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SEIT JUNI 1864

AN DIE AKADEMIE

GELANGTE ERLÄSS E.

n Seine des Herrn Präsidenten der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Freiherrn von Baumgartner,

Excellenz.

Seine k. k. Apostolische Majestät haben mit der allerhöchsten ntschliessung vom 14. Juni d. J. zum wirklichen Mitgliede der aiserlichen Akademie der Wissenschaften für die philosophischistorische Classe den Archivar des geheimen Haus-, Hof- und Staats'chives in Wien Joseph Fiedler Allergnädigst zu ernennen und die on der Akademie getroffenen Wahlen Allerhöchst zu genehmigen ruht, und zwar die Wahl: des Vorstandes der Bibliothek von St. arcus in Venedig Joseph Valentinelli, des Professors der histoschen Hilfswissenschaften an der Universität in Wien Dr. Theodor ickel, und des Custos im Münz- und Antikencabinete in Wien r. Friedrich Kenner zu inländischen correspondirenden Mitglieern, des geheimen Regierungsrathes und Professors an der Univertät zu Bonn Dr. Friedrich Ritschl zum auswärtigen Ehrenmitiede, des Professors und Mitgliedes der kaiserlichen Akademie der Fissenschaften zu St. Petersburg Otto Böhtlingk, des Präfecten es vaticanischen Archivs in Rom Augustin Theiner und des Prossors an der Universität zu Basel Dr. Wilhelm Wackernagel 1 correspondirenden ausländischen Mitgliedern, sämmtlich in der hilosophisch-historischen Classe, so wie jene des Professors und lirectors der Centralanstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus Dr. Karl Jelinek und des Professors der Physiologie an der Uniersität zu Graz Dr. Alexander Rollett zu correspondirenden inlänischen Mitgliedern der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe er kaiserlichen Akademie der Wissenschaften.

Hievon beehre ich mich Euer Excellenz mit Beziehung auf die geschätzte Zuschrift vom 30. Mai d. J., Z. 504, unter Rückschluss der Wahlprotokolle zur gefälligen weiteren Verfügung in Kenntn ist zu setzen. Wien, am 17. Juni 1864.

Schmerling m/p.

An Seine des Herrn Präsidenten der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Freiherrn von Baumgartner,

Excellenz.

Seine k. k. Apostolische Majestät haben mit der allerhöchster Entschliessung vom 11. Juni d. J. die Wahl Seiner kaiserlichen Hoheit des Herrn Erzherzogs Stephan zum inländischen Ehrenmitgliede der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften allergnädigst zu genehmigen geruht.

Mit derselben allerhöchsten Entschliessung haben Seine k. ki Apostolische Majestät zu wirklichen Mitgliedern der Akademie für die mathematisch-naturwissenschaftliche Classe, den Professor der Phy. sik an der Universität und Mitdirector des physikalischen Institutes in Wien Dr. Joseph Stefan, und den Vorstand des Hof-MineralienCabinets Dr. Moriz Hörnes allergnädigst zu ernennen und die von der Akademie getroffenen Wahlen A. h. zu genehmigen geruht, und zwar die Wahl des Capitularpriesters des Stiftes Raygern und mährisch-ständischen Historiographen Dr. Beda Franz Dudik zum inländischen correspondirenden Mitgliede der philosophischhistorischen Classe; des Professors der Mineralogie und Geologie am polytechnischen Institute in Wien Dr. Ferdinand Ritter von Hochstetter, des k. k. Oberstlieutenants und Commandanten des Zeugs-Artillerie-Commando Nr. 17 in Wien Franz Ritter von Uchatius, des Professors der Mineralogie an der Universität zu Prag Victor Ritter von Zepharovich, des Professors und d. Z. Rectors des polytechnischen Institutes in Prag Karl Kořistka und des Inspectors der Staatstelegraphen in Wien Dr. Hermann Militzer zu inländischen correspondirenden Mitgliedern, ferner des kaiser

h-russischen Staatsrathes und Präsidenten der kaiserlichen Akamie in St. Petersburg Karl Ernst von Baer zum ausländischen arenmitgliede und des Professors der Zoologie und vergleichenden

atomie an der Universität zu München Dr. Karl Theodor von Sieold zum ausländischen correspondirenden Mitgliede der mathemach-naturwissenschaftlichen Classe der kaiserlichen Akademie der 'issenschaften.

Hieron beehre ich mich Euer Excellenz mit Beziehung auf e geschätzte Zuschrift vom 29. Mai d. J., Z. 603, unter Rückbluss der Wahlprotokolle zur gefälligen weiteren Verfügung in enntniss zu setzen.

Wien, am 14. Juni 1865.

Schmerling m/p.

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