Karl V. und die deutschen Protestenten 1545-1555

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J. Buddeus, 1865 - 530 Seiten
 

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Seite 17 - so leben, regieren und es halten, wie er es gegen Gott und Kaiserliche Majestät zu verantworten sich getraue".
Seite 307 - ... daß man allgemein sich gegen den Kaiser erheben oder daß die Nation den Rachestreich des Kaisers gegen Moritz unterstützen werde, — es sei denn, daß man beide Parteien in den Vorschlägen der vermittelnden Fürsten vereinigt hätte^). Es gab ein paar Punkte, die sich allmälig erledigen ließen. Wenn die kaiserliche Politik Nichts von einer Betheiligung Frankreichs an den Friedensverhandlungen wissen wollte, so brachte man auch bald die Fürsten dahin, den französischen Agenten abzuweisen:...
Seite 145 - Aber ich meine doch, wenn der Landgraf Philipp, der den Vertrag anders als der Kaiser verstanden, ein Recht zur Klage und Beschwerde über die Weise gehabt hat, mit der man ihm mitspielte, so hätte er weit richtiger seinen Vorwurf gegen die Unterhändler richten tonnen, gegen die Fürsten, die mit dem Kaiser die Punktation vom 2. Juni getroffen und dennoch ihm ganz unbeschränkte Straflosigkeit in ihrem eigenen und auch im Namen des Kaisers zuzusagen gewagt haben.
Seite 305 - Durch diese und die bereits erwähnten Gründe wird auch W. Maurenbrechers Ansicht über den Rückzug des Königs berichtigt. In seinem mehrfach citirten Buche: Karl V und die deutschen Protestanten 1545 — 1555 p. 301 sagt er: „Und als nun in dem französischen Lager gleichzeitig mit der sächsischen Botschaft auch Gesandte der rheinischen Kurfürsten eintrafen, die sich durch die kaiserlichen Mahnungen angeregt, zu einem gemeinsamen Schritte ermannt hatten, da hielt der französische König...
Seite 175 - V.) oft seinen Gegner an; und dabei war er eigensinnig, und hielt zäh an dem einmal ergriffenen Gedanken fest. Eine empfangene Beleidigung vermochte er nicht zu vergessen, seine Rachsucht war von nachhaltiger Dauer (Contarini 62).
Seite 175 - Leidenschaftlich schimpfend und tobend fuhr er oft seinen Gegner an; und dabei war er eigensinnig und hielt zäh an dem einmal ergriffenen Gedanken fest. Eine empfangene Beleidigung vermochte er nicht zu vergessen, seine Rachesucht war von nachhaltiger Dauer...
Seite 174 - Aber ich glaube, trotzdem ist Kaiser Karl ein schlechter Diplomat gewesen. Seine reizbare Natur hat ihn oft zu Aeußerungen hingerissen, die mit der Würde seiner Stellung und dem Ernste der Sache sich nicht vertrugen.
Seite 250 - No v. sprach der König diesen seinen Wunsch dem Kaiser aus, die Einwilligung des Kaisers als selbstverständlich voraussetzend; er dachte jetzt noch vor dem Auseinandergehen der Stände sich diese Türkenhülfe bewilligen zu lassen. Aber Karl erhob ganz unerwartete Einsprache ' II. Königin Marie an König Ferdinand. Warnung vor den Rathschlägen derer, die Anderes ralben, auch voг denen des Max.
Seite 269 - Verbindung besprochen, die einen kaiserlich-spanischen Einfall in Südfrankreich vorbereiten sollte. Aber nachdem man genauer den Stand der Dinge auf dieser Seite untersucht hatte, entschloß sich Karl zuletzt doch, dieses so gefährliche Wagniß nicht zu versuchen und mit dem navarrischcn Fürsten nicht eher sich zu binden, ehe nicht sichere Garantien für den Erfolg des gemeinsamen Unternehmens beigebracht seien'").
Seite 123 - Dukaten, sondern ganz allgemein in allen Reichen und Staaten, ohne ein einziges auszunehmen, von allen Kirchen und Klöstern forderte er die Hälfte ihres Besitzes an Gold und Silber und Werthgegenständen und von den kirchlichen Genossenschaften die Hälfte ihres jährlichen Einkommens. Eine so allgemeine und so uneingeschränkte Maßregel hatte Francisco de Toledo...

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