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helg. Gunabend Antwort

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ich danke
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Diener
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fein Feld Fuks Fenster Flieg Fru freuet Gabel Gott Gülden Gunst Graaf groten Gnade genadig Glück Gebet Gerecht recht

deutsch

Guten Abend

Antwort

arbeiten bin baden Blei Bogen bedeckt bezogen

bekannt Bekannten Besuch die, der dann

doch

Dach
Dank

ich danke
Dorf

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Diener
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fein Feld Fuchs Fenster Fliege Frau freuet Gabel Gott Gulden Gunst Graf grosser Gnade gnädig Glück Gebet Gericht recht

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helg. deutsch fris. Gesmak Geschmack Smägh Gereedschap Geräthschaft Readskap Geselskap Gesellschaft Sealskap Gesprek Gespräch Seäk Gegendeel Gegentheil Jindial hier hier hir hat hat hea hasse hassen hadin Haupt Haupt Had (a lang u. dumpf) Huhn Henne Han hell hell lächt n Hemd Hemd Schürt (ü kurz) Hakken Hacken Hailer (Engl. heel) jeder jeder arken Kleed Kleid Kloathr Kuaark Kork Dölk (ökurz) kostjiew Hochzeit geben Bradlap maghin, Vgl. (Kost geben) Hamb. löfte (Verlöbniss) Kraft Kraft Kreaft Kaflamen verderbt aus: Kachelofen Lekke Lecken slakkin (Ditmars. slikken Richey, Hamb. idiot. S. 423.) Last Last Least Lüchter Leuchter Lochter Leppel Löffel Skai Laken Laken Dük Leben Leben Lewent Müts Mütze Mots Macht Macht Meacht Muhnt Monath Mün Meddeweken Mittwoch Weadensdai Morgen Morgen Maren Imet mit me (e, wie in: Brett) nig nicht egh (e, wie in: Egge) nehn nein Imän keen kein nian (altfr. nen, nanen) nödig nöthig noadag Ossenflehsk Ochsenfleisch Oksensleask Peil Pfeil PIl Rath Rath Riad Spinrad Spinnrad Spanruth (u kurz und th Engl.) Room Rahm Fliatang (v. fleten, d. h. oben abschöpfen) röstet geröstet stiakat sparsam sparsam sünnag Seemann Seemann Siaman (a lang) spitsk spitzig tippat (vgl. Hamb.timpe,

Engl. tip, deutsch Zipfel) helg. deutsch fris. helg. deutsch fris. geske geschehen ske'n - Tehn Zahn Tuth, Pl. Teeth (th Engl. skeiden scheiden skiathan (Impf skeathd) u. beides, uu.e, kurz) scheede scheiden skiathan (u. a zusam- Tweebakken Zwiebacken Schartjin men ausgesprochen u. th Engl.) tofreden zufrieden tufrêth (th engl.) verskeeden verschieden Üür Uhr Klak (a lang u. dumpf). Streue Streuen streien Verlangen Verlangen Ferlingst Störe Stören stiaren verköhlt erkältet ferkeld (e kurz) Stad Stadt Stead vergült vergoldet fergalt schlecht schlecht slacht verspreken versprechen ferspreghan Slötel Schlüssel Kai (plattd.) Snieder Schneider Skroader Wahl Wahl KEr Skumaker Schumachers Snier, n; - wahr wahr wiar Skooster Schuster sütervRichth, S.1057. Wahrheit Wahrheit Wiard Sied Seide Sithen (th Engl.) wasken waschen thauan Süd Süd Süth wusken gewaschen thwain (wie anj mit lanWest West Wäst gem a) Döör Thür Dör (ö kurz) Wunde Wunde Siar Disker Tischler Snetjer Wienachten Weihnacht Jül "TaS Tasse Köp wuhnt wohnt WenInat Tugend Tugend Döcht (ö lang) Bruhr Bruder Bruther trööSte trösten treaSten Vaar Vater Atj (a lang), altfr. atha Traan Thrän Tuar (uu. a mit einander Groot – Vaar Grossvater Oal – atj(eig. Alt-vater) ausgesprochen) Kins-Kinner Kindeskinder Jongens–jongen Dragband Tragband Sial Waisenkin Waisenkind. Doop– Vader Pathe Father (Engl. god– fa- Der grössere Theil des helgolander Zahlen(eig. Tauf-Vater) ther) systems ist plattdeutsch, da es in Folge seines häuuhn de Daht in der That un a Dad (u lang, alang figen Gebrauchs und des Verkehrs der Bewohner und dumpf) mit Plattdeutschen natürlich am allerersten einer Teeken Zeichen Tiaken Veränderung unterworfen war. helg. amring. M. helg. amring. M. 1. iaan ian - 11. elben elwen 2. tau taU. 12. t WalW twalw 3. tree tri, thri 13. dertein thrattain 4. fjuur, viaar fjaur 14. viaartein fjaurtain 5. fiew fiw 15. föftein fiftain 6. sös seaks 16. söstein seakstain 7. söben söwen 17. söbentein söwentain 8. acht ächt 18. achtein aghitain 9. negen njüggen 19. negentein njüggentain 10. tein tjin 20. twintig twontag 30. dertig dörtag 80. tachentig tachentag 40. viaartig, fiartig fiartag 90. negentig negentag 50. föftig föftag 100. hondert hunnert 60. söstig söstag 1000. dusend düsen 70. söbentig söwentag

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dän. sinds. Grimm III. 230.
CD ie Fortsetzung folgt.)

Ge bau ersche Buch druckerei.

ALLGEMEINE LITERATUR - ZEITUNG

Monat April.

11S49.

Halle, in der Expedition der Allg. Lit. Zeitung.

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doch) Vgl. v. Richthofen, WB. S. 813. altfr. hi (er), hiu (sie, Sg. Fem.), hia (sie, Nom. Plur.); S. 1069. thi, thiu, thet; di, dio, dat (der, die, das). So h. deht, a. det, that (das), wie h. und a. wat (was), altfris. hwet. De uhr Welt, a. Jüöther Wegh (e kurz) Künftige, eig. die andere (altsris. other, or), Woche. De hieren, a. do hiren (o, wie in : doch, * kurz), diese, etwa eig.: die hier, die hiesigen? Dienen, a. dönnen, diejenigen, altfr.thiene v. Richth. S. 844. 1O72. Hölken, hekken, a. höggen (einige) S. v. Richth. v. hwelik, hwek, hok, huk. Aarkiaan, a. arkenian (jeder) aus altfris. allerek, alrek (jeder) v. Richth. S. 599. mit nachfolgendem

Zahlworte: ein, vgl. Frz. chac –un (unusquisque, ein jeder); Hamb. welle een, wolk een, wolle een wer? welcher ? eig. welch' ein. – Jam sogt, a. ham sjocht, man sieht. Vertaalt em, a. ferteldam (erzählte man). Wan em, a. wan’m Wenn man. Vgl. Altfr. ma (man). Wemenig, a. neaman, niemand. – Pronominalpartikeln: Hagau, a. Hügau (wie schnell; Hamb. gau geschwinde, hurtig), altfr. hu, ho (wie). Ha hit Jim, a. hetst dü? het I? Wie heissen Sie? – Uaar, wuaar, a. huar (wo), altfris. hwer; diaar, a. diar, thiar (da), altfr. ther, der. Juaart, a. juart, hjuart (her), etwa mit altfr. ward (wärts)? Hen, a. hen (hin). 2) Partikeln:

helg. amring. deutsch

ab ap auf, hinauf [Altfr. op, up. Helg. aptaaien, a. aptain (wie anj, lang ausgesprochen), erzogen, von altfr. 0ptia (aufziehen). H. ap/letten, a. apsledden (verschlissen).]

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Ohne das Präfix ge– (s. schon die früheren Beispiele): nug, a. nach (a lang und dumpf), altfr. noch, enoch (genug). Sün, a. sünj (ü kurz), altfr. sund, sond (gesund). Wes, a. was (gewiss). Let und lit, a. läth, altfr. lith, lid, leth, led (Glied). Ik leew, a. ik liaw, Ins leew, a. liawen, altfr. leva, liuva, liova (glauben). Twungen, a.thwüngen (gezwungen). Lippen, a.leppen (gelaufen). Blewen, a. blewan (e wie in: Sech), geblieben, von bliew, a. bliwan (bleiben). Stoppet, a. stapat (das erste a lang und dumpf), gestopft. Weit, a. weidgeweht. Brogt, a. bracht (a lang und dumpf), gebracht. Vgl. v. Richth. S. 838. Iemaren hat et rippet, a. jimaren hea't rippet (heute Morgen hat es gereift). Liegt darin etwa das, auch im Altfr. hiudega, hiude (heute) befindliche pronominale Element, oder, was des männlichen Geschlechts von Morgen halber weniger glaublich ist, die früher besprochene Artikelform, welcher d abhanden gekommen seyn müsste, wie z. B. auch den Wörtern helg. junk, a. djonk (dunkel); h. jüür, a. djür (ü lang; theuer); h. jp, a. djp, jip (tief)? Wenigstens scheint h. jinnaacht, a. jinächt (vorige, letztverflossene Nacht) das Pron. jene in sich zu schliessen. Sonst müsste man an präpositionale Zusätze denken, dergleichen z. B. im Ahd. Be naht (nocte sequente) Grimm. III. 148., in morgan, altn. ? morgun (mane) Ags. on morgen, on aefen 153. 155. zu finden. So wird man denn auch in h. En maremen en innemen wart et al kuhl, a. Am marnam an injam wart't alkül (Morgens und Abends = altfris. iondis ende morns v. Richth. S. 616. wird es schon kalt) vorn Präpositionen (in, am?) anerkennen müssen. Der Zusatz hinter in maremen, innemen vergleicht sich aber etwa dem meil (Mal) in Wanger. eifenmeil (Abendzeit) Höfer's Ztschr. I. 103. II. awermaren, a. auermaren (übermorgen). H. jistcr, a. jüster (gestern), und h. jistr-in, a. jistr-inj (gestern Abend) mit dem, so überaus entstellten h. in, a. inj (Abend; nj oft st. nd), das man auch in h. illaang, a. iljang (i kurz und ilj für sich gesprochen), heute Abend, zu suchen hat, dessen l mit seinem n verschmolzen ist. H. und a. lung (lang) nämlich geht auf das Maass, hingegen h. laang, a. lang (a lang und dumpf) auf die Zeit (diu), und gleichmässige Bildungen sind h. maarlang, a. marlang (das erste a lang), diesen Morgen; ferner dolling, a. dalang, wangerogisch düling (heute), mhd. tálanc Grimm III. 99.; auch altfris. alderlang (ewig).

3) Pluralbildung: Buk, bukker, a. bik, bukken Buch, Bücher. Hud, hudder, a. hüd, hudder Hut, Hüte. Famel, a. famen Dirne, Mädchen, s. v. Richth. famne u. s. w. [aus lat. femina ?]; fameler Frauenzimmer, a. famnen Mädchen. Iaarmer, a. iarmer (i und a für sich, aber schnell gespro– chen) Arme, Aermel. Buaam, buaamen, a. bum, bumar (beide u lang) Baum, Bäume. H. u. a. Skollern (Schultern). Knebiaan, a. knöbian kurz) Knie, eig. wohl Knie – Knochen, vgl. engl. bone, altfr. bunke (Knochen, aber ben, Bein), wie noch jetzt: beinern (knöchern), Elfenbein. H. bia

nen, a. bian Beine; dagegen biaan, a. bian Band.

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Vgl. auch Comm. Lith. I. 47. Gael. crath (agi

ICIl.

*) Vgl. Ahd. ridón (tremere), redjan (rütteln), ritra, Ags. hriddel (cribrum), Iridhjan, Ahd. ridan (febricitare) Graff

Sprachsch. II. 474–6. Gael. u. Ir. rideal f. A riddle, a course sieve.

tare, quatere), crith (tremor, auch tremores febricitantis), criathar (cribrum); viell. auch creithil A cradle, wenn

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