Journal für technische und ökonomische Chemie, Band 18

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Beliebte Passagen

Seite 126 - Hegenwetter losgespült und in den von der Natur gebildeten oder von den Menschen eigends hierzu eingerichteten flachen Vertiefungen aufgefangen. Wenn es lange nicht (oder nicht hinreichend genug) geregnet hat, dann wird er an einigen anderen Stellen gegraben. Der Absatz dieser Waare ist bedeutend und hat in der neuesten Zeit zugenommen, aber der Ertrag ist doch bei weitem nicht so gross, als ihn Herr Ueckmann (in seiner Anleitung zur Technologie, 3. Aufl. S. 294) nämlich zu 60000 Rthtr. jährlich,...
Seite 405 - Porzellanfabrik angewendet werden können. Die Rückstände, welche von der Zugutemachung des Russischen Platins in der Petersburger Münze zurückbleiben, haben aber einen so bedeutenden Iridiumgehalt, dass es jetzt möglich wird, aus diesen Rückständen diese schönen grauen und schwarzen Farben in solcher Menge anzufertigen, dass seit vielen Jahren die königl.
Seite 202 - Chlorkalium und noch geringere Mengen von schwefeis. Kali beigemengt waren. Von kohlen s. Kali fanden sich höchstens nur Spuren darin vor. Diese ziemlich sonderbar scheinende Zusammensetzung der Salze hat durch oftmals wiederholte Untersuchung nichts desto weniger vollkommene Bestätigung gefunden. Der geringe erdige Rückstand, welcher beim Wiederauflösen der Salze in Wasser hinter-, blieb, verhält sich wie phosphors.
Seite 404 - Mischen läset sich ein solches Schwarz, um andere Farben abzudämpfen und dunkler zu machen, nur mit sehr wenigen Porzellanfarben, weil ein oder das andere der beiden Oxyde, die einen Bestandtheil desselben ausmachen, bei der Vermengung mit Porzellanfarben aus...
Seite 238 - Schicht der Platinmasse abgehalten wurde) , so fand ich nach dem Ausglühen den auf diese Weise bereiteten Schwamm, auch wenn ich ihn eine ganze Woche bei mittlerer Temperatur ungebraucht liegen gelassen hatte, noch sehr gut zündend, nur dass er, da das schwammige Platin weniger dem Eisen- als dem Platindraht adhärirt, leichter der Zerstörung unterworfen war. Ungeleimtes, mit Platinchlorid getränktes (besser, mit durch destillirtes Wasser verdünntem Ammoniakplatinchlorür über und über befeuchtetes)...
Seite 201 - Kali. 4) Zur genaueren Ausmittelung der Salze in den Bieren wurden die Rückstände von den verdampften Bieren' in einem geräumigen Platintiegel eingeäschert, wobei das starke Aufblähen der verkohlenden Massen einige Schwierigkeit machte. Nur nach lange anhaltendem Glühen bei schwachem Feuer gelang die gänzliche Einäscherung, welche indessen durch Auslaugen der Kohle sehr befördert werden konnte. a) Der Hauptbestandteil der in Wasser auflöslichen .Salze war pbosphorsaures Kali, welchem gewöhnlich...
Seite 124 - Wurzer in Marburg. Die hessischen Schmelztiegel usw sind schon sehr lang und allgemein bekannt. Man trifft sie eben sowohl auf dem Vorgebirge der guten Hoffnung, als auf Java und in allen' grösseren Städten der englischen Besitzungen Hindostan's an. Nach Nord- und SüdAmerica werden sie alle Jahre in grosser Menge ausgeführt, und in ganz Europa dürften sie wohl schwerlich, selbst in kleinen Orten, wenn sich nur eine Apotheke oder ein Gold- oder Silberarbeiter darin findet, vermisst werden.
Seite 237 - Platinmasse des Schwamms abgefallen (was nicht eigentlich durch das öftere Erglühen desselben , wohl aber bisweilen durch den zu stark auf ihn geleiteten Gasstrom zu geschehen pflegt), so hat man nur nöthi'g, den Schwamm mit etwas destillirtem Wasser anzufeuchten , das Abgefallene mit einem Stäbchen an seine vorige Stelle zu legen, oder die entstandene Lücke mit dem oben beschriebenen Ainmoniakplatinchlorür auszufüllen, und hierauf den Schwamm von Neuem wieder langsam auszuglühen.
Seite 125 - PorceWornliegeln ist. Dafür verdienen sie nun aber auch wieder den Vorzug, z. B. vor den Ypser Tiegeln, beim Schmelzen salziger und anderer Substanzen, wobei sich diese erweichen und die geschmolzene Masse mit Graphit verunreinigen. Die kostbaren (aber unentbehrlichen) Platin- und Silbertiegel passen bekanntlich ebenfalls nicht für alle Fälle. Die silbernen Tiegel schmelzen nur zu oft sehr leicht . zumal wenn Aetzkall zum Aufschliessen angewendet wird.
Seite 236 - Farbe, sinkt in kaltem Wasser zu Boden , und gleicht hinsichtlich seiner Consistenz dem angefeuchteten Amylon der Kartoffel. Die im Ueberschusse zugesetzte Salmiaklösung entferne man durch vorsichtiges Abgiessen, wasche sodann den Niederschlag mit ganz kaltem destillirten Wasser zu wiederTwlten Malen *) ab, und befeuchte ihn zuletzt noch mit einigen wenigen Tropfen reiner Aetzammoniakflüssigkeit.

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