Wie das bedingungslose Grundeinkommen die gesellschaftliche Solidarität, Integration und Inklusion untergraben könnte.

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BoD E-Short, 06.07.2017 - 20 Seiten
Wenn gesellschaftliche Solidarität heißt, dass Menschen je nach ihren Möglichkeiten einen Beitrag zur Gemeinschaft leisten sollten, dann ist das bedingungslose Grundeinkommen eine Geldleistung, die diesen Grundsatz konterkariert. Und wenn Arbeit bisher als Weg zur Integration von Menschen in eine Gesellschaft galt, dann ist das "BGE" ebenfalls ein Signal, dass das nicht mehr so sein muss. Das sind die Gedanken des Autors, der selbst langzeitarbeitslos war, aber trotzdem nicht für diese Geldleistung eintritt. Er unterzieht auch jene Gruppen, die das BGE fordern einer kritischen Beobachtung und regt unter diesen mehr Selbstreflexion an. Wenn Inklusion heißt, dass man niemanden an den Rand der Gesellschaft abdriften lässt, dann könnte das BGE genau das Gegenteil bewirken.

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Ich finde das ein ganz wichtiges Buch im allgemeinen Hype um das "BGE"! Es stellt die sozialphilosophische Frage, ob jemand nur nehmen sollte, der sich zu nichts verpflichtet - also nicht einmal zum gemeinnützigen Mitarbeiten in einer "solidarischen Gesellschaft". Auch was mit den derzeitigen Förderungen für derzeit sozial benachteiligte (etwa Behinderte) dann passiert, ist völlig unklar. 

Über den Autor (2017)

Karl Stickler ist Diplomingenieur, der selbst lange Zeit arbeitslos war, sich in dieser Zeit viel mit sozialen und ökologischen Initiativen befasst hat. Sein erstes Ebook befasste sich mit dem Bewältigen der Langzeitarbeitslosigkeit durch einen ökologischen, gemeinschaftsorientierten Lebensstil.

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