählung von
der Sündfluth ist Mythe von — dem scythischen
Kriege; die ganze mosaische Gesetzgebung ist
Mythe; alle Reden Gottes sind — der Donner;
Zacharias glaubte blos im Rauch Etwas zu se-
hen; der Wahn war ein inneres Factum;
Jesu« ist nicht wirklich gen Himmel gefahren;
die Apokalypse ist eine Oper mit Prolog und
Epilog. — Was wird auf diese Art aus der Bi-
bel ? — Indeß gab es allerdings wahre Mythen.
Warum man aber jetzt offenbar als Thatsachen an-
gegebene Erzählungen zu Mythen machen will. . 33?

Fünf und dreißigster Brief.

An denselben.

Noch eine andere Art von falschem Mysticismus, den man den spielenden nennen könnte. Er entstand oder verbreitete sich durch die Tractatengesellschaft in England und in der Schweiz. Dort erschienen in Zeit von zehn Iahren an zwanzig Millionen sol

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