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-- Große Sertang , 1.66667 * 1

· Kleine Septime: ,,;. 1.80000 :

Große Septime :..2.87500";

Oftave .'....2.00000 Weiß man den Durchmesser einer Glocke, welche den Grund, ton angibt, so muß derselbe durch eine der vorstehenden Zahleń dividirt werden, damit man den Durchmesser für die Glocke deß entsprechenden höhern Tons erhalte. Die der einen Dktave anger hörenden Durchmesser geben,' verdoppelt, die Durchmesser für gleichnahmige Tónë der 'tiefern Oftave (Unter. Oftave) Nun if aber der Durchmesser für den Ton T = 2 Fuß 8'300 gégeben, mithin läßt sich leicht die ganze Rechnung hierauf stügen. I Mah findet z. B. weil Tes 32'3ol ist, für z (die Quinte) = 21.38 Boll, und hieraus für g 21.33 X 2 = 42.69 Zoll." Fotgende jweite Tabelle enthält die Angaben für drei-vollstándige Oftaven von é bis 7.

Durchmesfer der Dice H emicht || Gericht || Durdmesser
Glocken an der II, des der des des

Mündung Schlages. Gloden. || Klöppels. || Klöppelballs.
Fuß 1.300 300 9 Pfund Pfund 1 | 30W

#. -8.53|40960 | 1029
1.8.19 36239

911 13.6
*7.58 ' 28767

725

12,6
7.11 123704 598 11.9
6.4 6.83 20971.529
for 6.40 172806-437

,6:15 15288 ,388 10.3"
|| 5.69 12136 308 9.5 -

5.33 | 9999
15.12 | 8847
11.1 4.74 | 7023
..8.3 4.55 i 6214 | i

114 10.7

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8.9

8.5

7.6

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C

es

Ein gut zusammengestelltes-Geläute muß, um auf das Dhe den erforderlichen angenehmen Eindruck zu machen, quo Gloden bestehen, deren Töne einen möglichst vollkommenen musikalischen Utford bilden. Der vollkommenste Wohlflang entsteht bekannts lich aus Grundton, Terz und Quint, welchen man noch, wenn vier Glocken erfordert werden, die Oftave hinzufügt. Wäre nun j. B. als tiefiter Ton das c gewählt, so würde das vierstimmige Geläute aus folgenden Glocken zu bilden seyn: Con. Durchmesser der Glocken, Gewicht der Gloven. 5 Fuß 4 Zoll

5120 Pfo.
4
3.2

2621
8
3 6.7 ) 1517

:)
8

640 oder, wenn statt der großen Terz die kleine genommen wurde:

5 Fuß 4 301 5120 Pro.
4

5.3 - 2963,
3 6.7 ) 15,7 %.1.

• 2 8 überhaupt hat man, den Durchmesser und das Gewicht der Glocke für einen beliebigen Grundton si gerekt, folgende Verhåltnisse:

Durchmesser Gewidt.
Grundton

1.00000
Kleine Sefund

0 96000 0.88474 Große Sefund

0.88889 0.70233 Kleine Ser;

0.83333

0.57870 Große Ser;

o 80000 0.51200 Duarte.

0.75000 0.42187 übermäßige Quarte.

0.72000 0.37325 Quinte.

0.66667 0.39630 Kleine Sert .

0.62500 0.24414 Große Sert

0.60000 0.21600 Kleine Septime

lolo 10011

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640

1,00000

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.

0.55555

0.17147 Große Septime

0.53333 o.'15170 Oftave

0.50000 - 0.12500

.

117 Ware" L.B. für ein dreistimmiges Geläute für die größte Glocke das Gewicht von 4000 Pfund' vorgeschrieben, welches einen Durchmesser von 4 Fuß 10.9 Zoll entspricht, so würde man der zweiten Glocke (große Terz) 3 Fuß 11.1 Zoll und 2048 Pfund, der dritten (Duint) 3 Fuß 3.3.Zoll und 1985 Pfund geben ; denn es ist :

58.9 x 0.8" = 47.1; 4000 x 0.512 = 2048; 58.9 x 0.66667 = 39.3; 4000 x 0.2963 = 1185.

Wenn du einen Geläute eine fehlende Glocke hinzugegossen werden soll, so kann man die Größe, welche dieselbe haben muß, leicht nach dem vorgeschriebenen Ton : Verhältnisse berechnen, wobei freilich die Erreichung eines vollfommenen Zusaminenstim, mens erschwert wird, wenn die Metallmischung der übrigen Glos den nicht genau befannt ist.

III. Verfertigung der Gloden (Glodengiefie: rei). – Es ist hier die Darstellung der großen oder ThurmGloof en von jener der fleiuen oder Haus: und Hand Glos den zu unterscheiden. Erstere 'werden in Rehmformen, leptere in Sandformen gegossen.

A) Das Gießen großer Gloden. Die Herstellung einer Lebmforni für den Glockenguß stimmt im Wesentlichen mit dem Formen großer Kessel u. dgl. zur Eisengießerei überein (vergl. Bd. V. 8. 117). Der lehm, welchen man hierbei gebrauchi, darf keinen groben Sand enthalten, und muß von Steinen und andern fremdartigen Körpern sorgfältig gereinigt seyn. Er wird, um mehr Zusammenhang zu gewinnen, mit Pferdemist, und Kál: berbaaren (statt legterer zuweilen mit Flachsschewe) vermengt und gut durchgearbeitet. Man macht ihn mit Wasser in einem False so an, daß er weich genug ist, um sich fneten und streichen zu lassen. Da große Glocken so viel Metall erfordern, daj sie nicht aus dem Liegel gegossen werden können; so bedient man sich zum Schmelzen des Glockenmetalls eines Flammenofens, der weiter unten beschrieben werden soll. Dicht vor diesem Pfen befindet sich in der Erde eine geräumige Grube (die so genannte Damm: grube), deren Tiefe etwas größer senn muß, als die Höhe der Glode. Leftere wird in der Grube aufrechtstehend geformt, und

das Metall läuft aus dem Stichloche des Ofens durch eine auf der Erde von Lehm etwas abschültig vorgerichtete, mit Mauer: steinen ausgelegte (vor dem Gusse durch glühende Kohlen anges wärmte) Rinne, von oben, mitten über den Henkeln, in die Form.

Die Vorrichtung zum Formen ist in Fig. 15 (Taf: 128) durchschnittweise abgebildet. In den Boden ab der Dammgrube wird an der für den Mittelpunkt der Forin bestimmten Stelle ein Pfahl c eingeschlagen. Rund um denselben wird von Ziegeln ein Fundament d (der Stand) in Gestalt cines breiten Rin: ges aufgemauert, auf welchem man, ebenfalls von Ziegeln, einen Körper f aufführe, der so nabe als möglich die Figur und Größe des hohlen Ranms der Glocke besißt. Diese Masse" (der Kern) erhält eine jnlindrische Höhlung, zu welcher von vier Seiten des Fundamentes d niedrige Kanäle e hineinführen, um den lufto zug zu unterhalten, wenn in der Folge Feuer in dem Kerne ange: macht wird. Beinabe in der halben Höhe des Kerns wird ein quer auf den Pfahl c gelegtes Eisen g, das Grenzeifen (f. auch Fig. 16) eingemauert, welches in feiner Mitte eine Pfanne fiir die eiserne senkrechte Spindel h enthält. Diese Spindel, deren unteres Ende auf dem genannten Eisen steht, läuft mit ihrem obern Zapfen in einem mit Eifen gefütterten Loche des Baltens i, welcher quer über die Dammgrube gelegt ist.: Zwei Scheren oder gabelförmige Eisen kl, kl sind in Löchern der Spindel festgefeilt, und nehmen zwischen ihren Schenkeln das Drehøret, die Lehre oder Schablone A auf, welche daran mittelst Schrauben befestigt wird. So kann die Schablone im Kreise uin den Kern heruingefiihrt werden, wobei sie von dem äußern Rande des Fundamente8 d gestúßt wird. Die Schablone ist ein Bret von hartem Fjolze, welches auf der dem Kerne zuge. wendeten Kante genau nach dem Profile der Glocken - Höhlung ausgeschnitten, und an den Rändern dieses Ausschnitts von einer Seite zugeschärft, wohl auch auf der flachen Seite mit Eisens oder Messingblech beschlagen ist. Man richtet fich beim Mauern des Kerns nach der Schablone, um die richtige Schweifung To nahe als möglich heraus zu bringen. Da man indeffen durch das Aufmauern allein dem Kerne weder ganz genau die erfordečliche Gestalt, noch auch eine gehörige Glätte zu geben 'vermag ; so

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