Die full goodwill-Methode nach IFRS 3 (2008): Vorurteile und Wirklichkeiten einer Bilanzierungsalternative

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BoD – Books on Demand, 2011 - 180 Seiten
Ein goodwill aus Unternehmensakquisition stellt aufgrund seiner Größenordnung in vielen Bilanzen eine bedeutende immaterielle Vermögensposition dar. So zeigt eine empirische Analyse der 51 größten Akquisitionen, dass ca. 30 % der Aktiva der übernommenen Unternehmen dem goodwill zugeordnet werden. Ebenso wurde festgestellt, dass der goodwill oftmals die Hälfte der Konzernbilanzsumme repräsentiert. Darüber hinaus eröffnet dessen Aktivierung dem Erwerber zahlreiche bilanzpolitische Gestaltungsmöglichkeiten mit enormen Konsequenzen für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, was wiederum seine steigende Relevanz erklärt. Die Autorin beschäftigt sich mit einem durchaus umstrittenen Thema, nämlich der full goodwill-Methode im Rahmen von Unternehmensübernahmen. Im Grundsatz sollen Bilanzierungstechniken gleichermaßen die Ertrags- wie auch die Vermögenslage eines Unternehmens "richtig" im Sinne einer den tatsächlichen finanziellen und wirtschaftlichen Verhältnissen entsprechenden Darstellung wiedergeben. In der Praxis gestaltet sich dies jedoch keineswegs so einfach, wie es sich in der Theorie anhört. Noch komplizierter wird die Materie dann, wenn seitens der Normsetzer (International Accounting Standards Board (IASB) und des Financial Accounting Standards Board (FASB)) oder des Gesetzgebers Wahlrechte eingeräumt werden. Genau diese Situation liegt aber bei der Bilanzierung von Unternehmensakquisitionen vor - und wirkt sich auf die Darstellung innerhalb der Rechnungslegung aus. Vor diesem Hintergrund war es erforderlich, die Bilanzierungsmethode selbst einer kritischen Überprüfung zu unterziehen, wobei die Autorin sich nicht auf die Rechnungslegungsauswirkungen im engeren Sinne beschränkt, sondern zugleich die anfallenden Kosten sowie die Entscheidungsnützlichkeit der gewählten Darstellungsmethode in ihre Überlegungen mit einbezieht.
 

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Inhalt

Abbildungsverzeichnis
11
Vorwort
18
Hintergrund und Grundzüge des Business Combinations
24
Handlungsempfehlung hinsichtlich
166
Literaturverzeichnis
174
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

abgehenden goodwill Aktivierung Allokation Anteile nicht-kontrollierender Gesellschafter Anwendung der full Anwendung der Neubewertungsmethode aufgrund Auswirkungen B./Füllbier B./Sellhorn Bewertung Bilanzanalyse bilanzielle Bilanzierung Bilanzpolitik Buchungssatz Buchwert Business Combinations Phase Business Combinations Project Cash Generating Units CGUs Combinations Project Phase Eigene Darstellung Eigenkapital Einheitstheorie ermittelten Ermittlung des abgehenden Ernst & Young Erwerbsmethode Erwerbszeitpunkt erworbenen Tochterunternehmens erworbenen Unternehmens erzielbare Betrag fair value finalisierten Business Combinations Firmenwerte Folgekonsolidierung formationsvermittlung von IFRS-Konzernabschlüssen full goodwill full goodwill-Methode geplanten Wahlrechts gezahlten Kontrollprämie goodwill i.H.v. goodwill Impairment Tests goodwill-tragenden CGU Goodwillbilanzierung im finalisierten Goodwillfortschreibung Haaker IASB IFRS 3 Business Informationen K./Weber K./Wirth Kapitalkonsolidierung Kapitel Konsolidierungsmethoden kontrollierender Gesellschafter Konzern Konzernabschluss Konzernanteil Konzernbilanz Konzernbilanzierung Konzerns Küting lediglich Minderheitenanteile Minderheitengoodwill Mutterunternehmen Nettovermögen Neubewer neubewerteten Neufassung von IFRS originären goodwill Pellens Phase II Erstkonsolidierung purchased goodwill R. U./Gassen Rahmen der Erstkonsolidierung Rechnungslegung Schließlich sowie stillen Reserven T./Amshoff Tabelle Unternehmenszusammenschluss US-GAAP Vermögenswerte Wahlrecht wertberichtigten Werthaltigkeitstest und Endkonsolidierung Wertminderung Wertminderungsbedarf

Bibliografische Informationen