Sozialpolitik: eine sozialwissenschaftliche Einführung

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Die Sozialpolitik steht an der Schwelle zum 21. Jahrhundert wieder unter dem Zwang, sich ihrer Ausgangsbedingungen zu vergewissern und ihre Interventions- und Gestaltungsmöglichkeiten neu zu bestimmen. Denn mit der Krise und dem Umbau des Sozialstaats und angesicht des Globalisierungsdruckes ist die gesellschaftliche Orientierung verloren gegangen, an der entlang sich in den letzten 50 Jahren die sozialen Konflikt- und Konsensprozesse bewegt haben. Nun verfügen zwar die Sozialwissenschaften und die Pädagogik über eine breite Sozialstaatskritik, insgesamt aber über wenige ganzheitliche Ansatzpunkte zur Entwicklung eigener sozialpolitischer Konzeptionen. In diesem Sinne wird hier ein Beitrag zur Neubelebung sozialpolitischen Denkens aus sozialwissenschaftlicher und pädagogischer Perspektive geleistet. Das Lehrbuch gibt einen Überblick über die historische Gewordenheit des Sozialpolitischen, d.h. die unterschiedlichen Triebkräfte, die die Sozialpolitik in der industriekapitalistischen Moderne geprägt haben und analysiert von da aus die epochalen Problemkreise, die Leistungs- und Interventionssysteme sowie die gesellschaftlichen Konfliktfelder. Sozialpolitik wird dabei über ihren engeren institutionellen Bereich hinaus in ihrer gesellschaftspolitischen Reichweite offengelegt. Der Band wendet sich an alle sozialwissenschaftlich Interessierten, insbesondere an Studierende, Lehrende und Berufstätige in den Erziehungs- und Sozialwissenschaften.

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