Archiv der Pharmazie und Berichte der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, Band 35;Band 85

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Verlag Chemie, 1843
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Seite 368 - ATTRIBUTE, die, der Heiligen, alphabetisch geordnet. Ein Schlüssel zur Erkennung der Heiligen nach deren Attributen, in Rücksicht auf Kunst, Geschichte und Cultus.
Seite 319 - Zustande liefert, sich aber auch ausserdem noch durch eine grosse Einfachheit auszeichnet und dabei so elegant ist, dass sie als Experiment in Vorlesungen ausgeführt zu werden verdient. Es besteht diese Methode in einer Reduction, bei welcher man sich statt des Wassers des Alkohols als Lösungsmittel bedient und statt der gewöhnlichen Reductionsmittel Traubenzucker in Verbindung mit Natron oder Kali anwendet. Bringt man nämlich Indigblau in eine heisse alkoholische Kali- oder Natron-Lösung und...
Seite 181 - ... des obern Theils der Pflanze kleine grüne Krystalle sichtbar. Warmes Wasser, welches mit den Blättern in Berührung gebracht war, nahm davon eine .grüne Farbe an und enthielt Kupferoxydul. Schwefelsaure Magnesia und Chlormagnesium. Zwei Exemplare von Helianlhus annuus wurden in die Flüssigkeiten gebracht; schon nach einigen Tagen neigten sich die Pflanzen, die Blätter schrumpften zusammen und die Pflanzen starben. Dann wurden in diese Auflösungen zwei Exemplare von Galega ofßcinalis gebracht.
Seite 181 - Jodkalium aufgelöst. Die Pflanze, welche sich in dem mit Jodkalium versehenen Wasser befand, fing schon am ändern Tage an, ihr schönes Grün zu verlieren; sie wurde blassgrün, die Blätter schrumpften zusammen und bekamen namentlich in dem obern Theile der Pflanze leberbraune Flecken. In den mit kochendem Wasser behandelten abgestorbenen und getrockneten Blättern der Pflanzen fand sich •wohl eine grosse Menge Jodkalium, aber abgeschiedenes und frei gewordenes Jod konnte man nicht darin wahrnehmen.
Seite 304 - Am bequemsten lassen sich diejenigen gusseisernen Sachen versilbern , die noch nicht schwarz gefärbt sind, weil die Entblössung der metallischen Oberfläche in diesem Falle mit vielen Schwierigkeiten verknüpft ist. Das gereinigte Stück wird in die Silberauflösung getaucht und durch einen Leitungsdraht mit dem Zinkpole in Verbindung gebracht, eine Platinplatte dagegen wird in die Flüssigkeit in einiger Entfernung von der zu versilbernden Sache getaucht und mit dem Kohlencylinder in Verbindung...
Seite 321 - Gewichte einen grossen Raum (eine Unze ungefähr den Raum von 6 bis 3 Unzen Wasser) einzunehmen. Die braune Flüssigkeit, welche man bei dieser Darstellung des Indigblau als Nebenproduct erhält, und welche eine genauere Untersuchung verdient, enthält nur den grössten Theil der in dem angewendeten Indigo neben dem Indigblau enthaltenen organischen Substanzen aufgelöst, allein nicht alle wenigstens in dem Zustande, worin sie vor der obigen Behandlung sich befanden. Diess geht ganz klar aus dem...
Seite 179 - Theilen destillirtem Wasser aufgelöst befand, wobei die Vorkehrung getroffen war, dass das durch Absorption und Verdunsten verschwundene Wasser täglich ersetzt wurde. Zu jedem Versuche wurden zwei Exemplare von der nämlichen Pflanze genommen, wovon das eine in die Auflösung des Salzes und das andere neben dem erstem in destilhrtes Wasser getaucht wurde.
Seite 320 - Dieses sehr schnell von Statten gehende Auswaschen mit Wasser ist die einzige Reinigung, welcher man das auf diese Weise dargestellte Indigblau zu unterwerfen hat, und zwar aus dem Grunde, weil sich auf die Krystalle des Indigblaus gewöhnlich eine braune, in Alkohol unlösliche und daraus in kleinen Tröpfchen sich ausscheidende, in Wasser dagegen leichtlösliche klebrige Masse abgesetzt hat, welche ein noch zu untersuchendes Product der Einwirkung des Natrons auf den Traubenzucker ist. Diese Substanz...
Seite 182 - Schnelligkeit and wurden hart. Es befand sich in denselben eine grosse Menge schwefelsaures Manganoxyd, welches daraus durch warmes Wasser aufgelöst werden konnte. Eben so starb in der Auflösung Malricaria parthenium nach Verlauf von 24 Stunden und strotzte von schwefelsaurem Manganoxyd.
Seite 200 - Kr ut zsch wiederholen lassen, wobei sich folgende Resultate ergaben: Der Harnstoff beginnt beim Einwirken des durch Schwefelsäure und Chlorcalcium getrockneten salzsauren Gases, während dieses lebhaft absorbirt wird , zu schmelzen. Unterstützt man die Einwirkung durch Eintauchen des Absorptionsapparates (wozu sehr gut der walzenförmige L iebig'sche Trockenapparat dient, den man etwas schief stellt) in ein Wasserbad, BÖ gelingt die vollständige Sättigung ziemlich leicht. Die Verbindung stellt,...

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