Veröffentlichungen der Kommission für Neuere Geschichte Österreichs, Band 2

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Seite 143 - So hatte der Großfürst wieder jemanden, den er nach Belieben auf Polen loslassen konnte, wie einst sein Vater Mengli-Girej und Stephan von der Moldau." (UEBERSBERGER, H.: Österreich und Rußland seit dem Ende des 15. Jahrhunderts. Wien, Leipzig 1906 (= Austria. Kommission für neuere Geschichte Österreichs. Veröffentlichungen, 2), Nachdruck: Nendeln 1969, S. 147. 8 FORSTREUTER, K.: Preußen und Rußland...
Seite 97 - ... führen.396 392 Vgl. Acta Tomiciana 3, Nr. 591; siehe auch ZIMIN, Rossija, S. 178. 393 Acta Tomiciana 3, Nr. 592. Hans Uebersberger meint, dieser Vorschlag einer Vermittlung des Königs von Dänemark könne bei dem Moskauer Großfürsten keinen Zweifel an der Bündnistreue geweckt haben, "[...] da doch Ösler und Burgstaller ihm schon einen ähnlichen Antrag, nämlich die Beschickung des Lübecker Tages, im Namen des Kaisers übermittelt hatten" (UEBERSBERGER, Österreich und Rußland, S.
Seite 384 - ... verhaßten Deutschtums. Verhaßt nicht nur durch die Erinnerung der ständigen und harten Kämpfe mit dem Deutschen Orden, sondern auch aus inneren und materiellen Gründen. Hatte nicht die Szlachta die größten Anstrengungen machen müssen, um das deutsche Element in den polnischen Städten, wie es einst zur Kolonisation ins Land gerufen worden war, politisch rechtlos zu machen, um es auch wirtschaftlich an die Wand zu drücken? Freilich, es sei auch nicht geleugnet, daß der Mangel an Gemeinsinn...
Seite 92 - Die Katastrophe. Nicht das Glück allein hat die Habsburger emporgetragen. Daß sie, was es ihnen bot, kühn zu erfassen verstanden und keine Mühe noch Gefahr scheuten es festzuhalten, daß sie trotz Allem, was ihnen in den Weg trat, ihr Ziel unverrückt im Auge behielten, daß sie in jedem Errungenen eine neue Aufgabe und einen neue» Anlauf fahen, das fesselte das Glück an ihr Haus. Ein königlicher Geist, der Geist der Größe erfüllte es.
Seite 455 - Sammlung bisher noch ungedruckter kleiner Schriften zur älteren Geschichte und Kenntnis des russischen Reiches, l, Berlin, 1820, S.
Seite 285 - doctores und maister in allerley kunsten, glockengießer, bergkvorstendige, goldschmitte, leuthe, so im wasser suchen, auch / zimmerleuth und steinmeczen, sonderlich die zierliche kirchen / pawen konnen, prunmaister, pappiermacher, wundtarcze und dergleichen kunsterfarne...
Seite 421 - Stczyca schicken die litauischen Senatoren einen Vertrauensmann zum Kaiser, um ihn aufzufordern, er möge auf den Zaren wirken, daß dieser seine Gesandten mit der feierlichen Erklärung zum Reichstage schicke, er werde mit Polen-Litauen nur dann Frieden und Freundschaft halten, wenn Erzherzog Ernst zum Könige gewählt werde. Wenn aber die russischen Gesandten nicht mehr zum Reichstage kommen können, dann i) JJ Lappo, Das Großfürstentum Litauen von der Lubliner Union bis zum Tode Stephan Bäthorys...
Seite 571 - W. Bauer, Das Register- und Konzeptswesen in der Reichskanzlei Maximilians I. bis 1502, Mitteil, des Institutes für österr.
Seite 381 - ... Kräfte gegangen. Das Wenige, was man von Ungarn besaß, war in steter Gefahr und schon seine Verteidigung erforderte keinen geringen Kraftaufwand. Was nun, wenn ein habsburgfeindlicher König Polens mit den Türken und dem Fürsten von Siebenbürgen gemeinsame Sache gegen Österreich machte? Standen da nicht auch Böhmen und die österreichischen Erbländer und nicht nur Ungarn in Gefahr? Wie aber, wenn es gelang, auf den Thron Polen-Litauens einen Habsburger zu setzen und dann im Bunde mit...
Seite iv - Überhaupt ist es wichtig festzustellen, daß das moskauische Rußland eine pedantisch .genaue Kanzleiführung besaß und eine Schreibseligkeit entwickelte, die ohne Beispiel dasteht und es erklärlich macht, daß trotz der Kremlbrände und periodischen Überschwemmungen (im alten Archivsgebäude) über die auswärtigen Beziehungen Rußlands eine Masse archivalischen Materiales auch aus dem 16. Jahrhundert vorhanden ist, die vielleicht nur die Archive der Republik Venedig und des Vatikans übertreffen....

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