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kunft entschieden. Sein Eintritt in die Reihe der rechtmäßigen Fürstenhäuser und die Geburt eines Thronerben schienen die Hoffnungen der Bourbonen für immer abzuschneiden. Doch Stolz und Herrschsucht trieben den Unerjättlichen von Unternehmung zu Unternehmung und machten seinen Namen zum Schrecken der Fürsten wie der Völker. Eine furchtbare, von dem Despotenknecht Savary (Rovigo) geleitete Staatspolizei unterdrücte im Innern den letzten Rest von Freiheit und bedrohte, wie einst die Siegelbriefe, jeden Verdächtigen mit willkürlicher Haft in den zahlreichen Staatsgefängnissen; nach Außen nahmen die gewaltsamen Verbindungen, Trennungen und Vertauschungen von Ländern und Gebietstheilen kein Ende; was der Ges waltige heute schuf, stürzte er morgen um; wen er in einem Jahre groß gemacht, demüthigte er im nächsten. Alles lag in Schrecken gefesselt vor dem mächtigen Weltbeherrscher, der wie ein höheres Wesen Gnaden und Ungnaden austheilte. Das Schwert des Damokles schwebte beständig über Fürsten und Völkern, Niemand sah einer dauernden Zukunft entgegen; es herrschte weder Plan noch System; Willkür, Leidenschaft, Despotenwille traten an die Stelle des Völkerrechts ; Continentalsperre, Steuerdruc, Militäraushebungen waren die Geißeln der befreundeten Länder; Kriegsnoth, Erpressungen und Einquartierungen die Drangsale der feindlichen Völker. Dabei wurden Presse und Buchhandel in enge Fesseln geschlagen uud alle Bücher und Zeitschriften mit größter Strenge überwacht. Aber wie sehr immer Polizeiund Censurdruck jedem Widerspruch vorzubeugen suchten, der Hauch der Geisterwelt, den bornirten Seelen unvernehmbar, drang durch alle räumlichen Schranken.

Gegen England, das allein, unbesiegt dastand und alle Friedensvorschläge ab= Licengen. wies, richtete sich der ganze Zorn des Machthabers; und da er glaubte, dasselbe durch Vernichtung seines Handels mit dem Festlande überwinden zu können, so wurde die Continentalsperre zur Verzweiflung des Handels- und Gewerbstandes immer strenger. Ade festländischen Staaten wurden allmählid dahin gebracht, sich den kaiserlichen Sperrgesegen zu fügen, und ein Heer von Zollwächtern beaufsichtigte die Grenzen und Landungsorte, ohne doch den großartigen Schleichhandel, der von Helgoland, Sicilien und Malta aus schwungvoll betrieben wurde, verhindern zu können. Nur gegen besondere bezahlte Erlaubnißicheine (licenzen) durften Schiffe fremde Erzeugnisse, deren man für die inländische Industrie bedurfte, wie Indigo, Cochenille, Feữe u. A., in französische Häfen einführen, eine Verfügung, die den Schleichhandel bes förderte und den rechtlichen Raufmann zu Grunde richtete, während der Unredliche durd) Bestechung leicht die Licenz zur Uebertretung des Continentalsystems erlangen konnte. Der Zodtarif vom Schloß Trianon belegte alle Colonialwaaren mit einem 5. Aug. Einfuhrzod von 50 Procent; und das Decret von Fontainebleau bestimmte, „daß 19. Dit. im Bereich der von den französischen Truppen besepten Drte“ alle aus englisden Fabriten stammenden Waaren mit Beschlag belegt und verbrannt werden sollten. Das Verhehlen englisder Fabrikate wurde mit barbarischer Härte gezüchtigt.

Diese Maßregeln drohten das Königreich Holland, dessen Wohlstand unter der Holland. Fremdherrschaft schon so sehr gelitten und dessen Staatshaushalt zerrüttet war, volende ins Verderben zu stürzen. König Ludwig, dem die Leiden seines Volks zu Herzen gingen, machte seinem Bruder Vorstellungen und sudite ihn zu einer Milderung

der Handelssperre zu vermögen, erhielt aber von demselben die merkwürdige Antwort, daß er zuerst das Interesse des Naisers, dann den Vortheil Frankreichs im Auge haben müsse und daß die Pflichten gegen sein Volt erst nach diesen fämen. Als dessen ungeadytet Ludwig die Umgehung der Handelssperre mit Milde und Nachsicht strafte, ließ Napoleon durch Schaaren faiserlicher Mauthbeamten und durch eine bewaffnete Seemacht die holländischen Küsten bewachen und verband Seeland, Nordbrabant und das Südufer der Waal mit dein französisden Kaiserreich. Diese Mißhandlung eines Volks, das bisher Gut und Blut dem mächtigen Nadbar geopfert, empörte den wohlmeinenden Ludwig. Unwillig entsagte er zu Gunsten seines Sohnes einem Thren,

den er nidyt länger mit Ehren bekleiden konnte, gab aber dadurch nur dem Raijer 9. Juli 1810. Gelegenheit, ohne Rücfidit auf seines Bruders Verfügungen des Königreid

Holland mit Frankreidy zu vereinigen.

Dies hatte auch den Verlust der noch übrigen Pflanzungen der Folländer in Ofte und Westindien zur Folge. Der König von Holland, unter dem die jährlichen Ausgaben bis zu 90 Millionen gestiegen waren, zog fidh in den Privatstand zurüd und lebte fortan als Graf von St. Len theils in Desterreich, theils in Italien († 1846). — Holland, von dem man geltend machte, daß es nur aus Anschwemmungen französischer Flüsse, des Rbeins, der Maas und der Sdjelde, entstanden sei und somit rechtlid an Frankreich ge höre, wurde nebst dem seit 1807 damit verbundenen Fürstenthum Ostfriesland unb der Herrschaft I ever in sieben Departemente getheilt und dem Staiserreiche einverleibt. Amsterdam wurde zur dritten Stadt erklärt, aber Voltozahl und Wohlstand waren be deutend gesunken.

December

$amburg. Nach der Einverseibung von Holland verband Napoleon die Hansestädte Ham: 1810." burg, Bremen, Lübed, das dem Rheinbunde zugehörige Herzogthum Dlden:

burg und andere zwischen Rhein und Elbe gelegene Ländergebiete (besonders das kurz vorher an das Königreich Westfalen abgetretene Hannover) mit Frantreid, das jonit die Ufer der Nord- und Ostsee beherrschte und 130 Departemente zählte. Hamburg wurde zur Hauptstadt des neuen Regierungsbezirks (Gouvernement) erhoben und der harte, ungerechte Davoust, „Norddeutschlands Wächter und Qualer," als Befehlshaber, und französische Verwaltungsbeamte als Volstreder der kaiserlichen Decrete eingesetzt. Nirgends ist die Geißel der Fremdherrschaft mit ihren entsittlichenden Wirkungen bitterer gefühlt worden als in dieser Stadt. Aus der Kanton Wallis in der Schweiz mit der Simplonstraße wurde dem neuen Weltreide beigefügt, „damit die Anarchie daselbst ein Ende nehine“ (12. November). Die große Mißstimmung über das rechtlose Regiment der Widfür und des Despotismus, die sich namentlid, in Deutschland kund gab, war selbst den Franzosen kein Geheimniß, wie man aus dem merkwürdigen Brief des Hieronymus Bonaparte vom Decentber 1811 kurz vor dem russijden Feldzug ersieht. „Die Gährung", schreibt er an seinen kaiserlichen Bruder, ,,ist auf dem höchsten Gipfel, die thörichtsten Hoffnungen werden unterhalten und mit Begeisterung gepflegt; man stellt sich das Beispiel SN niens vor Augen, und wenn der Krieg zum Ausbruch kommt, werden die Gebiek zwischen Rhein und Oder der Heerd eines gewaltigen Aufstandes werden. Die māc= tige Ursache dieser Bewegung ist nicht allein der Haß gegen die Franzosen und die Ungeduld, das fremde Toch zu tragen; sie liegt noch stärker in dem Unglüd der Set ten, dem Ruin aller Klassen, der Ueberbürdung mit Auflagen, Kriegssteuern, Unter haltung der Truppen, Durdymärschen und Quälereien aller Art, die sich ohne Unter= laß wiederholen. Die Verzweiflung der Völfer, die nichts mehr zu verlieren haber, ist zu fürchten.“

6. Der Krieg gegen Rußland (1812).

§. 764. Veranlassung. Die Erweiterung des französischen Reichs bis zur Rüste der Ostsee, wobei der Herzog von Oldenburg, ein naher Verwandter des russia iden Kaiserhauses, seines Landes beraubt warb, gab der Freundschaft Aleranders zu Napoleon (die schon seit der Vergrößerung des Herzogthums Warschau im Wiener Frieden erkaltet war) einen mächtigen Stoß. Die Spannung der beiden Höfe machte fid bald kund in der gereizten Sprache der Diplomaten, in kränkenden Verfügungen, in den verdedten und offenen Angriffen der Zeitungen. Die Forderung Napoleons, daß Rußland audh die Einfuhr des Zuders und Kaffee's, der einzigen überseeischen Handelsartikel, deren Zugang unter neutraler Flagge gestattet war, verbieten solle, beantwortete Alerander mit einem neuen Zolltarif, der die Einführung franzö= filder Waaren erschwerte, während er die englischen begünstigte. Da entbrannte der Zorn des stolzen Kaisers und bei seiner Natur war ein neuer Krieg vorauszusehen. Alexander, der den Kampf nicht scheute, gab das Signal durch die trotzige Forderung, daß die französischen Besaßungen Pommern und Preußen räumen sollten. Die Verhandlungen dauerten noch fort, als Napoleon bereits durch Abschluß eines Bündnisses mit Preußen und Desterreich, worin sich diese Staaten zur Stellung beträchtlicher Streitkräfte verpflichteten, seine kriegerischen Absichten kund gab. Wäh= rend seine unermeßlidhen Heere in das Herz von Deutschland rüdten, wurde zur Vertheidigung Frankreichs eine aus drei Cohorten verschiedenen Alters bestehende Landwehr errichtet. Ein Unglüd für Napoleon war es, daß es den Russen gelang, die Türfen zum Abschluß des Frieden 8 von Bucharest zu bringen (§. 751) und den von Napoleon beleidigten Bernadotte von Schweden-durch Aussidhten auf den französischen Thron als Bundesgenossen zu gewinnen. Der Tugendbund, obwohl bereits durch einen königlichen Kabinetsbefehl vom 31. December 1809 auf= gelöst, wirkte noch im Stillen für seinen hohen Zwed, und in Petersburg arbeitete eine Anzahl deutscher Patrioten für die Befreiung des Vaterlandes, während der preußische König und seine Regierung nothgedrungen den Geboten des Gewaltigen gehorchten und preußische Truppen den fremden Fahnen folgten.

§. 765. Napoleons Zug gen Moskau. Im Mai erschien Na- 1812. poleon mit seiner Gemahlin in Dresden, wo sich alle Fürsten des Rheins bundes, so wie der Kaiser von Desterreich und der König von Preußen einfanden, um dem Mächtigen, der jegt halb Europa gegen Rußland unter die Waffen rief, ihre Huldigungen darzubringen. Nach einem zehntägigen Aufenthalt in der glänzenden Fürstenversammlung eilte Napoleon zu seinem gegen eine halbe Million starfen, aus verschiedenen Nationen gemischten Heere, das mit mehr als 1000 Ranonen und 20,000 Backwagen zwischen Weichsel und Niemen (Memel) zerstreut aufgestellt war. Der linke Flügel, größtentheils aus Preußen und Polen unter Macdonald 8 Führung bestehend und zur Eroberung Aurlands und lievlands bestimmt, berührte die Gestade der Dstjee; der rechte, ben das von Schwarzenberg geführte österreichische Hülf8heer mit einer französischen und sächsischen Truppenabtheilung unter Reynier bildete, stand am untern Bug der russischen Südarmee gegenüber; das Hauptheer, das Napoleon selbst befehligte und unter ihm die geübtesten Feldherren aus seiner Schule, segte im Juni über den Niemen und rückte in Wilna, 12. Juni der ehemaligen Hauptstadt Litthauens, ein. Die Erscheinung der Franzosen

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weckte in den Polen das unterdrückte Nationalgefühl und die Hoffnung einer Wiederbelebung ihres Reiches in der alten Ausdehnung. Hatte doch Napoleon selbst in einer Ansprache an die Soldaten seinen Heerzug wider Rußland als „zweiten polnischen Krieg“ bezeichnet! Am Tage seines Einzug in Wilna sprach daher der Reichstag von Warschau die Wiederherstellung des Königreichs Bolen aus und beschloß die Bildung einer Generalconföderation. Mit Jubel und Begeisterung wurde Napoleon als Helfer und Retter von den ungestümen Slaven begrüßt und es wäre ihm leicht gewesen, den friegerischen Geist des Volkes zu einem Nationalkampfe wider Rußland zu entflammen. Aber Volksbewegungen waren nicht nach Napoleons Sinn; er untersagte die Erhebung in Masse und schlug den Enthusiasmus der Polen bedeutend nieder, als er ihren Abgeordneten erklärte, aus Rücksicht für Desterreich könne er nicht in die Wiederherstellung der alten Republik in ihrer ganzen Ausdehnung willigen. Dennoch stritten polnische Heere unter Poniatowski und andern Führern mit gewohnter Tapferkeit unter Napoleons Adlern gegen den Erbfeind ihrer Nation, und das polnische Volt unter

stüßte aus allen Kräften die fremden Arieger, die jeßt bei furchtbaren Regen15.-27. güssen von Wilna nach Witepsk zogen. Moskau, „das Herz von Rußland," 1812. war Napoleons Ziel; bald aber merkte er, welchen gewaltigen Bundesgenossen

die Russen an der Natur ihres Landes hatten. Die Wege waren ungangs bar, die Zufuhr blieb aus oder reichte nicht hin; das arme, schlecht angebaute Land bot wenig Lebensmittel; das Fleisch von gefallenem Vieh und das Wasser aus den Pfügen war oft die einzige Nahrung und Labung; Krantheiten, durch das Klima und den Genuß unreifen Roggens herbeigeführt, lichteten die Reihen der Krieger und füllten die Hospitäler. – Die russischen Feldherren Barclay de Tolly und Bagration führten den Krieg „nach Barther-Art“; sie mieden eine Hauptschlacht, und lodten den Kaiser, der mit Ungeduld ein entscheidendes Treffen wünschte, immer tiefer ins Innere des Landes. Schon bei Witepst hatten sich die Russen nach Murats kühnem Angriff auf das befestigte Lager in aller Ordnung zurücgezogen, was den Kaiser sehr bedenklich machte, so daß er ernstlich an eine Ueber

winterung in Polen dachte. Allein Ehrgeiz und Leidenschaft rissen ihn fort. 17. Aug. Bei Smolensk kam es zuerst zum blutigen Kampfe; aber nachdem man

einen ganzen Tag ohne Entscheidung gefochten, verließen die Russen in der Nacht die in Brand gerathene Stadt und segten ihren Marsch gen Mostau fort. Der Sieger fand am andern Morgen eine mit Blut getränkte und mit Leichen bedeckte Brandstätte. In Smolensk wurde Kriegsrath gehalten; aber so viele Stimmen sich auch gegen die Fortsegung des unheilverfündenden Zuges erklärten, Napoleon bestand auf der Eroberung von Moskau, wo er zu überwintern und Alexander zu einem Frieden zu zwingen gedachte, und überschritt beu Dnepr. Die Russen murrten über Barclay's Ariegführung, wie einst die Römer über das Zaudern des Fabius, weshalb Alerander den Waffengenossen Suwaroffs Kutusoff zum Oberanführer ernannte, der als

7. Sept.

Eingeborner dem Volke näher stand und durch seine Anhänglichkeit an die religiösen Gebräuche und die altrussischen Sitten und Gewohnheiten bei dem gemeinen Russen sehr beliebt war. Nun gestaltete sich der Kampf zu einem Nationalkrieg. Ueberall flohen die Einwohner vor dem heranrückenden Feinde, nadıdem sie zuvor ihre Wohnungen und Dörfer in Brand gesteckt und ringsum Alles verwüstet hatten. Schrecklich verminderten sich die Schaaren der großen Armee durch Hunger, Krankheit und feindliche Angriffe. Die heilige Stadt Moskau durfte Kutusoff nicht in die Hände der Franzosen fallen lasjen, wenn er nicht alle Volksliebe verlieren wollte. Darum machte er Halt und führte dadurch die mörderische Schlacht von Borodino an der Moskwa herbei, in der zwar die Franzosen die Wahlstatt behaupteten, "1812.** aber die Russen in Ordnung abziehen lassen mußten. Ueber 70,000 Leichen deckten das Schlachtfeld; Ney („Fürst von der Moskwa“) war der Held des Tages. Zehn französische Generale und eine nicht minder große Zahl russijder (unter ihnen der tapfere Bagration) waren gefallen, die Verwundeten wurden fast sämmtlich das Opfer der Nälte, des Hungers oder der Berblutung. Am 14. September zogen die Franzosen in die mit zahllosen Thürmen und vergoldeten Kuppeln versehene alte Hauptstadt Moskau ein, die aber vorher von dem Adel und der wohlhabenden Bürgerschaft verlassen worden, so daß die meisten Häuser leer standen und der Pöbel im Besig der Stadt war. Schon beim Einzug überfiel ein unheimliches Grauen die Soldaten, als sie in den Straßen blos einiges Gesindel herumschleichen sahen, aber wer schildert ihr Entsetzen, als der viertägige Brand von Moskau, 15. Sept. der bei dem Abgang aller Löschanstalten bald zu einem Flammenmeer sich gestaltete, neun Zehntel der aus Holz gebauten Stadt, nebst der alten Zaarenburg (Kreml), die sich Napoleon als Wohnstätte ausersehen, in Asche legte, und mit einem Schlag alle ihre Hoffnungen zu nichte machte? Der Stattþalter von Moskau, Rostopidin, „ein echter Russe, der unter der glatten Hülle abendländischer Formen die ganze Wildheit und Leidenschaft eines Barbaren barg,“ hatte ohne des Kaisers Befehl diese entsegliche That angeordnet, um der großen Armee die Winterquartiere zu rauben und sie zu einem verderblichen Rückzug zu zwingen. — Aller Zucht und Ordnung vergefjend stürzten sich die Soldaten in die brennenden Häuser, um ihre RaubLust und Leidenschaft zu befriedigen.

S. 766. Rückzug der großen Armee. Aus Allem ging hervor, daß die Russen einen Vernichtungskrieg führten, und dennoch ließ sich Napoleon, in unbegreiflicher Verblendung, durch die arglistig unterhaltene Hoffnung eines Friedens zu einem Aufenthalte von 34 Tagen in Moskau verleiten, ohne begreifen zu wollen, daß Kutusoff ihn bis zum Eintritt des Winters inzuhalten suche, damit die Kälte die schlecht gekleideten und am Nothdürftigten Mangel leidenden Soldaten auf dem Heimweg vernichte. Er erreichte einen Zwed. Ende October wurde der verhängnisvolle Rückzug angetreten, er in der Geschichte der Kriegsleiden seines Gleichen nicht hat. Der anHeber, Geschichte. II. 9. Aufl.

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