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Oder:
Requiescant in pace.
Ré, qui est-ce? Quentin, passez.
Oder:
Iliades curae qui mala corde serunt.
Il y a des curez qui mal accordez seront.
Oder:

Quia mala pisa quina. Quia, mal a, pisa, qui n'a. Wenn zwar die Beziehung, in welche hier zwei verschiedene Sprachen zueinander gebracht sind, als eine ziemlich gewaltsame erscheint, so darf man weder dem sichtlich hervortretenden Scharfsinn des Erfinders Anerkennung versagen, noch die ganze Bezie Sprichwörterkunde. Aufgezeichnet aus dem Munde des Volkes und nach Wort und Sinn erläutert“ (Frankf. a. M. 1860), Nr.661, 662.

1) Diese mirabilia dictu aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sind mir von lieber befreundeter und – kaum ist es ja wol nöthig hinzuzufügen – theologischer Hand mit vielen andern zugestellt worden, zum Zeugniß, daß die behagliche philologische Lust des 17. Jahrhunderts auch im 19. auf den Landpfarren noch nicht ganz ausgestorben ist.

2) Der vollständige Titel ist: „Bigarrures et touches du Seigneur des Accords avec les apophthegmes du Sieur Gaulard et les escraignes Dijonnaises, dernière édition Paris 1614.“ Der verschiedenen Ausgaben, auch der ältesten von 1585, ist schon im vorigen Kapitel gedacht worden.

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1) Mit großem Fleiß sind die Bedeutungen aller biblischen Namen gesammelt und erläutert in dem schon recht selten gewordenen Werke von A. E. Mirus: „ Onomasticum Biblicum. Oder Lexicon aller Nominum propriorum derer Menschen, Länder, Städte, Flecken, Dörfer, Flüsse, Seen, Meere, Berge, Thäler und andern Sachen, welche in der Heiligen Schrift, sowohl Alten als Neuen Testamentes vorkommen u. s. w.“ (Leipzig 1721). Allerdings sind einige Etymologien gezwungen, mitunter auch geradezu falsch; doch ist das Werk noch immer recht brauchbar. Die ziemlich zahlreichen Druckfehler fallen leicht ins Auge.

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