Allgemeine encyclopädie der wissenschaften und künste in alphabetischer folge von genannten schrifts bearbeitet und herausgegeben von J. S. Ersch und J. G. Gruber ...

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J. f. Gleditsch, 1884
 

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Seite 207 - Weltharmonik' herausgab, geleitete er sie mit den Worten: 'Hier werse ich die Würsel und schreibe ein Buch, zu lesen der Mitwelt oder der Nachwelt, gleichviel; es wird seines Lesers Jahrtausende harren, wenn Gott selbst sechs Jahrtausende lang den erwartet hat, der sein Werk beschaute.
Seite 59 - Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens. Und wir haben geglaubt und erkannt, daß Du der Heilige Gottes bist!
Seite 72 - Geschichte Jesu nach den Ergebnissen heutiger Wissenschaft für weitere Kreise übersichtlich erzählt.
Seite 273 - Mauer unter uns aufführt, die ebenso fest ist, als jene, die uns schon von andern deutschen Volksstämmen trennt. Seitdem leiden aber auch die Zweige, welche an dem alten Stamme geblieben sind; — denn, wenn an einem großen Baume ein mächtiger Zweig abbricht, so fängt der ganze Baum an zu trauern, und es währt lange, bis er seine frühere Kraft wieder erhält und bis ein neuer Zweig den alten ersetzt. Das ist eben. die Verblendung. Man wirft der katholischen Kirche so viele Sünden ihrer Glieder,...
Seite 58 - Entwürfe zu deutschen Aufsätzen und Reden nebst einer Einleitung, enthaltend das Wichtigste aus der Stilistik und Rhetorik für Gymnasien, Seminarien, Realschulen und zum Selbstunterricht.
Seite 282 - Leidenschaften nicht getrübt werden, ist es unmöglich, dase es in religiöser und kirchlicher Beziehung einem Parteigeiste anheimfalle; denn sein Glaube bewegt es, das eigene Urtheil und noch mehr die besonderen Interessen und Leidenschaften in Demuth, Liebe und unbegrenztem Vertrauen dem höchsten und unfehlbaren Lehramte unterzuordnen, das Christus uns zu hören befohlen hat und von dem sein Wort ewig gilt: »Wer euch hört, hört mich.
Seite 283 - Das Recht und der Rechtsschutz der katholischen Kirche in Deutschland, mit besonderer Rücksicht auf die Forderungen des Oberrheinischen Episkopates und den gegenwärtigen kirchlichen Conflict.
Seite 273 - Seitdem hat Deutschland fast nur mehr dazu beigetragen, das Reich Christi auf Erden zu zerstören und eine heidnische Weltanschauung hervorzurufen. Seitdem ist mit dem alten Glauben auch die alte Treue mehr und mehr geschwunden, und alle Schlösser und Riegel, alle Zuchthäuser und Zwangsanstalten, alle Controlen 55 und Polizeien vermögen uns nicht das Gewissen zu ersetzen.
Seite 279 - Bischof auch schon im voraus, „daß die Gesetzentwürfe mit der göttlichen Einrichtung der Kirche und ihren göttlichen Lehren unvereinbar sind, und daß ich sie daher nicht befolgen kann, ohne Gottes Gebot zu übertreten und den Eid zu brechen, welchen ich am Tage meiner bischöflichen Consecration vor Gott, vor der Kirche und vor der ganzen Diöcese geschworen habe".
Seite 269 - Was ich thuu sollte, weiß ich wohl; da ich einem Staate, der die Aufopferung meines Gewissens fordert, nicht dienen will, so bin ich eigentlich auf den geistlichen Stand durch den Fingerzeig aller Umstände hingewiesen, und doch kann ich den erforderlichen Entschluß nicht fassen und bin noch unendlich weit davon entfernt. Um mich zum geistlichen...

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