Deutsche geschichte vom tode Friedrichs des Grossen bis zur gründung des deutschen bundes, Band 2

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Beliebte Passagen

Seite 704 - Die Ursachen und die Menschen, die uns an den Rand des Abgrundes gebracht, werden uns ganz hineinstoßen; sie werden Lagen und Verhältnisse veranlassen, wo dem redlichen Staatsbeamten nichts Übrig bleibt, als seine Stelle mit unverdienter Schande bedeckt zu verlassen, ohne helfen zu können, oder an den sich alsdann ereignenden Verworfenheiten teilzunehmen.
Seite 420 - Landesherrn, sowohl zum Behuf des Aufwandes für Gottesdienst, Unterrichts- und andere gemeinnützige Anstalten, als zur Erleichterung ihrer Finanzen überlassen, unter dem bestimmten Vorbehalte der festen und bleibenden Ausstattung der Domkirchen, welche werden beibehalten werden...
Seite 507 - Oesterreich, dahin gerichtet seyn, daß jene vollkommene Gleichheit des Titels und der erblichen Würde mit den vorzüglichsten Europäischen Regenten und Mächten aufrecht erhalten und behauptet werde, welche den...
Seite 712 - Aus Liebe zum Frieden nimmt Preußen gegen alle Mächte eine feindliche Stellung an und wird einmal in derselben von einer Macht schonungslos überstürzt werden, wenn dieser der Krieg gerade recht ist. Dann fallen wir ohne Hilfe und vielleicht auch gar noch ohne Ehre.
Seite 743 - die Preußische Armee ist abgeschnitten, wie die des Generals Mack zu Ulm heute vor einem Iahr; diese Armee kämpft nur noch, um sich durchzuschlagen und ihre Verbindungen wieder zu gewinnen", jene Meinung gangbar gemacht.*) Sie verbreitete sich bald in der Literatur der Zeit.
Seite 703 - Lombard ist physisch und moralisch gelähmt und abgestumpft, seine Kenntnisse schränken sich auf französische Schöngeisterey ein, die ernsthaften Wissenschaften die die Aufmerksamkeit des Staatsmannes und des Gelehrten an sich ziehen, haben diesen frivolen Menschen nie beschäftigt.
Seite 260 - Abhange war der Schnee durch die kalten Winde so glatt gefroren, daß nur der Sturz der vorderen Menschen und Pferde die folgenden warnen konnte den gefährlichen Steig mit einem andern eben so gefährlichen zu vertauschen. Der ganze Tag ging so vorüber.
Seite 169 - Jetzt war der Knoten zerhauen und das Signal zur Plünderung gegeben. Jeder größere Stand machte sich seinen Plan, irgend ein Bistum oder einen Fetzen davon, der kleinere irgend eine Abtei, der geringste Edelmann irgend einen Schafhof davon zu reißen.
Seite 703 - ... die ernsthaften Wissenschaften, die die Aufmerksamkeit des Staatsmannes und des Gelehrten an sich ziehen, haben diesen frivolen Menschen nie beschäftigt. Seine frühzeitige Teilnahme an den Orgien der Rietzischen Familie, seine frühe Bekanntschaft mit den Ränken dieser Menschen haben sein moralisches Gefühl erstickt und an dessen Stelle eine vollkommene Gleichgültigkeit gegen das Gute und Böse gesetzt.
Seite 488 - Zwecke erreicht werden, so müssen diese kleinen Staaten mit den beiden großen Monarchien, von deren Existenz die Fortdauer des deutschen Namens abhängt, vereinigt werden, und die Vorsehung gebe, daß ich dieses glückliche Ereignis erlebe.

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