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1) a. a. O., S. 5. Ar: Lallemant, Gaunerthum. III. - 4

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1) Chrysander, a. a. O., S. 27: „Die Juden behaupten deswegen: mit dem Juden-Teutschen könne man durch die ganze Welt kommen.“ 2) Von Unklarheit und grammatischer Unwissenheit zeugt es daher, wenn Stern, a. a. O., S. 186 sagt: „Die Wurzelwörter der hebräischen Sprache, die dabei angewendet werden, bleiben sich in allen lebenden Sprachen Europas gleich, nur mit dem Unterschied, daß sie nach den Regeln der verschiedenen Sprachen gebeugt werden, in Frankreich französisch, in Rußland russisch, in Deutschland deutsch!“

3) Sogar der deutsche Töffel, als Typus der Beschränktheit, Tölpelhaftigkeit, scheint eher von tofel abgeleitet, als für eine Abkürzung von Christophel genommen werden zu dürfen.

wo denn nun Francisque-Michel aus en' Tiffle entiffle, l'église, gemacht hat. Seltsam macht sich nach der Bemerkung FrancisqueMichel's S. XXXI der Introduction: Quant aux autres langues orientales (vom Hebräischen oder Judendeutsch ist nirgends die Rede) je ne connais jusqu'à présent qu'un seul mot qui puisse en dériver: c'est baite, auquel j'ai consacré un article. Der article consacré, äußerst mager, findet sich S. 28. Dort heißt es: Baite s. f. maison. Welcher Kenner der Gaunersprache erblickt hier nicht sogleich die alte judendeutsche Bekanntschaft no2, bait, bajiss, bess, Plur. py-, bottim, hebr. N2, stat. constr. To? Francisque-Michel sagt aber ohne Umschweife: Ce mot n’est autre chose que le mot arabe S> o (beit) qui avait course avec le méme sens parmi les bohémiens de l'Italie. (!) Zum Belege dessen führt Francisque-Michel eine Stelle an aus dem Lustspiel des Claudio Dalesso (1610): „La Cingana“, woselbst Act 2, Sc. 12 die Heldin des Stücks, eine Zigeunerin, sagt: Mo se mi trobar el beith, el casa, unde rubatacia u. s. w. Aehnliche Unkenntniß manifestirt sich bei Francisque-Michel an vielen Stellen, wie z. B. S. 291 bei der Etymologie von nep, worüber man vgl. Th. II, S. 207. Auch ist die ganze Abfertigung des Argot allemand ou rothwelsch, S. 442 –453, so kümmerlich wie leichtfertig und gehaltlos, ungeachtet die Introduction S. XXX die Erwartungen spannt, wenn es dort heißt: Ce contact de la France et de l'Allemagne dota Targot de quelques mots d'origine et méme de physiognomie germaniques; mais on les compte, et il ne faut pas beaucoup de temps pour cette opération. Doch liegt eine weitere Kritik außerhalb der Grenzen dieses Werks.

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