Die Kaisergruft bei den Kapuzinern in Wien

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A. Hölder, 1887 - 366 Seiten
 

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Beliebte Passagen

Seite i - Er hat an sich selbst die Erfahrung gemacht, dass die Ausnahme nicht Stich hält. Was er von der physischen Kraft meinte, passt wohl mehr auf die moralische, auf die Kraft der Seele. Ausser ihr ist alles Eitelkeit und ihre Resultate allein unvergänglich, denn nur sie führen zum dauerhaften, zum ewigen Glück auch jenseits des Grabes.
Seite 290 - Meine Liebe vermache Ich Meinen Unterthanen, Ich hoffe, «dass Ich für sie bei Gott werde beten können und Ich fordere «sie auf zur Treue und Anhänglichkeit gegen Meinen legitimen «Nachfolger, so wie sie Mir dieselbe in guten und schlimmen Tagen «bewiesen haben.
Seite 290 - Treue und Anhänglichkeit gegen Meinen legitimen Nachfolger, so wie sie Mir dieselbe in guten und schlimmen Tagen bewiesen haben. Ich sage meiner treuen Armee Meinen herzlichen Dank für die Dienste welche sie Mir erwiesen, und durch welche sie Meinen Thron erhalten hat. Ich fordere sie auf Meinem Nachfolger dieselbe Treue und Anhänglichkeit immerfort zu beweisen. Allen Staatsdienern, die Mir gut dienten, bezeige Ich hiemit Meinen Dank.
Seite 297 - Noch an demselben Abende, um 6 Uhr, fand in dem grossherzoglichen Lustschlosse Poggio Imperiale die Taufceremonie statt. Dieselbe wurde im Beisein des Grossherzogs und seiner ältesten Tochter Marie Theresie, sowie des ganzen Hofstaates durch •den Erzbischof von Florenz vollzogen, wobei den Prinzen von Asturien als Taufpathen der spanische Gesandte Marques Viviani vertrat und der neugeborene Prinz die Namen Karl, Ludwig, Johann, Joseph und Lorenz erhielt. Hierauf wurde in der Schlosscapelle ein...
Seite 257 - Thränen, daß sie und ihre Kinder für sie beteten. Die Nacht war schrecklich. Der Herzog und die Kammerfrau glaubten sie in den letzten Zügen. Der Arzt gab ihr Opium, welches ihr Bewußtsein und Empsindung nahm.
Seite 257 - Ioseph erwartete sie ihr Ende. Noch am Todestage schrieb sie drei Briefe, bestimmte Gelder als Almosen und nahm Abschied von ihren Aerzten Quarin und Störk. Sie dankte ihnen für ihre Mühe und versicherte, daß sie die Unmöglichkeit eines längeren Lebens erkenne.
Seite 234 - Verzeihung, wenn Sie zu hart gewesen. Zu ihren Gesellschaftsdamen Vasquez, Berthold, Kallenberg sprach Sie noch besonders rührende Worte. Die letztere war 35 Jahre in Ihrem Dienste. Wenn Du etwas willst, fügte Sie hinzu, so sag es Mir, aber beeile Dich.
Seite 317 - Que mi sangre sea la ùltima que se derreame, en sacrificio de la patria. Y si fuere necesario alguno de sus hijos, sea para bien de la nacion y nunca en traicion de ella. « Que mon sang soit le dernier offert en sacrifice à la patrie, et que ses fils désormais meurent pour défendre le pays et non pour le détruire ! » Miramon protesta d'une voix énergique et qui remua bien des cœurs contre l'accusation de trahison dont on le chargeait; il jetait un regard dominateur...
Seite 297 - Oheim die wenigen Stunden des irdischen Daseins noch durch jeden Beweis von Pietät, Liebe und Aufmerksamkeit zu verschönern; so überraschte er ihn noch durch die Ernennung seines jüngsten Sohnes, des Erzherzogs Wilhelm, zum Generalmajor. Aber auch der Erzherzog selbst fühlte die Nähe der Echeidestunde.
Seite 236 - Trauergerüste in der demüthigen Kleidung eines geistlichen Habites exponiert. Zur rechten Hand war der silberne Becher, worin das Herz; zur linken auf dem 3. Staffel abwärts des Hauptes der Kessel mit den Eingeweiden. Sodann sah man neben der Leiche auf 6 schwarzen Pölstern die kaiserliche sowie die königl.

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