Aufgewacht mit 45: ein Tirolerdorf in der Nachkriegszeit

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Albert Ahrens
BoD – Books on Demand, 14.08.2015 - 268 Seiten
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Mit einem Augenzwinkern, Ironie und viel Herzlichkeit beschreibt Albert Ahrens in autobiographischer Retrospektive 20 Jahre seiner nicht immer dornenfreien Kindheit und Jugend in den Tiroler Bergen der Nachkriegszeit. Der mittlerweile in Salzburg lebende Autor fügt authentische Anekdoten und Erlebnisse zu einem bunten Kaleidoskop einer Zeit zusammen, in der Armut und Überlebenskampf eine heute kaum mehr vorstellbare Bedeutung haben. Ein präpotenter Großbauer mit Nazivergangenheit und ein polternder Pfarrer, der Wasser predigt und Wein trinkt sowie einige kauzige Einwohner werden ebenso süffisant beschrieben, wie das Dorfleben und Brauchtum an zahlreichen Festen. Eine besondere Rolle spielt Philomena, die hinkende Magd und gute Seele des Dorfes. Sie versteht, konsequent mahnend und subtil gegen das verhängnisvolle Schweigen der Nachkriegszeit anzukämpfen. Zentrale Bedeutung gibt der Autor der Landidylle seines Wohnortes, seiner kinderreichen Bergbauernfamilie, seinem Werdegang in einer politisch unruhigen Zeit, aber auch seinen prickelnden Leiden- und Liebschaften lange vor dem 45. Lebensjahr, in dem ein Tiroler "aufwachen" und sein Leben genießen darf.
 

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