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Briefe

»

über die alte

Mystik und den neuen Mysticismus.

Gie haben dich, heilig« Haft«,

Die mystische Zunge genannt.
Und haben — die Wortgelehrten —

R>en Werth des Worts nicht e«l»nnt.

Mystisch heißest bu ihnen.

Weil sie Närrisches bei dir denlen Und ihren unlautern Wem

In deinem Namen verschenken.

Du aber bist mystisch-rein.

Weil si« dich nicht »ersteh». Der du, ohne fromm nach ihrer Art zu seyn, selig

bist.

Das «ollen sie l,« nicht zugestehn.

Goethe.

Briefe

über die

alte Mystik

und den

neuen Mystizismus.

o n

Johann Ludwig Ewald,

Doctor der Theologie, Großherzoglich-Badischem Ministe-
rin- und Kirchenrath, auch Mitglied der Gesellschaft zu
Ausbreitung des Christentums im Haag.

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Inhalt.

Seite Statt Vorrebe: Stellen von berühmten Mystikern und Philosophen, die von dem Geiste wahrer Mystik zeugen XV

Erster Brief. An den Herrn von Sch. Was der Verfasser in den Schriften berühmter Mystiker gefunden hat, und warum er es seinem Correspondenten etwas ausführlich geben muß. . . 1

Zweiter Brief.

An denselben. Warum die Mystik so viele tiefe Verehrer für, und so viele tiefe Verächter gegen sich habe. Für Manches haben viele sehr gelehrte Männer keinen Sinn 5

Dritter Brief. An denselben. Was ist Mystik? Wie kann man sie am besten kennen lernen? Ein Paar Beispiele von Mystikerinnen, ohne den Namen zu kennen. Was Eschenmeyer von Mystik sagt. Die /v<u<»c des Clemens von Alexandrien war Mystik. War

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