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Verzeichniss der Vorlesungen, - W el C h e auf der grossherzogl. hersogl. sächs. Gesammtuniversität daselbst für das Sommerhalbjahr angekündigt sind.

Der Anfang ist auf den 30. April festgesetzt.

I. Allgemeine Wissenschaften.

Hodegetik oder Methodologie des akademischen Studiums trägt Prof. Dr. Schcidl er vor.

II. Theologie,

Encyklopädie der Theologie lehrt Prof. Lic. Stieren; Encyklopädie und Methodologie der Theologie Prof. Dr. Otto. Einleitung ins A. T. G. K. R. Dr. Hoffmann. Die Weissagungen des Jesaia erklärt Derselbe. Die Psalmen Prof. Dr. Stickel. Historisch – kritische Einleitung ins N. T. trägt vor Lic. Hilgenfeld. Die Evangelien des Matthäus, Marcus u. Lucas erklären Prof. Dr. Grimm und Prof. Dr. Otto; die Apostelgeschichte Prof. Lic. Stieren öffentlich; die Briefe des Paulus an die Römer und an die Galater Prof. Dr. Rückert u. Dr. phil. Bippart. Dogmatik in Verbindung mit Dogmengeschichte lehrt Prof. Dr. Lange; die Lehren von der Sünde und der Erlösung trägt vor Prof. Dr. Rückert. Apologetik Lic. Hilgenfeld. Allgemeine Religionsgeschichte Dr. phil. Bippart. Den ersten Theil der Kirchengeschichte G. K. R. Dr. Hase und Prof. Dr. Lange. Leben Jesu G. K. R. Dr. Hase. Dogmengeschichte Prof. Lic. Stieren und Prof. Dr. Otto. Den neuesten Zustand der Theologie schildert unentgeltlich Lic. Hil

genfeld. Homiletik und Liturgik lehrt G. K. R. Dr. Schwarz. Die Geschichte der Predigt Derselbe öffentlich.

Das theologische Seminar leiten G. K. R. Dr. Hoffmann, G. K. R. Dr. Hase und Prof. Dr. Rü k– ke r t; das homiletische und katechetische Seminar G. K. R. Dr. Schwarz. Sein theologisches Privatseminar Prof. Lic. Stieren; eine theologische Gesellschaft Intellig.– Bl. zur A. L. Z. 1849.

Prof. Dr. Otto. Examinatorien über Dogmatik und Dogmengeschichte Prof. Dr. Lange und Prof. Dr. Grimm; über Dogmatik Prof. Dr. Otto.

Ill. Jurisprudenz,

Encyklopädie und Methodologie des Rechts trägt vor Dr. Girt an ner. Institutionen des römischen Rechts H. R. Dr. Fein. Pandekten, mit Ausschluss des Erbrechts, 0. A. R. Dr. Danz und Dr. Chambon. Erbrecht H. R. Dr. Fein. Ausgewählte Stellen der Digesten erklärt unentgeltlich Dr. Girt an ner. Geschichte des römischen Rechts tragen vor O. A. R. Dr. Walch, O. A. R. Dr. Da nz, O. A. R. Dr. Heim – bach und Dr. Girt an ner. Literärgeschichte des römischen Rechts im Mittelalter öffentlich O. A. R. Dr. Walch. Europäisches Völkerrecht öffentlich G. J. R. Dr. Michelsen. Allgemeines und deutsches StaatsRecht Dr. Schulze- Geschichte des deutschen Staatsund Privat-Rechts Dr. von Hahn. Deutsches Privatrecht G. J. R. Dr. Michelsen. Kirchenrecht G. J. R. Dr. Michelsen und Prof. Dr. Schnaubert. Criminalrecht O. A. R. Dr. Luden, O. A. R. Schü– ler, und Prof. Dr. Schnaubert. Criminalprocess O. A. R. Dr. Luden und Prof. Dr. Schnaubert. Die Lehre vom altdeutschen Process anentgeltlich Dr. von Hahn. Gemeinen deutschen Civilprocess G. J. R. Dr. Gu get. Ueber die deutschen und französischen Schwurgerichte hält öffentliche Vorträge G. R. Dr. Schmid. Referirkunst lehrt G. J. R. Dr. Gu – get. Ein Pandectenprakticum hält Prof. Dr. Schnau – bert; ein Processprakticum G. J. R. D. Guget; ein Examinatorium über Pandekten Dr. Girt anner.

IW, Medicin.

Medicinische Encyklopädie und Methodologie Prof. Dr. Häs er. Vergleichende Anatomie Prof. Dr. Ren – ner und Dr. Oskar Schmidt. Allgemeine und specielle Physiologie G. H. R. Dr. Huschke. Anatomie und Physiologie des Nerven-Systems Derselbe. Physiologie Prof. Dr. Dom rich. Physiologische Psychologie Derselbe Specielle Pathologie und Therapie G. H. R. Dr. Kieser, Prof. Dr. Siebert und Prof. Dr. Häser. Pathologie und Therapie der psychischen Krankheiten G. H, R. Dr. Kieser. Augen- und Ohrenkrankheiten Prof. Dr. Ried. Praktische Chirurgie f Dr. Ried. Akologie und Akiurgie mit ei

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nem Cursus chirurgischer Operationen an Leichnamen Prof. Dr. Schömann. Verbandlehre mit praktischen Uebungen Derselbe. Theorie der Geburtshilfe Prof. Dr. Martin. Gerichtliche Medicin Prof. Dr. Schö– mann. Pharmakologie und Toxikologie Prof. Dr. Häser. Die medicinische Klinik im grossherzogl. Krankenhause leitet Prof. Dr. Sie bert; die chirurgische und ophthalmologische Klinik im grossherzogl. Krankenhause Prof. Dr. Ried; die Irrenklinik im grossherzogl. Irrenhause G. H. R. Dr. Kieser; die geburtshilfliche Klinik Prof. Dr. Martin; klinische Uebungen an Kinderkrankheiten Prof. Dr. Häser. Anatomisch-physiologische Uebungen G. H. R. Dr. Huschke. Einen Cursus geburtshilflicher Operationen Prof. Dr. Martin; einen Cursus chirurgischer Operationen an Cadavern Prof. Dr. Ried. Die Uebungen im physiologischen Institut Prof. Dr. Schleiden, Prof. Dr. Domrich und Prof. Dr. Ernst Schmid.

Die den Menschen gefährlichen Krankheiten der Hausthiere beschreibt Prof. Dr. Renner. Pathologie und Therapie der Krankheiten der Hausthiere lehrt Derselbe. Pferdekenntniss Derselbe. Zu Privatissimis über alle Theile der Veterinärmedicin erbietet sich Derselbe.

W. Philosophie.

Psychologie und Logik lehren G. H. R. Dr. Bachmann, G. H. R. Dr. Reinhold und Prof. Dr. Apelt. Physiologische Psychologie Dr. Domrich. Psychologie unentgeltlich im pädagogischen Seminarium Prof. Dr. Stoy. Metaphysik G. H. R. Dr. Reinhold. Naturrecht und Politik G. H. R. Dr. Bachmann. Ethik und Naturrecht Prof. Dr. Scheidler. Geschichte der Philosophie G. H. R. Dr. Bachmann. Geschichte der Philosophie bis Kant Prof. Dr. Fortlage. Geschichte der Philosophie seit Kant Derselbe öffentlich. Ein philosophisches Conversatorium leitet G. H. R. Dr. Reinh old.

Allgemeine Volks- und Staatspädagogik Prof. Dr. Scheidler. Allgemeine und specielle Pädagogik Prof. Dr. Stoy. Die Uebungen des pädagogischen Seminars leitet Derselbe.

WI. Mathematik,

Die Elemente der reinen Mathematik lehrt Prof. Dr. Schrön. Analytische Geometie Prof. Dr. Snell. Praktische Geometrie Prof. Dr. Schrön. Feldmess

kunst und Nivelliren im landwirthschaftlichen Institute Derselbe.

WII. Naturwissenschaften,

Zoologie lehrt G. H. R. Dr. Voigt. Botanik Prof. Dr. Schleiden. Medicinisch-pharmaceutische Botanik G. H. R. Dr. Voigt. Oekonomische Botanik Prof. Langethal. Physiologie der landwirthschaftlichen Pflanzen Derselbe. Uebungen in botanischer Analyse leitet Prof. Dr. Schleiden. Botanische Excursionen Prof. Dr. Schleiden und Prof. Dr. Lange

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thal. Mineralogie und Geognosie Prof. Dr. Succow, B. R. Dr. Schüler und Prof. Dr. Ernst Schmid. Mineralogie in Anwendung auf Chemie Prof. Dr. Succow; Mineralogie und Geognosie in Anwendung auf Chemie und Technologie B. R. Dr. Schüler. Mineralogisch-praktische Uebungen, desgleichen sein geologisches Seminar leitet B. R. Dr. Schüler. Experimentalphysik Prof. Dr. Ernst Schmid. Die Theorie des Lichts öffentlich Prof. Dr. Snell. Physische Geographie Prof. Dr. Apelt. Populäre Astronomie Prof. Dr. Snell öffentlich, und Prof. Dr. Schrön. Allgemeine Chemie Prof. Dr. Ernst Schmid und Prof. Dr. Artus. Experimentalchemie mit Uebungen in Bezug auf Ackerbau, Pharmacie und Medicin Prof. Dr. Succow. Allgemeine Chemie und Stöchiometrie G. H. R. Dr. Döbereiner. Gerichtliche Chemie H. R. Dr. Wackenroder. Phytochemie Derselbe. Zoochemie und Anthropochemie Derselbe. Hydrochemische und pyrochemische Analyse Prof. Dr. Succow. Geschichte der Chemie Prof. Dr. Artus. Physikalisch-chemische Uebungen im grossherzogl. Laboratorium G. H. R. Dr. Döbereiner. Pharmacie und 1nedicinische Chemie Prof. Dr. Artus. Pharmakognosie Derselbe. Examinatorien über alle Theile der Pharmacie und Chemie leitet Derselbe. Chemische und chemisch-pharmaceutische Uebungen Derselbe. Im pharmaceutischen Institute lehrt den ersten Theil der Pharmakognosie Prof. Dr. Schleiden; den zweiten Theil der chemischen Pharmakognosic H. R. Dr. Wackenroder. Den ersten Theil der analytischen Chemie Derselbe. Analytisch-chemische und chemisch-pharmaceutische Uebungen, desgleichen mineralogische Uebungen sowie ein chemischpharmaceutisches Examinatorium leitet Derselbe. – Das chemische Laboratorium ist den Mitgliedern des pharmaceutischen Instituts täglich von 8 bis 12 Uhr für Uebungen geöffnet. Auch überlässt der Director des Instituts den Mitgliedern die Benutzung seiner Bibliothek und seines pharmagnostischen, chemischen und pharmaceutischen Apparates.

WIll. Staats-, Cameral- und GewerbWissenschaften.

Philosophische und constitutionelle Politik lehrt Prof. Dr. Scheidler. Geschichte der neueren politischen Systeme und des modernen Staates Prof. Dr. Herrmann. Staatsökonomie und Encyklopädie der Cameralwissenschaften G. H. R. Dr. Schulze. Staatsökonomie Prof. Dr. Fischer. Staats- und Nationalökonomie B. R. Dr. Schüler. Polizeiwissenschaft Prof. Dr. Fischer. -

Ackerbau lehrt G. H. R. Dr. Schulze. - Die Behandlung der Felder und Forsten Prof. Dr. Lange – thal. Güterabschätzung G. H. R. Dr. Schulze. Technologie und Metallurgie B. R. Dr. Schüler. Oekonomische Excursionen und Uebungen leitet G. H. R. Dr. Schulze. -

IX. GeSchichte.

Geschichte der europäischen Völker finnischen, gallischen, germanischen und slavischen Ursprungs Prof. Dr. Wacht er. Den zweiten Theil der neuesten Geschichte seit dem Jahr 1815 Prof. Dr. Schau man n. Ueber die fünf europäischen Grossmächte in ihren territorialen, nationalen und internationalen Beziehungen Prof. Dr. Herrmann. Allgemeine deutsche Geschichte Dr. Wegele. Allgemeine deutsche Geschichte mit besonderer Rücksicht auf die inneren Staatsverhältnisse und deren Veränderungen Prof. Dr. Schaumann. Privatissime, jedoch unentgeltlich erklärt Einharts Leben Karls des Grossen Dr. Wegele. Geschichte der Wissenschaften in Deutschland seit den ältesten Zeiten bis auf unsere Tage Prof. Dr. Heinrich Rückert. Geschichte der Künste im Mittelalter und in der neueren Zeit Dr. Stark. Eine historische Gesellschaft leitet Prof. Dr. Schau man n; historische Uebungen Prof. Dr. Heinrich Rückert.

X. Philologie.

1. Orientalische Literatur.

Hebräische Grammatik lehrt, in Verbindung mit Erklärung der Klagelieder Jeremia, Prof. Dr. Stickel. Die syrische Sprache lehrt öffentlich Derselbe. Den Koran und prosaische Schriftsteller erklärt G. K. R. Dr. Hoffmann. Das indische Gedicht Ramayana Derselbe. Des Kalidasas Meghaduta und Sringaratilaka Derselbe. Sein orientalisches Seminar leitet Prof. Dr. Stickel.

2. Griechische und römische Philologie.

Lateinische Grammatik lehrt G. H. R. Dr. Gött– 1ing. Scenische Alterthümer, Geschichte des Drama, so wie griechische und römische Metrik Prof. Dr. Weissenborn. Die homerischen Hymnen erklärt G. H. R. Dr. Hand. Des Sophokles Philoktet G. H. R. Dr. Göttling. Ausgewählte Hymnen Pindars, nach Vorausschickung der Grundzüge der Metrik, unentgeltlich Dr. Bipp art. Des Demosthenes olyntische Reden und des Tacitus Annalen öffentlich Prof. Dr. Weissenborn. Catulls Gedichte G. H. R. Dr. Hand. Das philologische Seminar leiten G. H., R: Dr. Hand und G. H. R. Dr. Göttling; eine philologische Gesellschaft Prof. Dr. Weissenborn; archäologische Uebungen

Dr. Stark.

3. Neuere Sprachen und Literatur.

Grammatik der neueren deutschen Sprache lehrt öffentlich Prof. Dr. Heinrich Rückert. Theorie des deutschen Stils in Verbindung mit Uebungen Prof. Dr. Wolff. Die Gedichte Walther's von der Vogelweide erklärt Prof. Dr. Heinrich Rückert. Geschichte der deutschen Poesie im 18. Jahrhundert privatim, aber unentgeltlich, Prof. Dr. Wolff. Shakspeare Trauerspiel Romeo und Juliet erklärt privatim, aber unentgeltlich Derselbe. Zu Privatunterricht in den neueren Sprachen erbieten sich Prof. Dr. Wolff und Lector Dr. Voigtmann; in den germanischen Sprachen Prof. Dr. Heinrich Rückert.

XI. Freie KünSte,

Die Reitkunst lehrt Stallmeister Sieber; die Fechtkunst Fechtmeister Roux; die Tanzkunst Tanzmeister Helm ke; die Zeichnen – und Kupferstechkunst Hess; das Zeichnen und Malen anatomischer, physiologischer und pathologischer Gegenstände Dr. Schenk; Malen Ries; Musik Musikdirector Stade; die Verfertigung anatomischer, chirurgischer und ökonomischer Instrumente lehren Mechanikus Schmidt, Mechanikus Besemann und Mechanikus Braun au; die Kunst Modelle zu fertigen Mechanikus Schmidt.

XIl. Sammlungen.

Die Universitätsbibliothek ist täglich von 11 – 12 Uhr, desgleichen Mittwochs und Sonnabends von 1– 2 Uhr, der grossherzogl. botanische Garten alltäglich, das archäologische Museum Mittwochs von 11 – 1 Uhr geöffnet. Zu dem grossherzogl. physisch-chemischen Laboratorium hat man täglich von 11 – 12 Uhr Zutritt; zu dem grossherzogl.-mineralogisch-zoologischem Museum, zur grossherzogl. Sternwarte, zu dem anatomischen Cabinet, desgleichen zu dem grossherzogl. orientalischen Münzcabinet auf Ersuchen bei den Vorstehern dieser Anstalten.

Auch überlässt der Bergrath Prof. Dr. Schüler seine reichhaltigen Privatsammlungen zum Gebrauch der Universität. Dieselben bestehen aus mineralogischen, geognostischen, archäologischen und numismatischen Sammlungen, physikalischen und mineralogischen Apparaten, aus einer technologischen und Modellsammlung, aus einer naturwissenschaftlichen und technologischen Bibliothek.

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obachteten Sonnen- und Mondfinsternissen, mit in Rechnung gezogen zu werden verdienen, da die diesen Beobachtungen wegen Mangels an Uhren und andern Instrumenten abgehende Genauigkeit mehr oder weniger durch die langen sie von uns trennenden Zwischenräume ersetzt wird. Deshalb und wegen der bei mehreren jener Finsternisse bisher vergeblich angesellten Versuche, sie mit Hülfe unserer Mondtafeln zu berechnen, wird verlangt: Unter den von den Alten erwähnten Sonnen – und Mondfinsternissen die beachtungswerthesten von neuem zu prüfen, und nach den Principien der Wahrscheinlichkeitsrechnung zu entscheiden, ob und welchen Einfluss eine angemessene Berücksichtigung derselben auf die Bestimmung der Mondelemente, insbesondere der Knoten, haben würde.” 2. Aus der Geognosie (mit Rücksicht auf Agronomie): „ An welchen Punkten im Bereich der sächsischen Kreideformation finden sich vorzüglich glankonitreiche Varietäten von Mergel oder Sandstein in stetig fortsetzenden und nach Befinden für den Abbau hinreichend mächtigen Schichten; wie gross ist der mittlere Glaukonitgehalt einer jeden Varietät, und wie gross der Kaligehalt?" Für das Jahr 1850 bestimmt die Gesellschaft als historische Aufgabe: „Die Gewerbs – und Handelsgeschichte Danzigs bis zum Jahr 1308, mit besonderer Rücksicht auf dessen Verhältniss zur Hansa und auf die deutsche Bevölkerung der Stadt." Die spätestens im Monat November der bezeichneten Jahre einzusendenden Abhandlungen sind in deutscher, lateinischer oder französischer Sprache abzufassen, müssen deutlich geschrieben, mit einem Motto versehen und von einem versiegelten Zettel begleitet sein, der unter demselben Motto die Angabe von Namen und Wohnort des Verfassers enthält. Die Adresse ist an den Senator der Gesellschaft (d. Z. Professor Drobisch) zu richten. Der für die Lösung jeder der vorstehenden Aufgaben ausgesetzte Preis beträgt 48 Ducaten. Leipzig im März 1849.

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A LL GE ME IN EN L IT E RATUR - ZEITUNG

Monat April.

1849.

Halle, in der Expedition der Allg. Lit. Zeitung.

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Theologische Encyklopädie wird Prof. Baier dreimal wöchentlich von 9–10 privatim vortragen. Einleitung in das Neue Testament, Prof. Gass, viermal wöchentlich von 3–4, privatim. Erklärung des prophetischen Abschnittes Jesaias - Cap. 1–39, Prof. Kosegarten, viermal wöchentlich von 2–3, privatim. Die biblische Theologie des A. T., Prof. Kose – ga rt e n , viermal wöchentlich von 11–12, öffentl. Die Evangelien des Matthäus und Markus, Prof. Gass, fünfmal wöchentlich von 7–8, öffentlich. Die katholischen Briefe, Prof. Schirmer, fünfmal wöchentlich von 10–11, öffentlich. Der Kirchengeschichte erster Theil, Prof. Semisch, fünfmal wöchentlich von 8–9, privatim. Die Kirchengeschichte des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts, Prof. Semisch, zweimal die Woche von 9–10, öffentlich. Die Dogmengeschichte, Prof. Vogt, viermal wöchentlich von 10–11, privatim. Ueber die dogmatischen Schriften der Reformatoren, Prof. Gass, einmal die Woche in noch zu bestimmender Stunde, öffentlich. Darstellung und Kritik der verschiedenen theologischen Richtungen der Gegenwart, Prof. Baier, Sonnabends von 10–11, öffentlich. Philosophie des Christenthums, Prof. Baier, dreimal wöchentlich von 9–10, privatim. Die christliche Apologetik, Prof. Vogt, Mittwochs von 10–12, öffentlich. Praktische Theologie, Prof. Schirmer, dreimal wöchentlich von 9–10, privatim.

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IIomiletik, Prof. Hasert, zweimal wöchentlich von 11–12, privatim. Ueber die homiletische Behandlung der Parabeln und Erklärung derselben für homiletische Zwecke, Prof. Hasert, zweimal wöchentlich von 7–8, öffentl. Liturgik, Prof. Hasert, zweimal die Woche von 11 – 12, öffentlich. In dem theologischen Seminar werden die Uebungen in der Erklärung des A. T. von Prof. Kosegarten Sonnabends von 5–6; in der Erklärung des N. T. von Prof. Vogt Dienstags von 6–7; in der Kirchen- und Dogmengeschichte von Prof. Semis eh Freitags von 4–5; in der Dogmatik von Prof. Baier Mittwochs von 5–7 gehalten werden. Die Uebungen des theologisch-praktischen Institutes leitet Prof. Vogt Mittwochs von 3 – 5.

Rechtsgelahrtheit.

Juristische Encyklopädie, Prof. Schmidt, dreimal wöchentlich von 11 – 12, privatim. Institutionen des römischen Rechts, meyer, täglich von 10–11, privatim. Aeussere Geschichte des römischen Rechts, D erselbe, Dienstags und Donnertags von 4–5, öffentl. Pandekten, Prof. Barkow, täglich von 8–10, priVatlIM. Ein Examinatorium über Pandekten, Derselbe, öffentlich. Römisches Erbrecht, Prof. v. Tigers tröm, fünfmal wöchentlich von 3–4, privatim. Ein Repetitorium über das heutige Civilrecht, Der– selbe, dreimal die Woche in noch zu bestimmenden Stunden, öffentlich. Erklärung des vierten Buchs von Gaius Institutionen, Prof. Schmidt, Freitags von 11 –12, öffentlich. Kirchenrechtsgeschichte, Prof. Pütter, Sonnabends von 10–12, öffentlich. Kirchenrecht, D er selbe, 10–11, privatim. Criminalrecht, Prof. Schmidt, fünfmal wöchentlich von 9–10, privatim. Civilprozess mit Berücksichtigung der Preussischen Gerichtsordnung, Prof. von Tiger ström, sechsmal wöchentlich von 8–9, privatim.

Prof. Nie –

fünfmal wöchentlich von

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