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wie den Nitrat-N auszunützen. Die Nitrifikation ist daher kein so durchaus notwendiger Vorgang für die Kulturpflanzen, wie es für gewöhnlich angenommen wird. (Landw. Jahrbb. 34. 761–82. 23/10. 1905. Halle a/S. Bakteriol. Abteil. d. agrikchem. Vers.-Stat.) MACH.

W. Krüger, Einfluss der Düngung und des Pflanzenwuchses auf Bodenbeschaffenheit und Bodenerschöpfung. Bei seinen Unterss. über die Bedeutung der Nitrifikation (s. vorst. Ref) hat Vf, beobachtet, 1. dass bei Herst. der Extrakte aus dem ursprünglich gleichen Boden der Vegetationsgefässe das Absetzen des mit W. ausgeschüttelten Bodens je nach den Umständen (Düngung und Pflanzenart) sehr verschieden schnell und unvollständig von statten ging und 2, dass die zur Prüfung auf NH, notwendige vorherige Ausfällung von CaO u. MgO durch Na,CO, u. NaOH sehr ungleiche Mengen an l. Kalk- und Magnesiasalzen in den einzelnen Bodenextrakten erkennen liess. Bei näherer Verfolgung dieser Erscheinungen hat sich ergeben, dass das schlechte Absetzen, Undurchlässigwerden und Verschlämmen des Bodens und seine Neigung zur Krusten- und Klossbildung bei Chilesalpeterdüngung nicht auf der Ggw. des Natronsalpeters als solchem beruht, sondern wohl in erster Linie nur durch die Weigerung der Natronaufnahme seitens der Pflanzen u. B. von Na,CO, bewirkt wird. Kartoffeln u. Senf lösen die genannten Erscheinungen stark aus, während Futterrüben und Gerste nur eine kaum merkliche Veränderung bewirken. Das Verhalten der Pflanzen gegenüber anderen Na-Salzen bedarf noch der weiteren Untersuchung.

Bezüglich der zweiten Beobachtung hat sich herausgestellt, dass Düngung mit schwefelsaurem Ammonium, die Löslichkeit der Ca- u. Mg-Verbb. im Boden erhöht, während Na-Salze, besonders kohlensaures Natrium sie herabsetzen. Der geringere Gehalt der mit Na-Nitrat gedüngte Gefässe an l. Ca- und Mg-Verbb. gegenüber den Gefässen ohne N-Düngung scheint daher nicht allein das Ergebnis der Mehraufnahme durch die bei N-Düngung besser entwickelten Pflanzen zu sein, sondern zum Teil auch auf der Wrkg des bei einzelnen Kulturpflanzen bei Chilesalpeterdüngung gebildeten Natriumcarbonats zu beruhen. (Landw. Jahrbb. 34. 783–804. 23/10. 1905. Halle a. S. Bakteriol. Abt. d. agrik.-chem. Vers.-Stat) MACH.

H. Wilfarth, H. Römer und G. Wimmer, Über die Nährstoffaufnahme der Pflanzen in verschiedenen Zeiten ihres Wachstums. Vff haben die Zu-, bezw. Abnahme der Trockensubstanz und ihres Gehaltes an N, K„O, Na,O, P„O. u. Stärke (Kohlehydrate, die durch 1 stdg. Erhitzen von 5 g Substanz mit 100 ccm W. auf 100°, 2stdg. Behandeln mit Diastaselsg. bei 50–60° und Inversion des Filtrates mit HCl in reduzierende Zucker überführbar waren) bei verschiedenen Kulturpflanzen durch fortlaufende Unterss. der in ihre einzelne Teile zerlegten Pflanzen zu verfolgen gesucht. Die Ergebnisse werden in folgenden Sätzen zusammengefasst: 1. Die Nährstoffaufnahme vollzog sich nicht gleichmässig; Gerste, Sommerweizen, Erbsen u. Senf hatten das Maximum der Nährstoffe schon etwa zur Zeit der Blüte und des beginnenden Fruchtansatzes aufgenommen, bei den Kartoffeln wurde dieses Maximum erst in der letzten Ernte erreicht. – 2. Die von Gerste, Sommerweizen, Erbsen u. Senf im Maximum aufgenommenen, hier durch Analyse bestimmten Nährstoffmengen verblieben in dieser Menge nicht dauernd in den Pflanzen. Mit Ausnahme der P„O, wanderte ein mehr oder weniger grosser Teil der Nährstoffe, wenn die Pflanzen ihrer Reife entgegengingen, in den Boden zurück. – 3. Diese Rückwanderung schien von der Menge der den Pflanzen zur Verfügung stehenden Nährstoffe abhängig zu sein. Bei Mangel eines Nährstoffes (hier nur für K„O-Mangel festgestellt) war die Rückwanderung eine relativ grössere als bei voller Ernährung. – 4. Bei Kartoffeln fand eine Rückwanderung in den Boden nicht statt. – 5. Das im ganzen erzeugte Trockengewicht nahm bei allen Pflanzen bis zur Reife zu, es sei denn, dass durch den Mangel eines Nährstoffes dem Wachstum schon früher Einhalt getan wurde. – 6. Die erzeugte Stärkemenge nahm unter allen Umständen bei allen Pflanzen, mit Ausnahme des Senfes, bei dem in den Körnern die Stärke durch Fett

ersetzt wird, bis zur Reife der Früchte zu. (Landw. Ver-Stat. 63. 1–70. Bernburg. Vers.-Stat.) MACH.

K. Andrlik und B. Mysik, Schossrübe und normale Rübe. Vff hatten vergleichende Studien zur Ermittlung der Unterschiede in der Zus. der Schoss- u. der normalen Rübe angestellt. Die in Tabellen niedergelegten Befunde ergeben, dass, was zunächst die Wurzel der Schossrübe betrifft, deren Gewicht grösser und auch kleiner sein kann als bei normaler Rübe, ebenso ihr Zuckergehalt. Die Wurzel der Schossrübe ist aber ärmer an Kali, Phosphor- und Schwefelsäure, reicher an Kalk und Magnesia, ärmer an Stickstoff überhaupt, wie auch an Ammoniak- und Amid-N, ferner an schädlichem N. – Die Menge des Markes überstieg jene bei normaler Rübe nur wenig. – Die Schossrübe verbrauchte zu ihrer Vegetation mehr Nährstoffe, Kali, Stickstoff und Phosphorsäure; diese aber wurden in den oberirdischen Organen aufgespeichert. Sie bildete mehr organische Substanz als die normale Rübe und sammelte sie hauptsächlich in ihren oberirdischen Organen an; von diesen entfielen auf Zucker bloss 46–50%, bei der normalen Rübe hingegen 54–69%. Der grösste Anteil der zuckerfreien, organischen Substanz entfiel auf das Mark. – Diese Tatsachen lassen darauf schliessen, dass die Schossrüben eine höhere Lebensenergie entwickeln, was mit den bisherigen Anschauungen, die das Entstehen der Schossrüben auf eine Hemmung des Wachstums teils durch Witterungseinflüsse, teils bei der Bearbeitung zurückführen, nicht übereinstimmt. (Zeitschr. f. Zuck.-Ind. Böhm. 30. 61–70. November 1905. Prag. Versuchsstation f. Zuckerindustrie.) RONA.

K. C. Neumann, Über den Zusammenhang zwischen der Witterung und der Vegetation der Rübe. Bekanntlich bewirken Niederschläge eine Vergrösserung der Wurzel u. des Krautwerkes der Rübe, während sonniges Wetter die Zuckerbildung in der Wurzel befördert. Aufzeichnungen aus 11 Zuckerfabriken im nordwestlichen, mittleren und östlichen Teile Böhmens, die die Zunahme des Wurzelgewichtes und des Zuckergehaltes mit den Niederschlägen und der Sonnigkeit der Witterung vergleichen, illustrieren diese Verhältnisse. – Ferner kann Vf. zeigen, dass seine Ansicht, der normale Zuwachs in einer Vegetationswoche für eine Rübenwurzel betrüge 6 g Zucker in den beiden Hauptmonaten, August und September, auch auf Grund der diesjährigen Erfahrungen ihre Geltung behält. (Zeitschr. f. Zuck.-Ind. Böhm. 30. 79–83. Nov. 1905. – Aus d. Generalversammlung d. ostböhm. Zuckerfabrikanten-Vereins am 8/9. 1905. in Brandeis a. d. Adler.) RONA.

Mineralogische und geologische Chemie.

G. B. Negri, Kristallographische Untersuchung des Carborundums. Vf, erklärt die tafelförmigen oder pyramidalen Kristalle für hexagonal (ditrigonal-skalenoedrisch). (Rivista di miner. e cristall. ital. 29. 33–89; Z. f. Kristall. 41. 269–71. 17/10. 1905. Genua. Ref. ZAMBONINI.) EfzoLD.

G. d'Achiardi, Die Bildung des Magnesits auf der Insel Elba. I. Grube von d'Oggi (San Piero in Campo). Die Grube der Grotta d'Oggi ist in Granit eingeschlossen, der eine Apophyse aussendet. Vf, fand in der Grube granitische Gesteine, cordierit- u. turmalinführenden Cornubianit, anthophyllitführenden Peridotit, Serpentin- u. Amphibolserpentingesteine, Amphibolite mit Zoisit, amphibolführende Pyroxenite. Die B. des Magnesits leitet Vf, von den Serpentingesteinen her, und zwar soll die Ursache, welche die Gesteine veränderte, endogenen Ursprungs sein. Der Magnesit bildet Äderchen von nicht über 10 cm Mächtigkeit. Von den Analysen gibt 2. die Zus, der härteren Varietät.

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F. Millosevich, Einige Beobachtungen über den grünen Anglesit von Montevecchio (Sardinien). Der grüne auf einem Gange von Bleiglanz, Pyrit u. Limonit vorkommende, oft von Limonit bedeckte Anglesit, sollte nach BORNEMANN durch Kupfersulfat gefärbt sein. Vf, fand kein solches, wohl aber Eisensulfat, so dass dieses färbend auftreten dürfte, zumal da der Anglesit der reinen körnigen Bleiglanzdrusen farblos ist. (Rivista di Min. e Crist. ital. 30. 28–33; Z. f. Kristall. 41. 272–73. 17/10. 1905. Catania. Ref. ZAMBONINI) ETZOLD.

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Franz Neugebauer, Über eine neue chemische Untersuchung des Dognácskaits. KRENNER stellte auf Grund einer Analyse MADERSPACHs den Dognácskait auf, nach einer späteren Analyse hätte Wittichenit (Bi„S, + 3Cu,S) vorgelegen. Vf. fand D. 6,72–6,79 gegenüber 5 beim Wittichenit, ferner die Zus. 17,91 S., 71,88 Bi und 10,04 Cu, so dass die Formel Bi, Cu,S, oder 2 Bi,S, + Cu,S lautet. Nach diesen Ergebnissen ist der Dognácskait als selbständiges Mineral zu betrachten. (TscHERMAKs Mitt. 24. 323–26. [6/3. 1905.] Wien.) ETZOLD.

G. d'Achiardi, Analysen von einigen italienischen Bauxitmineralien. Die Proben stammen von Lecce dei Marsi (Pescina), 1. u. 3. waren ziegelrot, 2. u. 4. schmutzig

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rötlich und pulverig. Für die Analysen wurde das Schmelzen mit Natriumkaliumcarbonat angewendet. Fe wurde als Fe,Os berechnet. Durch H„SO. ging in Probe 1. das Aluminium in Lsg., der grösste Teil des Ti blieb im Rückstand. (Processi verbali Soc. Tosc. di Sc. Naturali. Pisa. 13. 93–96; Rassegna Mineraria 18. 214–16; Z. f. Kristall. 41. 261. 17/10. 1905. Pisa. Ref. ZAMBoNINI) ETzoLD.

Axel Hamberg, Mineralogische Studien. 24. Die Selbständigkeit des Ganophyllits als Mineralspezies. CLARKE hat die Selbständigkeit dieses vom Vf. aufgefundenen Minerals in Abrede gestellt und dasselbe für einen Glimmer erklärt. Vf. weist diese Ansicht zurück und betont, dass sein Ganophyllit ein durchaus frisches, unzersetztes Mineral ist. (Geol. Fören. i Stockholm Förhandl. 26. 81–83; N. Jahrb. f. Mineral. 1905. II. 184. 1/11. 1905. Ref. BAUER.) HAZARD.

Axel Hamberg, Mineralogische Studien. 20. Über einen regulären Antigorit von Persberg in Wermland. Grünlich weisse, perlmutterglänzende Würfel fanden sich mit Magneteisen, Kalkspat und Chlorit auf den Halden der Kalkkullsgruben. Doppelbrechung negativ, Härte 2,5. CRONQUIST fand 43,68 SiO2, 0,34 Al2O3, 38,94 MgO, 4,18 FeO, Spur MnO, 12,13 Glühverlust, demnach ist die Formel Si2O„Mgs H4, das Mineral also ein Serpentin von der Abart des Antigorit. (Geol. Fören. iStockholm Förhandl. 26. 67–72; N. Jahrb. f. Mineral. 1905. II. 184–85. 1/11. 1905. Ref. BAUER.) HAZARD.

Axel Hamberg, Mineralogische Studien. 21. Ein pseudoregulärer Antigorit von der Ko-Grube bei Nordmarken. Die nämliche Struktur wie der eben beschriebene Antigorit besitzen gelb- bis graubraune pseudoreguläre Aggregate der Ko-Grube. Das Mineral ist durchsichtiger und auch wohl frischer als das von Persberg, auch ist die Härte 3–4, sonst stimmt alles mit dem Antigorit überein. CRONQUISTs Analyse entspricht auch ziemlich genau der eines Serpentins. Es waren vorhanden: 42,90 SiO, 0,51 Al,O, 39,19 MgO, 3,90 FeO, Spur MnO, 12,30 H„O, 0,97 F, Summe 99,77, ab 0,41 O gibt 99,36. (Geol. Fören. i Stockholm Förhandl. 26. 73–76; N. Jahrb. f. Mineral. 1905. II. 185. 1/11. 1905. Ref. BAUER.) HAZARD.

J. H. Van't Hoff und J. d'Ans, Untersuchungen über die Bildung ozeanischer Salzablagerungen. XLIV. Existenzgebiet von Tachhydrit bei 83°. Zum Ausgang wird das Schema der Paragenese bei 25° genommen (Z. f. anorg. Ch.47. 244; C.1905. II. 1689), in dem eine rote Linie die Gebiete von Chlorkalium, Carnallit und Chlormagnesium (Bischofit) zerteilt. Auf der linken Seite liegen Lsgg. mit mehr SO. als Ca, die schliesslich in einem Punkte zu Kieserit, Carnallit und Chlormagnesium eintrocknen, während sich das Ca als Sulfat oder Doppelsulfat ausscheidet. Auf der rechten Seite liegen die Lsgg. mit mehr Ca als SO4, die schliesslich auch in einem Punkte kristallisieren, während sich Tachhydrit, Carnallit und Chlormagnesium bildet. Eine geringe CaMenge scheidet sich auch hier als Anhydrit ab, die Sulfate auf der linken Seite sind ausser Anhydrit noch Glauberit, Syngenit, Polyhalit, Krugit, Pentacalciumkaliumsulfat

in Molekülen auf 1000 Moleküle H„O Sättigung an Chlornatrium und

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Chlorcalcium (CaCl, -2 H„O) . . . . . 239 0 0 0,5 Tachhydrit, Chlormagnesium . . . . 141 45,5 0 0,5 Chlorcalcium, Chlorkalium . . . . . 249 0 11 0,5 Chlorcalcium, Tachhydrit . . . . . . 239 - 0 0,5 Tachhydrit, Chlormagnesium, Carnallit 141 45,5 - 9,5 Chlorcalcium, Chlorkalium, Carnallit . 216 27 10,5 0,5 Chlorcalcium, Tachhydrit, Carnallit. . 239 - - 0,5

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u. Gips. Mit ansteigender Temperatur treten ohne weitere Änderung rechts successive niederere Hydrate des CaCl, auf links fallen zuerst MgSO.-Heptahydrat u. Schönit, bei 35° aber auch Gips u. MgSO.-Hexahydrat. Für die Verhältnisse bei 83" stellt Vf, ein Schema auf in Übereinstimmung mit obiger Tabelle. In der Tabelle ist für CaCl, auf ganze Zahlen, für die anderen Chloride auf halbe abgerundet worden. (Sitzungsber. Kgl. pr. Akad. Wiss. Berlin 1905. 913 bis 916. 16/11. [9/11.*] 1905.) LEIMBACH.

J. E. Hibsch , Geologische Karte des böhmischen Mittelgebirges. Blatt IX. (Kostenblatt-Milleschau). Das Erläuterungsheft enthält chemische Analysen von Feldspatbasalten, Trachydoleriten u. des Phonoliths vom Donnersberg (Milleschauer). Die Hornblende des bekannten Basalttuffs von Lukow hatte nach HANUSCH folgende Zus.:

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Josef Schiller, Über den Gabbro aus dem Flysch bei Visegrad in Bosnien. In dem Gestein tritt ein Olivin und ein rhombischer Pyroxen (Hypersthen) auf, so dass sich die Frage erhob, wie sich in einem solchen Gestein Fe u. Mg auf beide Mineralien verteilen. Vergleichende Unterss. führten zu dem Resultat, dass sich in feldspatfreien Gesteinen oder Bestandmassen Fe und Mg ziemlich gleichmässig auf den Olivin und rhombischen Pyroxen verteilen, dass aber in feldspathaltigen Gemengen regelmässig der Olivin reicher an Mg-Silikat ist, als der Pyroxen. (TsCHERMAKs Mitt. 24. 309–20. Wien.) ETZOLD.

F. Kretschmer, Die nutzbaren Minerallagerstätten der archäischen und devomischen Inseln Westmähren8. Aus der umfassenden Arbeit, welche zahlreiche Analysen von mehr technischem Interesse enthält, sei bloss die Zus. des Graphits von Schweine und des Allophans von Quittein wiedergegeben. Der Graphit tritt bei Schweine nicht gangförmig auf, sondern bildet eine geschichtete Lagerstätte, er besteht aus 32,81 C, 5,50 H„O, 0,69 organische Substanz, 1,30 S, 59,70 Asche. Die Asche ergab: 52,10 SiO, 17,01 Al,O, 19,29 Fe,O, 0,66 MnO, 2,59 MgO, 5,44 CaO, 1,25 SO, 0,30 P„Os. Die Alkalien wurden nicht bestimmt. – Allophan ist in den Erzlagerstätten von Quittein sehr verbreitet, wenn auch nicht in grossen MM. Er ist ein Zersetzungsprod. der Sideritgrauwacken und ihrer Nebengesteine, gewöhnlich weiss, doch auch durch Kupfersilikat blau gefärbt. Das weisse Mineral lieferte 39,13 SiO2, 34,65 Al„O, 0,65 CaO, 0,89 P„O., 24,02 H„O. Als Phosphatallophan wird eine weisse, mit Evansit zusammen vorkommende kaolinähnliche Substanz bezeichnet, wahrscheinlich ein Gemenge von Allophan mit Evansit. (Jahrb. geol. Reichsanst. Wien 52. 353–494; N. Jahrb. f. Mineral. 1905. II. 234–46. 1/11. 1905. Ref. MILCH.) HAZARD.

G. Spezia, Beiträge zur chemischen Geologie. Der Druck ist bei der Lösung und Neubildung des Quarzes chemisch inaktiv. Dass der Druck allein keine mineralbildende Kraft besitzt, sondern Wärme hinzukommen muss, wurde durch folgenden Vers. bewiesen. In eine durch eine zweiteilige Kapsel geschützte Röhre wurde oben zerkleinerter Quarz ohne Kristallflächenreste in einem Silberdrahtkörbchen an

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