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28) Pallavicino XI. 3. Depesche Karl's an Mendoza vom 28. Juni 1549 (leg. 503. fol. 8.) des Papstes ablehnende Antwort erfolgte am 25. Juli.

29) Gonzaga's Depeschen vom 8. Januar 1548, 21. und 28. April 1548 u. f. w.

30) Gonzaga's Depeschen aus diesen Jahren 1548 und 1549 sind im Archiv von Simancas, leg. 1195, 1196. Vgl. auch bei Döllinger 147 und 162 ff. Am 27. Januar 1549 trägt er bei Philipp darauf an, die genuefischen Pläne einstweilen auszuseßen, bis Doria gestorben: der allein stehe ihnen im Wege, und Karl gestatte es ja nicht, mit Gewalt gegen Doria’s Rathschlag vorzugehen. Karl billigt diesen Aufschub, und ebenso, daß man einstweilen doch dort eine Festung anzulegen versuchen solle. (21. Februar in leg. 503. fol. 106.)

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31) Schon am 18. Januar 1548 schreibt Gonzaga, er habe in Bologna Verbindungen angeknüpft. – Nach der im Juni 1548 geschehenen Entfernung Morone's fand dort Monte Spuren eines Complottes, an dem sich Morone's Verwandte betheiligt hatten. (Pallavicino XI. 3 §. 1.)

32) Depesche Mendozas vom 27. August 1548. (Döllinger 157) und Sonzagaß Mittheilungen vom Februar 1549. (leg. 1196 fol. 32.)

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1) Aus dem 16. Jahrhundert besigen wir einzelne Schriften, welche förmliche Anweisungen geben, wie ein Conclave zu behandeln sei. Eine derselben — il conclavista di messer Felice Gualterio - erhebt den Einwurf, daß ja alle menschlichen Regeln überflüssig seien, weil der Heilige Geist im Conclave arbeite; aber fie beantwortet sofort diesen Einwurf durch die Bemerkung, daß in der Geschidlichkeit der Handelnden (prudentia civile) der Heilige Geist das Werkzeug seiner Thätigkeit finde: fte führt aus der Bibel das Beispiel der Esther zum Beweise an. Der Verfasser giebt aus dem reichen Schatze seiner Erfahrungen eine Reihe praftischer Lehren, und bezieht sich dabei oft auf dieses Conclave Julius III.

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